Der „alte Süden“: Von Atlanta an der Küste entlang nach New Orleans - USA
Zu Gast in einer Südstaaten Villa

Der „alte Süden“

Von Atlanta an der Küste entlang nach New Orleans

Die Reise führt durch den alten Süden von Alabama über South Carolina und Florida nach Louisiana. Subtropische Küsten, Baumwollplantagen und legendäre Städte wechseln einander ab. Übernachtet wird in Country Houses und Villen aus der Glanzzeit des Südens. (Mindestalter 16 Jahre)

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Atlanta

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: Alamo USA – Rest of USA
Fahrzeug: Compact (Group CDAR)
Tarif: Compact – Flydrive Gold incl EP
Station: Atlanta Airport

Atlanta

13 Meilen | 19 Minuten
A

Appalachen

Bewaldetes Mittelgebirge im Osten der USA

Das bewal­dete Mittelgebirge zieht sich im Osten der USA von Alabama im Süden Rich­tung Nord­osten bis Kanada.

Die höchsten Berge sind knapp über 2.000 Meter. Für die ersten Einwanderer und später auch den Eisen­bahnbau war das Ketten­gebirge das erste große Hindernis auf dem Weg nach Westen. Für Wanderer ist die weite und einsame Land­schaft ein Para­dies: am bekann­testen ist der Appa­la­chian Trail, der mit 3.440 Kilome­tern der längste Wanderweg der Welt ist.

Zu Gast in einer Villa in Atlanta

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Ein drei­stö­ckiger Turm, sechs Kamine, oval abge­schrägte Fenster und ein präch­tiger Kronleuchter aus Kris­tall: Wer die Villa aus der Zeit von Queen Anne betritt, ist umgeben vom Charme und der Schön­heit dieser Epoche. Das histo­ri­sche Wohn­viertel befindet sich am Rande des geschäf­tigen Zentrums von Atlanta, und öffent­liche Verkehrs­mittel sind nur ein paar Fußmi­nuten entfernt. Wer durch die Straßen schlendert, kommt an manch einem berühmten Haus vorbei. Nach einem langen Tag auf den Beinen kann man im Schau­kel­stuhl auf der Veranda entspannen. Musik­liebhaber kommen mit etwas Glück in den Genuss von Gastgeber Jims Blues und Jazz Reper­toire am Klavier. 



Atlanta

Geburts­stadt von Martin Luther King in den Appa­la­chen
Die Haupt­stadt von Georgia liegt auf der geographi­schen Breite von Nord­afrika im Hügel­land der Appa­la­chen. Das Klima ist subtro­pisch, aber weniger heiß als in den Ebenen von Süd-Georgia. Im Bürger­krieg spielte die Stadt mit damals schon 9.000 Einwoh­nern eine wich­tige Rolle. Ihr Fall und ihre Zerstörung war einer der großen Wende­punkte, litera­risch aufbereitet im berühmten Bürger­kriegsepos „Vom Winde verweht“ von Margaret Mitchell. Heute erlebt die Metro­pole mit 4,5 Millionen Menschen im Ballungs­raum einen Wieder­auf­stieg. Von Coca Cola bis CNN haben sich viele Firmen niederge­lassen. Der bekann­teste Sohn der Stadt war Friedensnobel­preis­träger Rev. Dr. Martin Luther King Jr. Er wur­de 1929 in Atlanta geboren und predigte dort auch in der Kirche seines Vaters, der Ebenezer Baptist Church in der Auburn Avenue. Nach seiner Ermordung am 4. April 1968 in Memphis (Tennessee) wur­de er in Atlanta im King Memo­rial Center beige­setzt.

Martin Luther King National Heri­tage Site

Doku­menta­ti­ons­zentrum zur Geschichte der Afroame­rikaner
Die Gedenk­stätte in Atlanta ist eine Art Frei­lichtmuseum der Bürger­rechts­be­we­gung: Mit dem Geburtshaus, der Ebenezer Baptist Church, an der der Vater Pastor war, und dem Grabmal des promi­nenten Bürger­rechtlers doku­men­tiert sie den langen Kampf der Afroame­rikaner um ihre Freiheit und ihre Rechte. Von den vielen Stätten der USA, die die afroame­rika­ni­sche Kultur würdigen, hat sie vermut­lich das beste Doku­menta­ti­ons­zentrum. Der Sarg von Martin Luther King steht vor dem Center for Nonviolent Change.

World of Coca‑Cola

Vom Kopf­schmerz­mittel zum Welt­erfolg
Coca-Cola wur­de in Atlanta erfunden – eigent­lich durch einen Zufall. Der Apotheker John Stith Pemberton war auf der Suche nach der Rezeptur für ein Kopf­schmerz­mittel, als er 1886 einen Sirup mischte, der mit Kohlesäure angerei­chert ein typisch amerika­ni­scher Welt­erfolg werden sollte. Sein Buchhalter erfand den Namen Coca Cola und entwi­ckelte auch den Schriftzug, der bis heute in Gebrauch ist. World of Coca Cola erlaubt einen Blick hinter die Kulissen. Man kann eine Auswahl von mehr als 100 Getränken aus aller Welt genießen, bei der Abfül­lung des braunen Saftes zuschauen oder Hunderte von Artefakten rund um das Getränk bestaunen.

Von Atlanta nach Asheville

202 Meilen | 4:00 h
Die Etappe führt an den südli­chen Appa­la­chen entlang nach Nord­osten. Auf halber Strecke kommt man am Lake Hart­well vorbei. Der Stausee am Savannah River hat eine Uferlänge von 1550 Kilome­tern.

Tallulah Gorge

Wild­was­serfahren in drama­ti­scher Schlucht
Die Schlucht durch das Tallulah Massiv wird zu den großen Naturwundern von Georgia gerechnet. Sie ist drei Kilometer lang und bis zu 300 Meter hoch. Durch die Schlucht stürzt ein Wasserfall über mehrere Etappen 150 Meter in die Tiefe. Ober­halb der Fälle wird der Tallulah River zu einem künst­li­chen See aufge­staut. Von dort wird das Wasser norma­lerweise über Turbinen geleitet. Nur an wenigen Tagen werden die Schleusen geöffnet. Dann kommen zahl­lose Kajakfahrer und suchen das Abenteuer in der wilden Sturzflut.
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North Carolina

Zwischen Appalachen und Atlantik

North Carolina liegt im Übergang zwischen Nord und Süd, Meer und Hoch­ge­birge. Daher ist der Bundes­staat, der so groß wie England ist und nur neuen Millionen Einwohner hat, besonders vielfältig.

Im Westen ragen die Appa­la­chen über 2000 Meter hoch auf – ein Para­dies für Wanderer und Skiläufer. Im Osten tummeln sich brau­nge­brannte Surfer in kosmo­poli­ti­schen Städten: America at its best.

Zu Gast im Haus von Senator Reynolds

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast
Das großar­tige Herren­haus aus der Zeit des Sezes­si­ons­kriegs steht in Asheville. Über den gepflegten Park blickt man bis zu den Blue Ridge Moun­tains. Die Einrich­tung zeugt von Liebe zum Detail und passt zur Epoche des Colo­nial Revival. Billy, ein besonders ange­nehmer Gastgeber, kann viel über das Haus und seine promi­nenten Bewohner, die Stadt, den Biltmore Estate und den ganzen Süden erzählen. Das Früh­stück ist frisch und abwechs­lungs­reich und wird auch bei einem längeren Aufent­halt nicht langweilig.

Tennessee

Abwechs­lungs­reiche Landschaften, gemüt­liche Städte und viel Musik
Zwar hat der Staat im Südosten der USA nur sechs Millionen Einwohner und ist kaum größer als Portugal, dafür spielt er in der Musik­szene des 20. Jahrhunderts eine besonders große Rolle. Memphis, Tennessee! Nashville, Tennessee! Die Namen dieser Städte sind mit Country Music und mit dem Blues untrennbar verbunden. Darüber hinaus gibt es zwischen dem Missis­sippi und den Great Smoky Moun­tains abwechs­lungs­reiche Landschaften, grandiose Südstaaten-Villen und gemüt­liche Städte zu entde­cken – am besten abseits der High­ways auf den zwei­spu­rigen Straßen.

Asheville

Shopping an der histo­ri­schen Grove Arcade
Die Stadt am Zusam­menfluss des Swann­anoa und des French Broad Rivers liegt in den Blue Ridge Moun­tains im Westen von North Carolina nahe der Grenze zu Tennessee. Bis zum Bau der Eisen­bahn 1880 war die Stadt nur schwer erreichbar. Wegen des ange­nehmen Höhen­klimas siedelte sich danach der Sohn einer einfluss­rei­chen Familie, George Vanderbilt, in Asheville an. 1895 baute er sein „Cottage“, das in Wirk­lichkeit eine Residenz im franzö­si­schen Chateau-Stil mit 250 Zimmern und 40 Badezimmern ist. Asheville Down­town rund um die histo­ri­sche Grove Arcade ist ein beliebtes Einkaufs­pa­ra­dies.

Max Patch – Long Loop

Spaziergang durch die Smoky Moun­tains
Am Max Patch, einem gero­deten Hügel in den Smoky Moun­tains, kann man eine zwei­einhalb­stün­dige Wande­rung machen – mit schöner Aussicht und bunten Blättern im Herbst. Der Rundweg führt zum Teil auf Appa­la­chian Trail, einem mehr­tägigen Fernwanderweg mit unbe­wirt­schaf­teten Hütten.

Von Asheville nach Charleston

271 Meilen | 4:30 h
Auf dem Weg nach Südosten zur Küste kommt man am Sumter National Forest vorbei, der die Elli­cott Rock Wilder­ness umschließt. Der Urwald liegt im Dreieck zwischen Georgia, North und South Carolina.

South Carolina State Museum

über Leben und Geschichte in South Carolina
Wer etwas über Leben und Geschichte in South Carolina erfahren möchte, sollte das größte Museum im Südosten der USA besu­chen.  Es ist im histo­ri­schen Columbia Mills Building unter­ge­bracht, der welt­weit ersten voll elek­tri­schen Baumwoll­fa­brik. Unter anderem sind Amerikas älteste Dampflok und das erste gesun­kene U-Boot ausge­stellt.

Congaree National Park

Per Kanu auf Wasser­armen durch den Urwald
Mit seinen knapp unter 110 Quad­ratki­lome­tern gehört der Congaree-Natio­nal­park nicht zu den größten Parks in den USA. Dafür wohnt ihm ein ganz besonderer Zauber inne. Obwohl man im Park natür­lich wandern kann, offenbart er seine wirk­liche Schön­heit nämlich erst von der Wass­er­seite aus. Mit dem Paddelboot und Kanu – beide kann man am Visitor Center mieten – kann zahl­lose Wasser­arme erkunden, über denen das Urwald­dach aus riesigen Zypressen und Zedern zusam­men­wu­chert. Die üppigen, in einem Sumpfge­biet wach­senden Hart­holzbäume gehören zu den höchsten Wäldern im Osten der USA und bilden eine der höchsten natür­li­chen Dach­flächen der Welt.
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South Carolina

Die Welt des alten Südens

Der nach dem engli­schen König Karl benannte Bundes­staat im Südosten der USA ist etwa so groß wie Öster­reich.

Er hat nur zwei Nach­bar­staaten: Georgia und North Carolina. Bis auf seine Haupt­stadt Columbia ist South Carolina länd­lich und konservativ geblieben. In seiner Abge­legen­heit hat sich vieler­orts das Lebens­gefühl des alten Südens gehalten. Von den 4,8 Millionen Einwohner sind 30 Prozent Afroame­rikaner. Von der Küste steigt das Land nach Osten hin bis zu den Blue Ridge Moun­tains kontinu­ier­lich an.

Zu Gast in einer Villa in der Charleston

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa in der renommierten Church­street ist eines der ältesten Häuser von Charleston. Bereits im Bürger­krieg diente es als Laza­rett und wur­de mit Kano­nen­kugeln beschossen, von denen zwei über dem Eingang stolz präsen­tiert werden.

Später hat ein Erdbeben die oberste Etage zerstört, die heute als Mansar­den­dach wieder aufge­baut und – zur Beruhigung der Gäste - erdbeben­si­cher ist. Auch sonst würden die verletzten Soldaten dass Innere des Hauses kaum wieder­erkennen: die Bäder und Zimmer sind alle sorgfältig renoviert. Restau­rants und Geschäfte sind zu Fuß zu errei­chen.

Charleston

Architektur-Juwel der Südstaaten
Die Stadt, die bei ihrer Gründung 1670 nach dem dama­ligen engli­schen König „Charles Town“ genannt wur­de, ist ein nord­ame­rika­ni­sches Architektur-Juwel mit vielen origi­nalen Gebäuden aus dem 19. Jahr­hun­dert. Ihren Wohl­stand verdankte die Stadt dem Sklavenhandel. Wegen der geschützten Lage am Charleston Harbour und ihrer Nähe zur Karibik war die Stadt Umschlag­platz für Baumwolle Reis und Sklaven. Um die im Hinter­land lebenden Plan­tagen­be­sitzer anzu­ziehen, wurden Theater und Museen gebaut. Nach dem Bürger­krieg erlebte Charleston einen wirt­schaft­li­chen Niedergang, so dass die Altstadt kaum noch verändert wur­de. Heute erstrahlt sie wieder in altem Glanz. Einen Rundgang beginnt man am besten an der Kreuzung von Meeting und Market Street.

Von Charleston nach Savannah

109 Meilen | 2:30 h
Die Straße Rich­tung Südosten macht im Hinter­land der Atlan­tikküste einen großen Bogen um den Saint Helena Sound und den Port Royal Sound. Beide Sunde gehören zur Region der Sea Islands und bilden das Mündungs­gebiet mehrerer Flüsse.
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Georgia

Strände, Wald und Südstaaten-Romantik

Der größte Bundes­staat unter den Südstaaten reicht vom Atlantik bis zu den Georgia Moun­tains im Nord­osten.

Nur neun Millionen Einwohner leben auf einer Grund­fläche, die halb so groß ist wie Deutsch­land. Von ihnen sind rund die Hälfte Weiße und 30 Prozent Afroame­rikaner. Die größte Stadt ist Atlanta mit etwas über 400.000 Einwoh­nern. Sie repräsen­tiert mit ihrem riesigen Flughafen den neuen Süden, während Savannah am Atlantik für den verb­li­chenen Glanz der Vom-Winde-verweht-Romantik steht. Zwischen diesen beiden Polen hat Georgia viel zu bieten: viel Wald, schöne Mittelgebirge und an der Küste Bade­strände und zahlreiche Inseln.

Zu Gast in einem B&B in Savannah

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B befindet sich in einem histo­ri­schen Haus im vikto­ria­ni­schen Stil aus dem Jahr 1888, als es für den Besitzer des Thea­ter­be­sitzers Tomlinson F.

Johnson als Wohn­sitz erbaut wur­de. Auch die neun individuell einge­rich­teten Zimmer spiegeln noch heute mit ihrem opulent-eleganten Stil den Glanz der vergan­genen Epoche wider. Sie verteilen sich auf mehrere Etagen, einige haben eine eigene Terrasse. Morgens wird ein Southern Breakfast in Form eines Buffets ange­boten, ergänzt durch frisch zuberei­tete warme Speziali­täten. Danach kann man es sich im feudal einge­rich­teten Wohnzimmer oder auf einer der Veranden mit Blick in den Garten gemüt­lich machen.

Savannah

Südstaaten-Villen „vom Winde verweht“
Die Stadt liegt am Savannah River 25 Kilometer vor seiner Mündung in den Atlantik. Von seiner Gründung durch einen engli­schen Adligen 1733 bis zum Bürger­krieg war der Hafen ein wich­tiger Umschlag­platz für Baumwolle. Bis heute ist Savannah voll glänzender Südstaaten-Architektur. Begrünte Plätze, liebevoll restau­rierte Residenzen und schat­tige Parks mit idylli­schen Brunnen erin­nern an die Atmo­sphäre des Romans „Vom Winde verweht“. Besonders schön ist der Juli­ette Gordon Low Historic District mit mehreren histo­ri­schen Gebäuden.

Telfair Museum of Art

ältestes Kunst­museum in den Südstaaten
Das Museum gehört zu den ältesten Kunst­mu­seen im Süden der Verei­nigten Staaten und ist nach der Mäzenin Mary Telfair benannt. Ihr Bruder, Alexander Telfair, hatte 1818–19 am heutigen Telfair Square von dem Architekten William Jay ein repräsenta­tives Wohn­haus im Stadt­zentrum von Savannah im Stil des Klas­sizismus errichten lassen. Heute ist es eines von drei denkmalge­schützten Gebäuden, in denen die Kunst­samm­lungen unter­ge­bracht sind. Neben euro­päi­schen Künst­lern sind vor allem Werke amerika­ni­scher Impres­sio­nisten ausge­stellt.

River­front Plaza and Factors’ Walk

Shopping-Meile in der Down­town
Das Viertel zwischen den Straßen zwischen River Street und Bay Street stammt aus dem 19. Jahr­hun­dert. Die Lager­häuser und Passagen sind inzwi­schen restau­riert und beherbergen Boutiquen, Läden und Restau­rants. Am östli­chen Ende der Bay Street steht am Savannah River das Wahrzei­chen der Stadt, die Statue des „Waving Girl“.

Von Savannah nach St. Augustine

181 Meilen | 3:30 h

Alta­maha River

Vogel­pa­ra­dies an natur­be­las­senem Fluss
Der Fluss im Südosten der USA entsteht durch den Zusam­menfluss von Ocmulgee River und Oconee River und mündet nach 220 Kilometer bei Bruns­wick in den Atlan­ti­schen Ozean. Obwohl der Alta­maha schon im 19. Jahr­hun­dert für den Schiffsver­kehr zwischen Georgia und der Ostküste genutzt wur­de, ist er noch recht ursprüng­lich. Es gibt keine Stau­stufen, stattdessen viele seltene Tiere und Pflanzen. Sein Mündungs­gebiet wird von zahl­losen Zugvögeln genutzt. In der Alta­maha Wildlife Manage­ment Area am Highway 95 kann man Bootfahren oder wandern.

Jeckyll Island

Mondäne Bade­orte auf der „Golden Isle“
Die 23 Quad­ratki­lometer große Insel gehört zu den Golden Isles, die der Küste von Georgia vorge­la­gert und über Dämme mitein­ander verbunden sind. Im 19. Jahr­hun­dert wur­de das idylli­sche Biotop von reichen Amerikanern entdeckt und schnell zu einem mondänen Badeort. Auch heute ziehen die langen Sandstrände viele Besu­cher an. Das Marsch­land und die Eichenwälder im Hinter­land sind Heimat vieler Reptili­en­arten. Heute ist Jeckyll Island über eine asphal­tierte Straße vom Fest­land aus zu errei­chen.

Jack­son­ville

Indu­s­trie­stadt im Wandel
Die Stadt an der Münung des St. Johns River ist mit 1,3 Millionen Einwoh­nern im Großraum die bevöl­ke­rungs­reichste in Florida. Was ihre Ausdeh­nung angeht, ist sie sogar die größte der USA. Jax, wie die Einwohner ihre Stadt kurz nennen, ist ein wich­tiger Indu­s­trie­standort mit großem Hafen und einer bedeu­tenden Basis für die US-Marine. Seit der Jahr­tausendwende ändert sich das Image der Malo­cher­stadt. Gale­rien und Museen siedeln sich an. Am Südufer des St. John's River gibt es nun den South Bank River Walk. Wo früher Werften und Fabriken standen, lockt heute eine attrak­tive Waterfront mit Hotels, Restau­rants und Boutiquen viele Besu­cher an.
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Florida

Traumstrände und Nationalwälder im Sunshine State

Nirgendwo in den USA scheint die Sonne länger als in Florida. Nirgendwo sonst gibt es so viele Bade­strände und Vergnügungs­parks.

Doch der Sunshine State bietet mehr als Sun ‚n‘ Fun: unbe­rührte Natur­schutzgebiete, Natio­nalwälder, die nur mit dem Kanu zu erkunden sind, und Kunst­mu­seen von inter­na­tio­nalem Rang. Der Süden ist keine 150 Kilometer von Kuba entfernt und dem latei­name­rika­ni­schen Lebens­stil in manchem näher als dem US-way of Life.

Zu Gast in einem B&B in St. Augustine

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das im vikto­ria­ni­schen Stil erbaute Gebäude stammt aus dem späten 19. Jahr­hun­dert und liegt im histo­ri­schen Zentrum von St.

Augustine, der ältesten Stadt der USA. Die ruhige, von Bäumen gesäumte Straße ist nur wenige Schritte von Restau­rants, Gale­rien und Geschäften entfernt. Die fünf Zimmer sind gemüt­lich und hell, einige haben Zugang zur eigenen Veranda. Die Gastgeber Mike und Robin zaubern jeden Morgen ein leckeres Früh­stück und sind danach gerne bei der Tages­pla­nung behilf­lich.

St. Augustine

Strand­leben und histo­ri­sches Flair
Der male­ri­sche Ort im Nord­osten Floridas ist älteste euro­päi­sche Stadt Amerikas,die durch­ge­hend bewohnt war. Sie wur­de 1565 von einem spani­schen Admiral gegründet. Zahlreiche Gebäude aus der spani­schen Kolo­ni­alzeit sind heute noch in der Stadt zu finden, darunter die zwischen 1672 und 1695 erbaute Festung Castillo de San Marcos. Wegen seiner gut erhal­tenen Architektur und seinem entspannten Strand­leben wird St. Augustine heute von zahlrei­chen Touristen besucht. Südlich der Stadt lockt der der Themen­park Mari­ne­land zahl­lose Besu­cher an. Er gehört zu den größten Freizeitparks der USA.

Washington Oaks Gardens State Park

Der Park an der Palm Coast ist bekannt für seine schönen Gärten, aber auch für seine ursprüng­l­i­chen Insel­landschaft mit Stränden, Dünenve­ge­ta­tion und Feuchtgebieten. Einst gehörte das Areal zwischen dem Matanzas River und dem Atlantik einem Verwandten des Präsidenten George Washington. Verschiedene kurze Wege führen durch die Küsten­landschaft, in der man Schildkröten, Seekühen oder Opossums begegnen kann. Fahr­räder werden am Besu­cher­zentrum aus­ge­liehen.

Von St. Augustine nach Talla­hassee

203 Meilen | 3:30 h

Osceola National Forest

Alliga­toren und Bären in der Swamp Wilder­ness
Das über 800 Quad­ratki­lometer große Schutzgebiet besteht aus flach­wur­zelnden Kiedern und Zypressen, die im sumpfigen nord­öst­li­chen Florida wachsen. Kern des Natio­nal­walds ist die Big Gum Swamp Wilder­ness, ein 60 Quad­ratki­lometer großes Wild­nis­gebiet, in dem Schwarz­bären und Alliga­toren leben. Ein Fernwanderweg, der Florida National Scenic Trail, verläuft durch den Park. Daneben gibt es ein paar kürzere Rund­wege und Reitmög­lichkeiten.

Lake Miccosukee

Naher­ho­lungs­gebiet von Talla­hasse
Der flach und teilweise versumpfte See liegt fünf Kilometer west­lich von Monti­cello im Leon County. Der Wasser­stand wird von eine Doline bestimmt, einem Trichter, die unter­irdisch mit dem St. Marks River verbunden ist. Heute wird der See als Erho­lungs­gebiet genutzt, insbe­sondere für die Jagd auf Wasservögel. Eine seltene, nur an drei Stand­orten vorkom­mende Pflanze, die „Miccosukee Gooseberry“ (Ribes echi­nellum) kommt an zwei Orten am Lake Miccosukee vor.
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Tallahassee

Beschauliche Hauptstadt Floridas

Die beschau­liche Stadt eine halbe Auto­stunde von der Golfküste entfernt hat sich den Charme des alten Südens erhalten.

Bis heute ist Talla­hassee die Haupt­stadt von Florida. Im Schatten des Old State Capi­tols stehen Villen aus dem 19. Jahr­hun­dert in gepflegten Parks mit alten Eichen. Auf den großen Plan­tagen rund um die Stadt lebten 1860 etwa 9.000 Sklaven. Nach dem amerika­ni­schen Bürger­krieg von 1861 bis 1865 wurden viele Plan­tagen aufge­löst und von wohlha­benden Nord­staatlern als Winter­sitz aufge­kauft.

Zu Gast in einem historischen Haus in Tallahassee

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das histo­ri­sche Haus am Stadt­rand von Talla­hassee wur­de zwischen 1837 und 1839 als Wohn­haus erbaut und nahm seit jeher einen wich­tigen Teil in der lokalen Geschichte ein.

Seine großen Fenster im Eingangsbe­reich, im Wohnzimmer und zwei weiteren Räumen stammen vom ursprüng­l­i­chen Capitol der Stadt. Seit über 150 Jahren befindet es sich im Besitz derselben Familie, deren fünfte Gene­ra­tion hier nun ein stil­volles B&B in den führt. Acht individuell einge­rich­tete Zimmer und Suiten, die epochalen Charme mit modernem Komfort verbinden, bieten Gästen ein wohn­li­ches Ambi­ente. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­stück serviert, bei dem man auch mit den Gastgebern ins Gespräch kommen kann und sich wertvolle Tipps für Ausflüge und/oder Restau­rants holen kann.

Wakulla Springs

Baden und Wandern an „Tarzans Quelle“
Die starken Quellen im Edward Ball Wakulla Springs State Park treten aus einem Höhlen­system aus und führen bis zu 50.000 Litern Wasser pro Sekunde, das sich nach wenigen Kilome­tern in den Golf von Mexiko ergießt. Ab 1938 wurden die ersten Tarzan-Filme mit Johnny Weiss­muller hier gedreht – wegen der vielfäl­tigen Tier- und Pflanzenwelt: Regelmäßig werden Hirsche, Fisch­otter, Alliga­toren und Schildkröten gesehen, daneben zahlreiche Vogel­arten – vom Weißkopf­see­adler bis zum Trut­hahn­geier. Baden, Reiten und Bootsfahrten werden ange­boten. Wege für Wanderer und Moun­tai­nbiker führen durch den Park.

St. Marks National Wildlife Resort

Schlangen, Vögel und Schmetter­linge im tropi­schen Sumpf­land
An der Küste liegt das St. Marks National Wildlife Resort. Mehrere Wander­wege führen durch den State Park zu einem Leucht­turm, wo man meis­tens Aliga­toren zu sehen bekommt, aber auch Luchse, Adler, Schlangen und zahl­lose Wasservögel. Wegen der außergewöhn­li­chen Viel­falt von Schmetter­lingen findet Jahr für Jahr ein „Butterfly Festival“ statt. Informa­tionen gibt es im Visitor Centre am Eingang.

Von Talla­hassee nach Pensacola

197 Meilen | 3:30 h
Die Etappe führt durch land­wirt­schaft­lich genutztes Gebiet und durch Wälder. Vor Pensacola fährt man an der Nordgrenze der riesigen Eglin Airforce Base entlang.

Florida Caverns State Park

Einzige Tropf­steinhöhle in Florida
Der Park bei Mari­anna wur­de einge­richtet, um Floridas einzige Tropf­steinhöhle zu schützen und zugäng­lich zu machen. So werden Führungen durch die Höhle ange­boten. Im benach­barten Chipola River kann man Kanu­fahren oder angeln. Golf­spielen und Wande­rungen durch die Wälder der Umge­bung sind möglich.
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Pensacola

Seehafen und Marinestützpunkt

Die 50.000-Einwohner-Stadt im Nordwesten von Florida hat einen eigenen Seehafen und ist ein bekannter Mari­ne­stütz­punkt.

Pensacola wur­de bereits 1559 von spani­schen Sied­lern gegründet und gilt damit als die erste Sied­lung von Euro­päern auf dem Gebiet der heutigen USA. Im Umfeld liegen drei histo­ri­sche Forts. Im Fort Pickens wur­de von 1885 bis 1887 der Häupt­ling der Apachen, Geronimo, gefangen gehalten.

Zu Gast in einer Villa in der Downtown

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die vikto­ria­ni­sche Villa in der Down­town von Pensacola ist ein kleines Schmuck­stück, innen wie außen.

Reisende aus aller Welt und vor allem Musiker schätzen die zentrale Lage, die Individualität und die Gastfreundschaft, die Chuck und Barbee jedem ihrer Gäste entgegenbringen. Früh­stück mit Säften und haus­gemachten Produkten wird im Cottage Café serviert, wo auch zur Lunch- und Dinn­erzeit Sandwi­ches, Salate oder Quiches ange­boten werden.

Gulf Islands National Seashore

Weiße Strände und Marsch­land
Das 600 Quad­ratki­lometer große maritime Natur­schutzgebiet ist zu achtzig Prozent unter Wasser, aus dem sieben Inseln herausragen. Mehrere Wander­wege führen durch die maritime Wunderwelt mit weißen Stränden, klarem Wasser, Marsch­land und dichten Küstenwäl­dern.

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Von Pensacola nach New Orleans

204 Meilen | 3:30 h
Die Strecke am Golf von Mexiko entlang nach Westen führt über zwei große Brücken: vor Mobile über die Mobile Bay und vor New Orleans über den Lake Pont­char­train, dem zweitgrößten Brack­wass­ersee der USA. Während des Hurrikans Katrina brachen seine Deiche und setzten New Orleans unter Wasser.

De Soto National Forest

Wandern und Kanu fahren
Der Natio­nalforst im südli­chen Teil des US-Bundes­staates Missis­sippi bedeckt eine Fläche von 1.600 Quad­ratki­lome­tern, wovon 190 als Wildnis ausgewiesen sind. Seltene Orchideen, Frösche und Schildkröten gedeihen und leben in dem subtro­pi­schen Wald. Auf dem Black Creek kann man Kanu fahren. Zwei Wander­wege führen durch den Park mit insge­samt fast 100 Kilome­tern Länge: der Black Creek Trail und der Tuxachanie Trail,
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New Orleans

Sümpfe, Jazz und Raddampfer auf dem Mississippi

Die Stadt an der Mündung des Missis­sippi ist eine funkelnde Mischung aus afri­ka­ni­schen, kari­bi­schen, franzö­si­schen, spani­schen und wenigen amerika­ni­schen Elementen.

Herausge­kommen ist eine musikalischste Stadt der USA. Sie gilt als der Geburtsort des Jazz, in der sich bis heute Blues, Cajun, Swamp-Rock und Rock'n Roll neu erfinden. Wegen der Hitze wird die Stadt erst nach Einbruch der Dunkelheit lebendig. Dann öffnen die halb­sei­denen Bars und ange­sagten Musikkn­eipen im French Quarter, von denen auch nach dem Wirbel­sturm Katrina noch einige übrig geblieben sind. Eine besondere Möglichkeit, die Stadt kennenzulernen, ist per Raddampfer. Vom Deck blickt man über die histo­ri­schen Viertel und die angrenzenden Sümpfe, während man der Jam Session einer Life-Combo zuhört.

Zu Gast in einem B&B in New Orleans

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Im Herzen von New Orleans, auf der histo­ri­schen Maga­zine Street, steht das italie­nisch anmu­tende Haus, das 1857 ursprüng­lich für Richard Terrell, einen reichen Baumwollhändler aus Natchez, Missis­sippi erbaut worden war.

Unzäh­lige Veranden, Korridore und Balkone, einge­fasst mit kunst­vollen Arbeiten aus Schmiede­eisen, schmü­cken die Villa. Viele der architek­to­ni­schen Stil­ele­mente sind auch im Inneren des Hauses erhalten geblieben: hohe Decken, verziert mit Stuck und eine Mischung aus engli­schen und amerika­ni­schen Antiqui­täten. Der für New Orleans typi­sche Innenhof aus Back­stein und mit mehreren Springbrunnen bietet viel Grün und Platz zum Entspannen nach einem langen Tag in der Stadt.

Fritzel's Euro­pean Jazz Club

Mekka für Jazz Fans
Der Jazz Club liegt in einem Pub in einem Haus von 1831 auf Bourbon Street im French Quarter von New Orleans. Seit seiner Eröff­nung 1969 wur­de er zu einem Mekka für Jazz-Fans. In der urigen Atmo­sphäre eines Südstaaten Pubs ist jeder will­kommen, der Jazz hören oder spielen will. Meist spielen die Frit­zels all stars ab 21 Uhr handwerk­lich soliden tradi­tionellen Jazz; vorher bekommen neue Bands eine Chance. Früh da sein lohnt sich. Es gibt sogar Warsteiner Pils!

New Orleans Museum of Art

Das Kunst­museum am One Collins C. Diboll Circle am City Park wur­de 1911 gegründet und ist für seine Samm­lung euro­päi­scher Maler bekannt, darunter Degas, Monet, Renoir, Picasso und Matisse sowie US-amerika­ni­scher Maler wie Jackson Pollock, Mary Cassatt und Georgia O’Keeffe. Ferner gehört ein Skultpuren­park mit viel Grün zur Anlage, der zum Verweilen einlädt. Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt mit der Oldtimer-Straßen­bahn.

New Orleans

Mietwagenabgabe

New Orleans

17 Meilen | 21 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: New Orleans Intl. Arpt.

18 Tage
ab 2.479,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
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Die Preise können je nach Saison variieren.
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Elke Metternich

Tel.: +49 (0)2268 92298-71

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6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
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