Polen

Reiseberichte

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Stadtmauer Torun
Wau Wau (Torun)
in der Ordensburg Marienburg
Hist. denkmalsgeschützte Eichenallee am Oberländischen Kanal
Schleppstufe Katy am Kanal
Schleppstufe  Katy am Kanal
Rathaus Elbing
Schleuse auf der Nehrung vor Kahlberg
Fußgängerbrücke zur Rechtstadt (Danzig)
Partie an der Motlau
Marienkirche Danzig
Ruinenrest der Nikolaikirche Leba
Gedenkort des Evang. Friedhofes Leba
Hist. Evangelischer Friedhof  vor Klucken
Ostseephilharmonie Danzig, ehem E- Werk

Wilfried | Polen

Juni 2022

Zum vierten Mal eine Reise mit Umfulana: diesmal das nördliche Polen und ein Erlebnis besonderer Art

Die Unterkünfte wieder sorgsam ausgewählt und mit besonderem Gespür für die Historie, auch der Wechsel zwischen Stadt und Landschaft. Vier Stationen wollten wir auf unserer 13-tägigen Selbstfahrertour durch die oft mit neuen Schnellstraßen verbundene Landschaft bereisen.Begonnen wurde in Torun/Thorn, der Stadt in der Kopernikus geboren wurde. Eine Stadt des Weltkulturerbes mit besonders vielen erhaltenen Wohnbauten aus der Gotik, aber auch des Barock, die den Krieg unzerastört überstanden haben. Auch die Thorner Lebkuchen sind ein Markenzeichen dieser Stadt. Auf dem Weg nach Kadyny/ Cadinen kommt man an Malbork/Marienburg vorbei, der riesigen Burganlage des im 13.-15. Jh. mächtigen Deutschen Ordens, ebenfalls Weltkulturerbe. Natur und Entspannung in Cadinen, ein Jagdschloß des Deutschen Kaiserhauses befand sich ebenfalls hier, aber unser aktuelles Quartier befand sich in der schönen Ferienanlage,'Silberne Glocke', die aus der alten Schule entstand. Es war für uns ein guter Ausgangspunkt für Frombork/Frauenburg, wo Kopernikus Domherr war und seinen Forschungen nachgehen konnte. So bereitete er später Galileo Galilei die Vorarbeit für die Weltsicht, daß die Sonne im Mittelpunkt des Orbits steht. Die Region ist aber auch bekannt für eines der größten Flüchtlingsdramas 1945. bei dem Hundettausende auf der Flucht über das zugefrorene Haff, von der Roten Armee attakiert wurden und ums Leben kamen.. Cadinen war auch Ausgangspunkt für einen Ausflug an den Elblag- Kanal/ Oberländischer Kanal mit den 5 Schleppstufen, der Mitte des 19.Jh. gebaut wurde. Mit Hilfe dieser Stufen wurden 100 Höhenmeter überwunden und teure Schleusen gespart. Die technischen Anlagen sind komplett erhalten und funktionieren ganz energiearm noch heute. Die Stadt Gdansk/Danzg gibt dagegen Erlebnisse anderer Art. Schon der Aufbau der Stadt nach ihrer fast vollständigen Zerstörung im März 1945 (durch wen, darüber wird nicht gesprochen) , ist bewundernswert. Und dieses Wunder zu erleben, 7 Jahrzehnte danach, ist beeindruckend. Auch die Umnutzung von alten Bauwerken, wie Speicher oder E- Werk, zu Hotels, Philharmonie etc. ist sehr beeindruckend. Danzig ist auch die Metropole für das ‚Gold des Nordens‘, den Bernstein, der dort in vielen Farbevarienten verarbeitet wird. In Danzig fielen auch die erste Schüsse, die dann zum Zweiten Weltkrieg führten. Ein Besuch der Westerplatte mit Ruinen und Mahnmal erinnert und läßt uns dankbar sein, in Frieden leben zu können.Am schönsten war es , nachts am Hotelfenster zu stehen und den Blick auf die erleuchtete Altstadtpartie an der Motlau zu genießen.Unsere letzte Station war ein ‚Schloß‘ am Meer, das Schloßhotel in Leba, das direkt hinter den Strand gebaut wurde. Leba ist für frische Luft, lange Sandstrände bekannt und geeignet für Ausflugmöglichkeiten in die Kaschubei, wo in den kleinen Orten manchmal die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Der Besuch der Wanderdünen blieb uns leider verwehrt, da wir wie gwohnt, mit Hund unterwegs waren aber Vierbeiner...

5 von 5 Sternen

Helga und Wolf-Dietrich | Polen

August 2021

Polenreise Helga und Dietrich mit 2 Enkeln

Im Folgenden berichten wir von einer Reise nach Polen im Sommer 2021. Zugegeben, etwas spät, aber besser als nie. Polen zu bereisen stand eigentlich nicht ganz oben auf unserer Urlaubswunschliste. Es waren eher die niedrigen Coronazahlen, die die Entscheidung brachten und die Tatsache, das Land auch ohne Flugzeug verlassen zu können, fallls sich die Coronasituation wieder zuspitzen würde. Gereist sind wir mit 2 Enkeln und hatten geglaubt ihnen einen schönen Badeurlaub kombiniert mit einer Tour auf den Spuren unserer Vorfahren bescheren zu können. Mit dem Baden hat es dann wettermässig leider nicht so geklappt und daran konnte auch die gründlichste Organisation, die Umfulana wie gewohnt bot, nichts ändern. So kam es, dass wir mehr Zeit in Museen zubrachten als geplant, was aber auch kein Fehler war.Polen überraschte uns auf dieser Reise mit ganz neuen Bildern. Sorgfältig restaurierte Innenstadtbereiche brachten die großartige Architektur vergangener Zeiten so richtig zur Geltung.Wir trafen Menschen, die uns freundlich, aufgeschlossen und mit Hilfsbereitschaft entgegentraten.Mit leckerem Essen wurden wir verwöhnt und das mit Preisen, die der Reisekasse gut taten.Unsere Unterkünfte waren, der Philosophie Umfulanas folgend, niveauvoll, immer besonders und mit Wohlfühlfaktor versehen.Das Glanzstück der Reise war für uns Danzig. Eine Stadt die man auf keinen Fall verpassen sollte, wenn man Polen besucht.Ein besonderes Erlebnis war für unsere Enkel Elblag und der Oberlandkanal. Zwar gelang es uns nicht eine Ticket für eine Fahrt darauf zu ergattern (das sollte man wegen der geringen Anzahl lieber schon von zu Hause erledigen), aber die Kinder hatten ihren Spaß beim Beobachten, wie das Schiff sein eigentliches Element verließ und über mit Gras bewachsene Hügel „wanderte“. Ein echtes Meisterwerk deutscher Ingenieurskunst. Ein noch größerer Spaß war das Be Happy Museum von Stettin wo man mit der eigenen Kamera witzige Fotos schießen kann. Über Slubice erreichten wir mit Frankfurt/Oder wieder heimisches Terrain und kamen gesund und munter, ohne Coronainfektion wieder zu Hause an. Bleiben werden schöne Erinnerungen aus unserem Nachbarland. Warum in die Ferne schweifen …..!

Nationalpark bei Mistroy - ein Wald mit viel Geschichte
zu Gast in einem Hotel in Krakau
Die Mole in Misdroy
Polnischer Nachtisch - fast kalorienfrei
Idyllische Unterkunft in Rügenwalde -Darwolo
Reste der Deutschordensburg- Thorn
Abendstimmung am Marktplatz - Kasimierz Dolny
Die alte Straßenbahn von Tarnów
Verstecktes Idyll -Fußgängerzone Neusanchez
Florenz in Polen: Marktplatz in Tarnów
Das „Voralpenland“ an der Hohen Tatra
Abendstimmung in Zakopane
Auschwitz - ein Ausflug in unsere dunkle Geschichte
Polnische Zureksuppe im Brötchen - lecker und einmalig
Polen - katholisch
Die historische Markthalle in Breslau

Brigitte und Hermann-Josef | Polen

September 2020

Breslau, Krakau und Warschau : glanzvolle Städte, Südpolen als landschaftlicher Höhepunkt und die Ostseeküste waren die Eindrücke, die wir in Polen erlebt haben.

„In Polen war ganz viel zu (er)holen“Breslau, Krakau und Warschau : glanzvolle Städte, Südpolen als landschaftlicher Höhepunkt und die Ostseeküste waren die Eindrücke, die wir in Polen erlebt haben.Die Reise begann in Breslau, einer fast touristenfreien Stadt und bei sonnigem Wetter mit vielen geschichtlichen Eindrücken aus österreichischer und preußischer Zeit. Es war der erste große Rynek (Markt bzw. Ring), den wir bestaunen durften. Diese Marktplätze haben uns dann während der gesamten Polenreise begleitet. In einem Altstadthotel in Breslau erlebten wir nicht nur in zentraler Lage ein modernes Zimmer und trotz Coronazeit ein umfangreiches Frühstücksbuffet, auch diente das Hotel als idealer Ausgangspunkt für die Touren durch die Innenstadt. Eine wahre Herausforderung war die Ein-/und Ausfahrt aus der Tiefgarage, die eher für die Fahrzeuge vorangegangener Generationen geeignet war. Auf der Fahrt nach Krakau erlebten wir noch den Wallfahrtsort Jasna Gora, in den wohl jeder polnische Katholik einmal gewesen sein muss. Beeindruckend war die schwarze Madonna und die gesamte Anlage des Kirchenbezirks, der dank Corona auch nur mäßig besucht war. Bei sommerlichen Temperaturen erreichten wir spätnachmittags Krakau. Hier waren wir nicht nur vom Ersatzhotel in Krakau begeistert, sondern auch von der sonnenverwöhnten Innenstadt und dem noch größeren Rynek inmitten der City. Besonders beeindruckend war auch der Besuch des Museums unter dem Marktplatz, in dem in einer multimedialen Darstellung die Geschichte der Stadt erzählt wurde. Der Fußweg zum Wawel, der alles überragenden Burg und das jüdische Viertel waren weitere Höhepunkte der Stadtbesichtigung. Einen zusätzlichen Tag haben wir dann zum Besuch der KZ Auschwitz und Birkenau genutzt, ein trauriger, aber auch geschichtlich notwendiger Besuch, den man beim Besuch von Krakau nicht auslassen sollte. Von Krakau aus südlich ging es in die Hohe Tatra nach Zakopane, dem polnischen Wintersportort überhaupt, der aber auch immer mehr Wanderer im Sommer und Herbst anlockt. Da die polnischen Sommerferien noch andauerten, gab es unzählig viele Verkaufsstände mit Kleidung, Spielzeug und auch polnischen Leckereien, die sich quer durch den Ort zogen. Das Hotel in Zakopane, erbaut im Stil der alten Zakopane-Häuser, war eine typische Unterkunft und man kann sich vorstellen, welchen Reiz diese Landschaft mit den Bergen und Seen gerade im Winter hat. Die nächste Station der Reise – Nowy Sacz – war die einzige Begegnung mit Covid19, da die Stadt zur roten Zone zählte und überall die Menschen maskiert unterwegs waren. Das Freilichtmuseum, in dem wir übernachtet haben, war so gut wie geschlossen und die Unterkunft erinnerte eher an eine Jugendherberge auf einer Burg in Deutschland. Die Fortsetzung der Tour erfolgte zunächst nach Tarnow, wo wir Mittagspause machten und eine wirklich sehenswerte Innenstadt vorfanden, mit vielen mittelalterlichen Gebäuden und hervorragenden Cafes und Gaststätten. Hier hätten wir anstatt in NowySacz...

Marktplatz Posen
Krakau
Willa Kominiarski Wierch in Zakopane
Blick vom Kirchturm auf Breslau

5 von 5 Sternen

Helmut | Polen

August 2020

Wir sind beeindruckt, wie modern und doch traditionell das Polen von heute ist.

Im August waren wir 2 Wochen in der Mitte und dem Süden Polens als Individual Reisende unterwegs. Wir haben noch vor Corona gebucht und es nicht als Notlösung vorgesehen. Ziel war es, unser östliches Nachbarland und Leute einmal etwas kennen zulernen. Auch getrieben dadurch, dass meine Großeltern und mein Vater 1945 aus Lodz nach Deutschland gekommen sind. Dabei hat uns Umfulana sehr geholfen durch ihre Polen- Kompetenz. Wenn wir heute interessierten Menschen von unserer Reise erzählen und Bilder zeigen, kommt oft die Frage: Wie lange wart ihr denn unterwegs? Soviel haben wir in 2 Wochen erlebt und gesehen. Wir sind beeindruckt, wie modern und doch traditionell das Polen von heute ist. In den Städten Krakau, Posen und Breslau sind natürlich die Spuren der Geschichte sichtbar. Wir kommen aus Mecklenburg und ich sage immer- du könntest auch auf dem Marktplatz von Wismar oder Greifswald stehen. Und wenn einer eine Reise macht, lernt er auch dazu. Wir wissen jetzt, wo Schlesien liegt und welche Bedeutung zum Beispiel der Ort Kreisau in der deutsch- polnischen Geschichte hat. Wir sind aber nicht nur 2.500 km mit dem Auto gefahren, sondern haben auch mehrere Wanderungen unternommen- unter anderem in der Hohen Tatra und dem Riesengebirge. Wenn man unbedingt Zakopane besuchen möchte- gut überlegen! Der Ort ist völlig überlaufen und selbst Wanderungen auf recht schwierigen Gebirgspfaden gleichen einer Völkerwanderung. Fazit- wir haben das, was wir uns vorgestellt haben erfüllt bekommen und können so eine Reise nur weiter empfehlen.

Altstadt von Warschau
Masuren
Wolfsschanze
Niemandsland an der russischen Grenzen mit Vogelkolonien
Sonnenuntergang am frischen Haff
neue Hebebrücke in Danzig
Danzig am späten Abend
der Strand in Leba...
die Wanderdünen westlich von Leba
super leckere Torten, Kekse, Baisers und Eis

5 von 5 Sternen

Barbara | Polen

August 2020

Die Erfahrungen waren sehr vielfältig durch die sieben verschiedenen Standorte in Städten, in den Masuren und verschiedenen Orten an der Ostsee.

Eigentlich sollte es mit Umfulana nach Kanada gehen. Aber Corona hat die lang geplante Reise zunichte gemacht und wir haben überlegt, welche Länder wir ansonsten mit der immer guten Organisation von Umfulana mit dem Auto (wegen der Flexibilität) bereisen könnten. Der Vorschlag einer Polen-Rundreise überzeugte uns und so ging es los in das bisher unbekannte Nachbarland. Die Erfahrungen waren sehr vielfältig durch die sieben verschiedenen Standorte in Städten (Posen, Warschau und Danzig), in den Masuren und verschiedenen Orten an der Ostsee. Danzig hat uns am besten gefallen, hingegen haben die Strände und Straßen von Leba uns an den Ballermann denken lassen. Die Unterkünfte warenauf dieser Reise eher etwas größer (also mehrheitlich Hotels), was sicher auf die – pandemiebedingt – sehr späte Buchung in der Hauptferienzeit zurückzuführen ist. Alles war sehr gut organisiert von Umfulana. Wir haben übrigens unsere Fahrräder mitgenommen, was uns viele zusätzliche Eindrücke beschert hat und zu empfehlen ist. Die Coronahygieneauflagen wurden leider überall unterschiedlich umgesetzt: von vernünftig streng bis gar nicht. Einige Besichtigungen oder ähnliches waren durch Corona geschlossen oder haben wir vermieden, um nicht in zu große Menschenmengen zu gelangen.