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Sinharaja Forest Reserve
Wilpattu Nationalpark
Udawalawa Nationalpark
an einem Tempel in der Nähe von Yala
Udawalawa Nationalpark
Yala Nationalpark

Carmen | Sri Lanka

August 2022

Reist nach nach Sri Lanka, ermutigt Bekannte, Freunde es zu tun

Ende August ging es endlich los. Sri Lanka war unser Ziel. Nach langem hin und her ob alles auch gut gehen würde flogen wir nach Colombo. Nein, es gab keine Unruhen, ja es gibt genug zu essen. Ja, die Tankstellen sind heiß begehrt wenn es neue Benzinlieferungen gibt.Aber es ist alles organisiert. Es ist nicht einfach für die Menschen auf Sri Lanka, da gibt es viele Sorgen. Aber es gibt Hoffnung. Und ein nicht kleiner Teil davon sind wir. Die, die auf diese Insel reisen und liebe, freundliche, hilfsbereite und hoffnungsvolle Menschen kennenlernen werden. Die Natur ist toll. Die Einreise war unkompliziert und Soldaten bzw. Polizei sieht man sehr wenig. Wir hatten tolle Erlebnisse mit Mensch und Tier. Eine kleine Geschichte muß ich erzählen. Wir waren in Udawalawe im Nationalpark unterwegs. Mit einem Fahrer, seinem Freund, unserem Führer und einem Kenner des Parks von der Parkverwaltung. Sie suchten zur Mittagszeit ein schönes Plätzchen für meinen Mann und mich um unsere Sandwiches, Getränke und Bananen zu verzehren. Das Auto wurde auch einer kleinen Lichtung geparkt. Nachdem unsere zwei Campingstühle (für Kleine) standen und der kleinere Tisch gedeckt war verließen uns unsere Begleiter. Der Gast speist auf Sri Lanka allein. Umgeben von Bäumen, Büschen und viel Sonnenschein, genossen wir die Situation. Was kann schon passieren. Schließlich läßt man uns hier allein was bedeutet das die eventuell vorbeistreifenden Leoparden wissen, hier ist der Picknick Platz. Kein Tourist wird belästigt. Das gilt sicher auch für Elefanten. Also wir sitzen und beißen voller Vorfreude in unser Brot. Trööööt, Trööööt !!!!!!Wir schauten uns an, hörten augenblicklich auf zu kauen und begannen zu überlegen. Elefanten, super. Keiner unserer Begleiter ließ sich blicken. Ok, Elefanten ist ja alltäglich, kein Problem. Also sind wir aufgestanden und suchten den oder die Elefanten. Leoparden, verdrängt.Schlange, bisher keine gesehen, egal. Von unserem Mittagstisch aus ca. 30 Meter entfernt gab es eine Durchgang zwischen mannshohen Büschen. Wir also durch und ja, da waren sie. Eine kleine Elefantenherde 6 Tiere. Sie befanden sich ungefähr 100 Meter von uns entfernt. Das Trööööt klang jetzt, als wir sie sehen konnten, doch leiser und entfernter als auf unseren Kinderstühlen. Wir sahen uns an, machten Fotos, gingen zurück zum Wagen und beendeten unser Mittagessen. Nach ca. weiteren 10 Minuten kamen unsere Begleiter wieder zurück und die Safari ging weiter. Für den ein oder anderen war es sicher nichts besonderes. Aber für uns ein Erlebnis der besondern Art. Also liebe Leser. Reist nach nach Sri Lanka, ermutigt Bekannte, Freunde es zu tun. Ihr werdet begeistert sein.

Aussicht aus der Sinharaja Rainforest-Lodge
Rice&Curry in allen Varianten - soooo lecker
Leopard im Yala Nationalpark
Elefant im Yala Nationalpark
Aussicht von unserer Terrasse in Ella - zwei Hornbills
Zubereitung auf offenem Feuer in der Kochschule
Erlebnisreiche und wunderschöne Zugfahrt nach Ella
Dambulla Höhlentempel

5 von 5 Sternen

Sri Lanka Rundreise von T&M | Sri Lanka

Dezember 2021

Sri Lanka ist enorm vielfältig und wir haben wunderbares erleben dürfen.

Wir haben coronabedingt sehr kurzfristig eine 12-tägige Rundreise in Sri Lanka über Umfulana gebucht. Für eure Flexibilität und die coole Zusammenstellung der Reise möchten wir uns herzlich bei euch bedanken. Trotz erschwerten Bedingungen wegen Corona war Reisen kein Problem und es haben sich alle an die geltenden Massnahmen gehalten. Unser Guide Terick war ein super Begleiter für die Rundreise und es hat alles reibungslos funktioniert und er hat uns voller Stolz sein Land gezeigt. Die Unterkünfte waren alle super toll ausgesucht und wir wurden mit enormer Gastfreundschaft und Herzlichkeit empfangen. Auch das Essen war überall ausgezeichnet – Sri Lanka ist definitiv etwas für Food-Lovers wie wir ;-)Sri Lanka ist enorm vielfältig und wir haben vom Regenwald bis Strand, von Leopard bis Finnwal und von Kultur bis zu den Menschen wunderbares erleben dürfen. Besonders gefallen hat uns die Kochschule, das Wandern auf dem Horton Plains und auch die Zugfahrt nach Ella. Ausserdem wurden wir überall mit Herzlichkeit empfangen und alle waren enorm dankbar, dass wenigstens ein paar Touristen den Weg zu Ihnen gefunden haben. Sri Lanka ist wirklich die Perle des indischen Ozeans und wir haben unsere Zeit enorm genossen und können allen nur empfehlen, Sri Lanka kennenzulernen.

©Stefan Scheer
©Stefan Scheer
©Stefan Scheer
©Stefan Scheer
©Stefan Scheer
©Stefan Scheer
©Stefan Scheer
©Stefan Scheer
©Stefan Scheer

S. Scheer | Sri Lanka

April 2021

Manche der Guides oder Fahrer waren überglücklich, mich als ersten Touristen nach einer 12-Monaten-Zwangspause begrüßen zu dürfen

Wenn man wie ich jede Menge Travelnews abonniert hat, wusste man schon rechtzeitig Bescheid, dass die Regierung von Sri Lanka für Touristen vorangetrieben hat und somit seit Ende Februar den Secure Bubble anbietet. Ich wusste, dass ich mich auf eine Woche plus eine weitere Woche Quarantäne in Luxushotels einlassen musste. Aber was heißt hier Quarantäne? Ich konnte mehr machen als wenn ich zuhause geblieben wäre, nämlich jeden Tag meine 1000m schwimmen, im Meer baden, Yogakurse belegen, in die Hotel-Gym gehen, ja sogar Massagen oder Ayurveda-Anwendungen bekommen. Und natürlich sehr gut essen, ansonsten halt meine Bücher lesen und im tropischen Klima einfach nur faulenzen.Also habe ich gleich Umfulana kontaktiert, die uns damals vor über drei Jahren eine super Rundreise angeboten hatten. Und tatsächlich stellte sich heraus, dass der örtliche Veranstalter gerade eben seine Lizenz bekommen hatte, um Reisen im Secure Bubble anzubieten. Dann ging alles ganz schnell: das Visum musste her, welches aber an die Hotelbuchungen und die vorab zu bezahlenden PCR-Tests gebunden war. Insgesamt verlief alles super problemlos und vor allem empfand ich nirgendwo Angst mir Covid einzuhandeln. In den weitläufigen Hotelanlagen, die nur zu einem Teil belegt waren, kein Problem, und auch in der dritten Woche, als ich dann sozusagen „frei“ war, musste man zwar Masken auf der Straße tragen, aber die allgemeine Lage (damals eine Inzidenz von ca. 10 oder so ähnlich) hat mich absolut cool gelassen, auch als ich am vorletzten Tag in Colombo noch in den Basar eintauchte. Den Rückreise-PCR-Test konnte man nur in Colombo machen: in einem Drive-Through bezahlte man 40 Dollar, machte den Test, der nach 12 Stunden als pdf zur Verfügung stand.Im Vergleich zur vorigen Reise war z.B. in den Nationalparks oder im Rainforest fast nichts los; man fuhr quasi allein mit dem Fahrer direkt an Elefanten vorbei. Interessant wäre Sigiriya gewesen, welches beim letzten Mal absolut überlaufen war. Trotz allem entdeckte ich doch den einen oder anderen Touristen (auch natürlich aus Deutschland oder der Schweiz), wenn man beim Elefanten-Waisenhaus warten musste bzw. wenn man das Buch der Eintritte in den Singaraja-Rainforest der letzten Monate studierte. Es findet also schon Tourismus statt, allerdings nicht vergleichbar mit früher. Manche der guides oder Fahrer waren überglücklich, mich als ersten Touristen nach einer 12-Monaten-Zwangspause begrüßen zu dürfen. Ein Selfie musste her, immerhin galt man als großer Glücksbringer. Mir taten die vielen Menschen leid, die einem auf dem Strand vor dem Hotel Ausflüge anbieten wollten. Aber es ging nicht, denn man durfte nicht raus.Ich fühlte mich als sehr privilegiert, und auch hätte ich gerne verlängert, denn die Aussichten nach Europa zurückzukehren, waren nicht gerade ermutigend. Trotzdem wollte ich die (noch in Arbeit stehende) Ehefrau nicht allein lassen, und bin zu Ostern zurück. Die Qatar-Air-Maschinen waren unterschiedlich voll, aber nie voll bis auf...

Hanoi Strassenmarkt
Hanoi Strassenmarkt
hanoi, Literaturtempel, 1. Universität Vietnams
Hanoi, fahrender Geschirrshop
Höhlenfahrt in Ninh Binh
Trockene Ha Long-Bucht
Ha Long
Reisfelderd bei Sapa
Begegnung in den Reisfeldern
Marktfrau
Felsentempel bei Da Nang
Hoi An
Elefantenfisch auf dem Mekong
Phu Quoc

5 von 5 Sternen

Christa | Vietnam

Dezember 2019

Im nachhinein müsste man, nach dem Coronajahr sagen: „Wären wir doch dort geblieben!“

Kaum zu glauben.......Genau vor einem Jahr sind wir in Hanoi gelandet ........ und wenn wir einen Schritt aus dem Hotel heraus wagten, dann, – ja dann mussten wir einfach lachen.Wie kommt man denn da über die Strasse? „Einfach immer laufen und zwar schräg in Verkehrsrichtung und ja nicht stehen bleiben“. Kien, unser Reiseleiter hat uns zum Glück begleitet, mitten durch das Gewühl dieser wundersamen Stadt. Es war umwerfend. Abgas kennen wir ja, aber gemischt mit Räucherstäbchen, Fisch, Gewürzen, heissem abgestandenem Fett und frischen Zitrusfrüchten, das war einmalig. Und in der Dunkelheit leuchteten so viele Lampions über uns und die Trottoirs waren ein einziger riesiger Gemüse- und Gewürzmarkt. Ninh Binh war so richtig schön gemütlich. Vielen Dank für das Silvestergaladinner und den Luxusschlafrauraum. Wir haben beides sehr genossen. Ha Long hat sich von seiner strahlenden Seite gezeigt und wir haben natürlich alle touristischen Aktivitäten auf der Dschunke mitgemacht: Fischen, hinten aus dem Schiff ins Meer springen und Frühlingsrollen drehen.Dann sind wir von Hanoi aus auf den Geleisen, auf denen die Frauen gerade noch ihre Wäsche wuschen mit dem Nachtzug in die Berge geholpert.Durch enge, steile und glitschige Pfade, quer durch die Reisfelder sind wir zu Fuss zu den einheimischen Dörfern gelangt. Dort wurden wir zwischen Hühnern und Katzen bei einer Bauernfamilie köstlich verpflegt. Die Unterkunft war Umfulanalike einfach super.Die vielen Tempel und Pagoden auf unserer Reise haben wir uns alle angeschaut, gestaunt und ...... jetzt nach einem Jahr sind sie ein wenig durcheinander geraten. Konfuzius wäre wohl nicht zufrieden mit uns.Dafür ist uns das romantische Hoi An bestens in Erinnerung geblieben und auch die Fahrt auf dem Mekong werden wir nicht so schnell vergessen. Hinten im Boot wohnte die Familie auf vielleicht sechs Quadratmetern und wir wurden auf dem komfortablen Deck verwöhnt mit Elefantenohrfisch und .... und....Relaxed haben wir nach den Strandtagen auf Phu Quoc die Rückreise angetreten. Im nachhinein müsste man, nach dem Coronajahr sagen: „Wären wir doch dort geblieben!“ --Wir freuen uns auf die nächste Reise mit Ihnen!