Wales mit dem eigenen Auto: Dw yn dysgu cymraeg? - Großbritannien
Llanrwst, Snowdonia

Wales mit dem eigenen Auto

Dw yn dysgu cymraeg?

Die Reise beginnt mit der Fährüberfahrt nach Hull. Von dort geht es nach Wales, das von Nord nach Süd durchfahren wird. Die Heimreise führt über das idyllische Bath zur Fähre nach Dover.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Hull

Fähre

Von Rotterdam nach Hull

(inkl. Fähr­überfahrt) Dauer: 11:00 h
Fährti­ckets können Sie direkt auf der Seite der Fährge­sellschaft buchen: http://www.poferries.com/de/rotterdam-hull

Von Hull nach Chester

Von Hull nach Chester

232 km | 3:00 h
Auf dem Weg nach Wales streift man das klas­si­sche Indu­s­triegebiet zwischen Manchester und Liver­pool.

Midlands

Vom Black Country zur Metro­politan Area
Die Midlands im zentralen Teil Englands entspre­chen etwa dem mittel­eng­li­schen Tief­land. Sie werden auch Black Country genannt, weil sie das Zentrum der Kohleförde­rung waren. Ihr urbanes Zentrum ist die Agglome­ra­tion von Birmingham, Wolver­hampton und Coventry mit mehreren Millionen Einwoh­nern. Mit der Fertig­stel­lung des Oxford Kanals 1790 begann der Aufstieg der Midlands, als auf dem Wasserweg Waren bis nach London transpor­tiert werden konnten.

Nord­en­g­land

Englands Hinterhof
Nort­hern England umfasst die engli­schen Verwal­tungs­regionen North West England, York­shire and the Humber und North East England. Der Bereich ist im Süden in etwa durch den Fluss Trent begrenzt, nach Norden hin durch die Grenze zu Schott­land. Hier leben etwa 14,5 Millionen Menschen auf 37.331 km² Fläche. Die Region enthält manche Groß­städte (u.a. Leeds, Liver­pool, Manchester, Newcastle-upon-Tyne und Sheffield), aber auch fünf Natio­nalparks (Lake District, North York Moors, Northumber­land, Peak District und York­shire Dales). In Nord­en­g­land begann die indu­s­tri­elle Revo­lu­tion und bis Mitte des 20. Jahrhunderts war die Region das indu­s­tri­elle Herz Großbri­tan­niens. Seit der Deindu­s­triali­sie­rung wur­de Nord­en­g­land im Vergleich zu Süden­g­land wirt­schaft­lich benach­tei­ligt. Auch kulturell hat Nord­en­g­land eine gewisse Eigen­stän­digkeit bewahrt, z. B. in der Musik, der regio­nalen Küche oder nord­eng­li­schen  Dialekt.

Selby Abbey

Spiritueller Ort am River Ouse
Die Legende sagt, dass ein Mönch namens Benedikt von Auxerre von einem Schwan die Stelle gezeigt bekam, an der er eine Abtei bauen sollte. Obwohl  sie keine Kathedrale ist, gehört die Kirche am River Ouse zu den größten und beein­dru­ckendsten Sakral­bauten Englands. Zugleich ist sie eine der ganz wenigen mittel­alter­li­chen Abteien, die noch bestehen. Ein beach­tens­wertes Detail der Abtei ist das aus dem 14. Jahr­hun­dert stam­mende Washington-Fenster, in dem das Wappen der Vorfahren von George Washington darge­stellt ist. Die Darstel­lung der drei roten Sterne über zwei roten Bändern auf einem weißen Schild sollen als Modell für die US-Flagge gedient haben.
A

Chester

Entzückende Altstadt in Nordwales

Die Stadt im nordwali­si­schen Flach­land besitzt eine entzü­ckende Altstadt aus dem 14. Jahr­hun­dert, die noch von den histo­ri­schen Rinngmauern umgeben ist.

Viele gut erhal­tene Fach­werkhäuser und vor allem die Rows, zwei­stö­ckige Ladenpas­sagen aus der Blütezeit der Stadt, machen sie bis heute zu einer der sehens­wer­testen unter den Städten Englands. Englands frühe Geschichte von der Römerzeit über die Wikinger, Skoten und Angel­sachsen ist hier besonders lebendig. Daneben ist Chester auch für den gleich­na­migen Käse bekannt, der im Umland produ­ziert wird.

Zu Gast in einem Farmhaus bei Chester

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Manor House, das 1890 von John Douglas für den Duke of Westminster gebaut wur­de, liegt auf einem bewirt­schaf­teten Bauernhof.

Vom selben Architekten stammen auch Eastgate Clock in Chester sowie Dutzende von wunderbaren Häusern, Kirchen und Geschäften – und sogar die öffent­li­chen Toiletten in der Fordham Road. Rachel, die heutige Besitzerin, hat das Haus mit sicherem Stil­empfinden und aufwen­digen Mitteln renoviert. Von den komfor­ta­blen Zimmern blickt man auf die länd­liche Umge­bung und die Weiden der Milch­kühe, die sich rund um die Farm befinden.

Liver­pool

Fußball, Beatles und ein histo­ri­scher Hafen
Die Hafen- und Indu­s­trie­stadt im Nordwesten von England hat knapp 500.000 Einwohner. Der histo­ri­sche Teil der Hafen­stadt wur­de 2004 zum Welt­kultur­erbe erklärt. Besonders populär sind der Albert Dock und der Pier Head. Bekannt ist die Stadt durch seine Fußballver­eine FC Everton und FC Liver­pool sowie durch ihre pulsierende Musik­szene, aus der in den 1960er Jahren die Beatles hervor­gingen. 2008 war Liver­pool  Euro­päi­sche Kultur­haupt­stadt.

Beeston Castle

Mäch­tige Ruine im Wood­land Park
Es war Ranulf de Blondeville, 4. Earl of Chester (1172–1232) der die Burg erbaute. Doch seine Freude an dem mäch­tigen Bau währte nur kurz, denn 1237 wur­de er von König Heinrich III. beschlag­nahmt. Ab dem Jahr 1643 diente Beeston Castle der New Model Army im Engli­schen Bürger­krieg und wur­de 1646 von Soldaten der könig­li­chen Armee zerstört. Einer der beiden Burgbrunnen ist mit 113 Metern der tiefste seiner Art in England. Die Burg­ruine ist seit 1967 ein Grade I listed building. Das Museum im Anbau doku­men­tiert die Funde rund um die Burg, die bis in die Jung­stein­zeit zurück­rei­chen. Rings umher ersteckt sich der Wood­land Park, durch den schöne Spazier­wege führen.

Enthalten im:
English Heri­tage Over­seas Visitor Pass

Ruthin

Präch­tige Fach­werkhäuser im Schatten der Burg
Die Ortschaft im Süden des Clwyd-Tals besteht aus präch­tigen Fach­werkhäusern aus dem 14. bis 17. Jahr­hun­dert. Die Häuser grup­pieren sich um einen Hügel, auf dem eine mäch­tige Burg thront. Sie wur­de im 13. Jahr­hun­dert aus dem Buntsand­stein der Umge­bung gebaut. Das Bauwerk blieb bis ins 17. Jahr­hun­dert erhalten. Es wur­de in neuerer Zeit teilweise restau­riert und ist heute eines der luxu­riösesten Hotels in Wales, bekannt für mittel­alter­liche Bankette mit Harfenmusik.

Von Chester nach Betws-y-Coed

77 km | 1:30 h
Über das nordwali­si­sche Hoch­land fährt man nach Südwesten. Ruthin, ein Dorf im Tal des Clwyd-River lohnt einen Zwischen­stopp.
B

Snowdonia

Alpine Bergwelt am Meeresrand

Landschaft­li­cher Höhe­punkt von Wales ist der Snowdonia-Natio­nal­park im Nordwesten. Mehrere Berge ragen vom Meer­es­spiegel bis über 900 Meter auf; dazwi­schen liegen male­ri­sche Seen.

Auf den höchsten Gipfel, den Snowdon führen mehrere Wander­wege, die die Schön­heit des Parks erschließen. Wem das zu anstren­gend ist, kann die Bergei­sen­bahn benutzen, die mit etwa 8 km/h von Llanberis bergauf dampft. Auf dem Gipfel wird man mit einem drama­ti­schen Rund­um­blick belohnt, der seines­glei­chen in England sucht.

Zu Gast in einem B&B in Betws-y-Coed

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-B&B liegt am Rande des Ortes Betws-y-Coed im über 2.000 Quad­ratki­lometer großen Snowdonia National Park im Norden von Wales mit Bergen, Tälern, Wäldern und Flüssen. Im Jahr 2006 renoviert, bietet es Gästen den dezenten Luxus und Komfort, der einen Aufent­halt ange­nehm macht und im Gedächtnis bleiben lässt. Drei geräu­mige Zimmer und zwei Suiten sind  individuell in hellen Farben und einem eleganten, unauf­dring­li­chen Stil einge­richtet. Morgens wird im hellen Winter­garten ein abwechs­lungs­rei­ches Früh­stück aus lokalen Produkten serviert, das kaum einen Wunsch offen lässt und für den Tag stärkt. Die Umge­bung lädt zu zahlrei­chen Aktivi­täten wie Klettern, Angeln oder Golf spielen ein und zur Erkundung histo­ri­scher Stätten.



Gwynedd

Reste kelti­scher Kultur im ehema­ligen Bergkö­n­ig­reich
Von der frühen Besied­lung der Region im Nordwesten von Wales zeugen präh­is­to­ri­sche Stein­kreise, wie zum Beispiel auf dem Moel Ty-uchaf, und Hügelgräber. Die Römer eroberten Gwynedd im 2. Jahr­hun­dert und errich­teten bei Caerhun und Caer­narfon Befes­tigungen. Als sie im 5. Jahr­hun­dert nach Christus Britan­nien verließen, wur­de Wales in vier König­reiche aufge­teilt. Eines davon war Gwynedd. Während der norman­ni­schen Erobe­rung ab 1066 konnten die schwer zugäng­li­chen Bergkö­n­ig­reiche ihre Unabhängigkeit bewahren. Bis heute halten sich uralte kelti­sche Tradi­tionen, die vor 2000 Jahren in ganz Mittel- und West­eu­ropa verbreitet waren.

Bodnant Welsh Food Centre

Ein Muss für Gourmets
Das für 6,5 Mio. GBP geschaffene Food Centre auf einem histo­ri­schen Gut stellt die besten Lebens­mittel, die Wales zu bieten hat, aus. Es gibt einen Bauern­laden, eine Teestube, ein Restau­rant, eine Bäckerei und eine Koch­schule, in denen einheimi­sche Produkte vom Anwesen selber oder von den lokalen Bauernhöfen und von anderen Regionen in Wales ange­boten werden. Ein Muss für Gourmets.

Aber Falls

Spuren aus der Bronzezeit am Wasserfall
Die Aber Falls werden vom Afon gebildet, der wenige Kilometer vor seiner Mündung ins Meer über eine Abbruchkante knapp 40 Meter in die Tiefe stürzt. An den Wasser­fällen führt ein Fußweg entlang, an dem man verschiedene Sied­lungs­spuren aus der Bronzezeit entde­cken kann, etwa eine Rundhütte und eine Schmiede, die mit Hinkel­steinen eingegrenzt ist. Besu­cher parken am besten in Bont Newydd und gehen zu Fuß zu den Fällen. Wer ein wenig mehr wandern möchte, kann ein Stück auf dem North Wales Path laufen, der über die Brücke führt.

Auf den Snowdon

Besteigung des höchsten Gipfels von Wales
Mit 1.085 Metern ist der „Schnee-Berg“ die höchste Erhe­bung von Wales. Der Weg führt vom Llanberis-Pass zwischen zwei Seen auf einem alten Minenpfad entlang und dann im Zickzack auf den Berg. Wer nicht wandern möchte, kann die Snowdon Moun­tain Railway benutzen. Die Zahnrad­bahn führt von Llanberis bis unter den Gipfel. In der Berg­sta­tion gibt es ein Restau­rant und ein Souve­nir­laden. (hin und zurück: 5 Stunden, 12,2 Kilometer, auf und ab: 690 Meter)

Beddgelert

Wali­si­sches Bilder­buchdorf und ein Aussichtsgipfel
Das 500-Seelen-Dorf am Zusam­menfluss von Colwan und Glaslyn gehört zu den schönsten im Snowdonia Park. Außerdem ist es Ausgangs­punkt für Touren und Wande­rungen in die Umge­bung. Eine besonders beliebte Wande­rung führt auf den Moel Hebog, von dem aus man eine Rund­um­sicht bis zur Cardigan Bay hat. (hin und zurück: 4 Stunden, 10,4 Kilometer, auf und ab: 710 Meter)

Enthalten im:
National Trust Touring Pass

Von Betws-y-Coed nach Carmar­t­hen­shire

186 km | 3:30 h
Von Westwales fährt man über eine Panora­ma­straße an der Bucht von Cardigan entlang nach Süden. Dabei kommt man durch Aberystwyth, von dessen Pier man einen herr­li­chen Blick über die Bucht hat. Über die Cambrian Moun­tains fährt man weiter nach Carmar­then.

Süd-Wales

Mildes Klima, Bade­buchten und Steil­küsten
Die milde Küste von Süd-Wales ist durch schöne Bade­strände, Feri­en­orte und norman­ni­sche Küstenburgen gekennzeichnet. Beein­dru­ckend ist der mittel­alter­liche Ort Pembroke mit seiner gewal­tigen Festung, von der aus man einen phan­tas­ti­schen Blick genießt. Nörd­lich davon liegt der Pembroke­shire Coastal National Park, der einsame Bade­buchten und grandiose Steil­küsten vor der Zersiede­lung schützt. Den Zauber der Land­schaft kann man vor allem auf den stillen Wander­wegen durch den Park auf sich wirken lassen.

Aberystwyth

Aussichtsberg mit Meer­blick
Das wali­si­sche Seebad mit 11.000 Einwoh­nern liegt an der Cardigan Bay. Die Einheimi­schen nennen ihre Stadt oft nur „Aber“. Auf den Gipfel des Consti­tu­tion Hill im Norden liegt ein Park mit Restau­rant, Arkaden sowie einer Camera Obscura. Von dort oben hat man den schönsten Blick über die Stadt und entlang der Küste, der schon den Maler William Turner begeis­terte. Für den Aufstieg wur­de als Teil der Anlage ein meandernder Weg ange­legt. Man kann auch die Aberystwyth Cliff Railway, Stadt­seil­bahn von 1896, nehmen. An der drei Kilometer langen Strand­pro­me­nade gibt es Cafés.

Cilgerran Castle

Male­ri­sche Ruine über dem Teifi-Tal
Die Burg aus dem 12. Jahr­hun­dert ist nur noch als Ruine erhalten. Sie liegt auf einem hohen Felsen zwischen dem Fluss Teifi und dem zufließenden Plysgog. Da der Teifi hier seine Tiden­grenze erreicht, war die Burg ein natür­li­cher Kreuzungs­punkt und Durch­gangsort von Seeschiffen. Die Landzunge ist durch zwei Gräben zur offenen Seite hin geschützt. Hinter den äußeren Vertei­digungs­anlagen umschließt ein weiterer Graben den Burghof, der mit zwei großen Türmen und einem massiven Torhaus befes­tigt war. Eine Zugbrücke verschaffte den Zugang zum drei­ge­schos­sigen Torhaus. Über dem Tor befand sich ein kleiner Raum, even­tuell eine Kapelle. Darüber lag eine Passage mit Schlitzfenstern, die das Torhaus mit den beiden runden Türme im Osten verband. Auf der Mauer gab es einen Wehrgang mit Zinnen und einen zweiten Zugangsweg zu den Türmen.
C

Wales

Steilküsten, Moore und schroffe Gebirge

Mit gut 20.000 Quad­ratki­lome­tern ist Wales der kleinste Landes­teil Großbri­tan­niens. Im Norden grenzt es an die Irische See, im Westen an den St.-Georgs-Kanal und im Süden an den Bris­tol­kanal.

Steil­küsten und weit­auslau­fende Strände ziehen sich weit über 1.200 Kilometer entlang und werden von zahl­losen Seevögeln bevöl­kert. Das Landes­in­nere ist von Wiesen, Mooren und schroffen Gebirgen geprägt. Die höchsten Berge stehen im Norden. Der Yr Wyddfa (1.085 Meter) wird vom Snowdonia-Natio­nal­park geschützt. Haupt­stadt ist Cardiff an der Südküste, eine römi­sche Gründung, die während des wali­si­schen Kohle-Booms zum größten Kohle­hafen der Welt avancierte.

Zu Gast in einem Waliser Farmhaus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Farmhaus aus dem Jahr 1810 wur­de nach Jahren des Verfalls voll­ständig renoviert und dient seither als Gäste­haus, das mehr­fach für seinen Service und seine Anlage ausgezeichnet wur­de.

Es befindet sich auf mehreren Hektar eigenem Land, ober­halb eines bewal­deten Tals im sanften Hügel­land von Carma­then­shire. Die Gastgeber betreiben neben ihrem Gäste­haus auch ein Animal Shelter, in dem sie verletzte und alters­schwache Tiere aufnehmen. Ein hervor­ra­gendes Restau­rant befindet sich ganz in der Nähe.

Pembroke­shire

Zwischen Steil­küste und Hoch­moor
Die südwest­lichste wali­si­sche Graf­schaft ist auf drei Seiten vom Meer umgeben. Die fast 300 Kilometer lange Küste gehört fast voll­ständig zum ­Pem­broke­shire-Coast-Natio­nal­park. Mit kleinen Buchten, Steilklippen und sandigen Stränden ist sie Brut­platz für zahl­lose Seevögel. 
Pembroke­shire hat eine wellenför­mige Ober­fläche, die nach Norden ansteigt und im Foel Cwmcerwyn eine Höhe von 537 Metern erreicht. Dort dehnen sich Hoch­moore und Heidel­landschaft aus. Der südliche Teil ist verhält­nismäßig flach und wird land­wirt­schaft­lich genutzt.

Llansteffan Castle

Toller Rund­um­blick von geschicht­s­träch­tiger Burg­ruine
Schmale, von Hecken gesäumte Straßen führen zu dem Dorf Llan­stephan. Ober­halb liegt die denkmalge­schützte Burg­ruine aus dem 12. Jahr­hun­dert. An derselben Stelle stand zuvor ein Fort aus der Eisenzeit. Lange war die Festung Schau­platz blutiger Kämpfe zwischen Wali­sern und Anglo-Normannen, die schließ­lich die Ober­hand behielten. Das Castle ist über einen der vielen kleinen Pfade am Strand zu errei­chen; oft kann man den großar­tigen Rundum-Blick ganz allein genießen.

Tenby

Mittel­alter­li­cher Marktfle­cken mit Bade­stränden
Das Städt­chen mit dem wali­si­schen Namen Dinbych-y-pysgod ist ein hübscher Marktfle­cken und ein beliebter Badeort. Nachdem bereits die Wikinger im frühen Mittel­alter eine Sied­lung ange­legt hatten, wur­de im 12. Jahr­hun­dert die Burg auf dem Castle Hill errichtet. Die Stadt­mauern von Tenby stammen auch aus dieser Zeit. Im vikto­ria­ni­schen Zeit­alter wur­de Tenby als Badeort entdeckt. Die Sand­strände, Buchten und Klippen der Umge­bung sowie die male­ri­sche Altstadt mit engen Gassen ziehen auch heute viele Besu­cher an, so dass man in der Haupt­saison am besten schon vormit­tags kommt. Wer wandern will, kann ein Stück auf dem Pembroke­shire Coast Path gehen.

Von Carmar­t­hen­shire nach Bath

206 km | 3:00 h
Nördlich vom Bristol Channel fährt man nach Osten. Bei Swansea lohnt sich ein Abste­cher zur Gower Halb­insel, einem beein­dru­ckenden Krei­de­massiv, das als „area of outstanding natural beauty“ nur Fußgängern zugänglich ist.

Wessex

Histo­ri­sches König­reich in Süden­g­land
Im Gegen­satz zu Sussex exis­tiert Wessex (von: West-Sachsen) heute nicht mehr als Graf­schaft. Dafür war es vom 6. bis zum 10. Jahr­hun­dert eines der sechs König­reiche, aus denen England hervor­gegangen ist. Es umfasste den Süden und Südwesten von Devon bis Cornwall. Eine wich­tige Sied­lung war Winchester, das unter Alfred dem Großen 871 zur Haupt­stadt wur­de. Seit über 900 Jahren gibt es keinen Earl of Wessex mehr. Dennoch gibt es im südlich-zentralen England Bestre­bungen, eine regio­nale, kulturelle und poli­ti­sche Iden­tität in Wessex zu formen.

Gower-Halb­insel

Sand­strände und Felsenbuchten
Die Halb­insel mit dem wali­si­schen Namen Penrhyn Gŵyr trägt den Titel „Area of Outstanding Natural Beauty“. Das liegt vor allem an ihrer über hundert Kilometer langen, großar­tigen Küste. Die Three Cliffs Bay im Süden ist bei Wanderern, Surfern und Fotografen glei­cher­maßen beliebt. Dort gibt es schmale Felsenbuchten, die mit schönen Sand­stränden abwech­seln.

Wye Valley Walk

Durch eine Schlucht zur Druiden­grotte
Ein schönes Teil­stück des Wye Valley Walk führt von Tintern auf schmalen, teils steilen Pfaden durch das schlucht­ar­tige Wye-Tal. Schönster Punkt der Wande­rung ist eine Grotte im Pierce­field Estate, die auch als Druiden­tempel bezeichnet wird.  Auf den 365 steps steigt man dann zum Park­platz Lowe Wyndcliff an der A466 hinab. Der Wanderweg führt weiter durch das Wye-Tal bis nach Chepstow.

Carreg Cennen Castle

Mäch­tige Festung über dem River Cennen
Die Burg­ruine in Carmar­t­hen­shire liegt südöst­lich von Lland­eilo auf einer steilen Bergkuppe über dem Fluss Cennen. Die beein­dru­ckende und mäch­tige Festung war Mittel­punkt des Commote Iscennen, hatte aber wegen ihrer abge­legenen Lage keine größere histo­ri­sche Bedeu­tung. Der Legende nach gehörte das Castle während der Zeit König Artus dem mythi­schen König Urien. Tatsäch­lich entstand eine erste Burg auf dem Bergkegel erst gegen Ende des 12. Jahrhunderts unter Lord Rhys, dem Herr­scher des südwali­si­schen Fürs­ten­tums Deheubarth. Im Südosten des Burghofes führt eine Pforte durch einen Tunnel in eine natür­liche, feuchte Kalk­steinhöhle. Die Ruine selbst wird von Cadw betreut und ist zu besich­tigen. Ein kurzer Rundweg führt um den Burgfelsen. (hin und zurück: 2,8 Kilometer, 50 Minuten, auf und ab: 70 Meter)
D

Bath

Mondänes Bad mit heißen Quellen

Das einzige Mine­r­albad mit heißen Quellen in England ist zugleich eine der schönsten Städte des Landes. Bereits die Römer nutzten die Quellen als Bade­zen­trum, wovon einige Tempel­ruinen zeugen.

Erst im 18. Jahr­hun­dert kam der Ort zu neuer Blüte. Seit 1738 wurden elegante Häuser gebaut, von denen heute über 500 unter Denkmal­schutz stehen. 1998 hat die UNESCO die ganze Stadt in die Liste des Welt­kultur­erbe aufge­nommen.

Zu Gast in einer georgianischen Residenz in Bath

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Handbe­druckte Tapeten und antike Möbel sind ein paar der Merkmale, die die glanzvolle Residenz aus der Zeit von King George auszeichnet.

Auf einem großen Hügel gelegen, blickt sie über den Sydney Park. Das Inte­rieur spiegelt die Epoche des frühen 19. Jahrhunderts so gut wider, dass die BBC in den Räumen die Verfil­mung eines Romans der engli­schen Schrift­stel­lerin Jane Austen gedreht hat. Neben den stil­voll und individuell einge­rich­teten Zimmern steht den Gästen ein Salon im ersten Stock mit Aussicht auf den Park zur Verfügung. Das reichhal­tige Früh­stück – Full English oder Conti­nental – wird im Winter­garten, in der gemüt­li­chen Küche oder bei schönem Wetter auch im Garten serviert. In die Innen­stadt mit Cafés, Restau­rants und Geschäften sowie zahlrei­chen Sehens­wür­digkeiten läuft man ca. zehn Minuten.

Somerset

Apfelwein, Natio­nalparks und eine lange Küste
Die Graf­schaft im Südwesten von England wird im Norden vom Bristol Channel begrenzt. Abge­sehen von der herausra­genden Stadt Bath wirkt die Gegend länd­lich und idyllisch. Somerset ist wie die Normandie in Frank­reich vor allem für seine Apfel-Plan­tagen und den Cider bekannt. Zu den At­trak­tionen gehören die Küsten­orte und der Exmoor-Natio­nal­park. Die Gärten und Parks der Region sind in das Euro­pean Garden Heri­tage Network einge­bunden. Viele histo­ri­sche Gebäude sind mit dem charak­te­ris­ti­schen honig­gelben Bath Stone gebaut oder verkleidet.

Cots­wolds

Schafweiden und idylli­sche Städt­chen im Herzen Englands
Buchenwälder über­ziehen sanfte Hügel, ungezählte Schafe weiden auf saftigen Wiesen, dazwi­schen liegen male­ri­sche Dörfer und geschicht­s­träch­tige Klein­städte: Zu Recht werden die Cots­wolds als Area of Outstanding Natural Beauty bezeichnet. Im Norden begrenzt der River Avon die Cots­wold Hills, im Osten reichen sie bis Oxford. Schafe haben die Gegend reich gemacht. So nennt man die Kirchen der Region auch Wool Churches, weil sie mit dem Geld gebaut wurden, das im Wollhandel verdient wur­de. Die Gegend ist wohlha­bend geblieben, da viele vermögende Londoner hier einen zweiten Wohn­sitz haben oder sich zur Ruhe setzen. Sehens­werte Orte sind Broadway, Burford, Chedworth, Chipping Norton, Moreton-in-Marsh, Pains­wick und Stow-on-the-Wold.

Bristol

Pest und Sklavenhandel in bedeu­tender Hafen­stadt
Die mit 450.000 Einwoh­nern sechstgrößte Stadt Englands liegt an der Mündung des River Avon in den Bristol Channel. Im Mittel­alter war sie nach York und London die drittgrößte Stadt des Landes, versank dann aber wegen einer langen Pestepidemie in Agonie. Die Wende brachten die engli­schen Kolo­nien in Amerika und der Sklavenhandel. Man schätzt, dass über eine Million Sklaven über Bristol nach Amerika verschleppt wurden. Ab 1760 geriet die Hafen­stadt ins Hinter­treffen gegenüber Liver­pool. Im Zweiten Welt­krieg wur­de die histo­ri­sche Altstadt von deut­schen Bombern voll­ständig zerstört. Auf den Trümmern wur­de ein Park ange­legt, in dem bis heute zwei ausgebombte Kirchen als Mahnmal stehen.

Von Bath nach Uckfield

243 km | 3:30 h

Wessex (von: „West­sachsen“) gilt als die Wiege des heutigen Englands. So liegen auf der kurzen Strecke viele bedeu­tende Kultur­denkmäler: Winchester Castle, die alte Haupt­stadt mit Königsburg, Salisbury mit seiner einzig­ar­tigen frühgo­ti­schen Kathedrale.

Wer will, kann auch einen Abste­cher nach Ston­henge machen.

London

Multikulturelle Metro­pole
Die Haupt­stadt Großbri­tan­niens und des Commonwealth gehört zu den leben­digsten und aufregendsten Metro­polen der Erde. Seit ihrer Gründung durch die Römer ist die Stadt an den Ufern der Themse dank der zahl­losen Einwanderer aus aller Herren Ländern multikulturell. Über 100 Theater, ungezählte Restau­rants, in denen die Küche der gesamten Welt repräsen­tiert wird, eine nicht mehr zu über­se­hende Musik­szene von der Royal Albert Hall bis zur schrillen Musikkn­eipe in Soho machen die Stadt zu einem Mekka für Musik­liebhaber. Alljähr­li­cher Höhe­punkt sind die Proms, die Prome­naden­konzerte zwischen Juli und September. Zahlreiche Museen und Gale­rien vom British Museum bis Madame Tussaud's Wachsfigurenkabinett machen die Stadt zur neben New York wich­tigsten Kunst­me­tro­pole. Einen brauchbaren Leitfaden durch das Dickicht der Kulturver­an­stal­tungen bieten die Zeitschriften „City Limits“ und „Time Out“.

Stourhead

Stilbildendes Garte­n­en­semble nach vene­zia­ni­schem Vorbild
Das Ensemble mit Landhaus und Park gehört zu den ältesten seiner Art und war stilbildend für viele Herren­sitze im 18. Und 19. Jahr­hun­dert. 1721 ließ der Bankier Henry Hoare ein Anwesen nach dem Vorbild vene­zia­ni­sche Adels­häuser errichten. 20 Jahre später begann er zusammen mit der Garten­anlage. Inspi­ra­tion waren die italie­ni­sche und franzö­si­sche Landschafts­ma­lerei des 16. Jahrhunderts. Wichtig war ihm dabei, dass man beim Gang durch den Park niemals dasselbe zweimal sehen sollte. Jede Wegbie­gung bringt eine neue Perspek­tive. Den Kern des Landschafts­gar­tens bildet das Tal mit den Quellen des Flusses Stour, die durch einen Damm zu einem See gestaut werden. Vom Haus aus führt ein Rundweg entgegen dem Uhrzei­ger­sinn um den See herum und bietet zauber­hafte Ausblicke auf den See, den Park und seine Bauten.

Ston­e­henge

Mega­lith-Monu­ment aus der Bronzezeit
Das gewal­tige Mega­lith-Monu­ment ist das größte seiner Art und bedeckt zusammen mit den benach­barten Stein­kreisen ein Gebiet von über 20 km². Ston­e­henge („hängende Steine“) wur­de von 3000 – 1500 v.Chr. errichtet. Heute sind nur noch die jüngsten Stein­kreise aus der Bronzezeit sichtbar. Vermut­lich wur­de das reli­giöse Heiligtum gewaltsam zerstört – entweder durch die Römer, die die Macht der kelti­schen Druiden brechen wollten, oder im frühen Mittel­alter im Zusam­menhang mit der Chris­tia­ni­sie­rung Englands. Trotz Gene­ra­tionen andau­ernder Forschungen bleibt Ston­e­henge ein Rätsel. Das betrifft die Bauweise, die einen großen Kraft- und Orga­ni­sa­ti­ons­aufwand voraus­setzt wie auch seine Funk­tion zwischen Sonnen- und Totenkult.

Enthalten im:
English Heri­tage Over­seas Visitor Pass
National Trust Touring Pass
E

Sussex

Seebäder und urige Wälder

Der Name der ehema­ligen Graf­schaft bedeutet „Südsachsen“ und weist darauf hin, dass Sussex ab dem 5. Jahr­hun­dert ein angel­säch­si­sches Klein­kö­n­ig­reich war.

Im Osten grenzt es an Kent, im Norden an Surrey und im Westen an Wessex. Die Land­schaft ist größ­ten­teils flach, mit den Hügel­ketten der South Downs und des Weald als höchste Erhe­bungen. Die Flüsse sind kurz und wenig bedeu­tend. Die Küste ist der bedeu­tende Wirt­schafts­faktor. Neben Brighton sind noch Bognor Regis und Eastbourne bedeu­tende Seebäder. Im Landes­in­neren herr­schen vor allem Obstbau und Rinderzucht vor. Der South Downs Footpath erschließt einige besonders schöne Winkel.

Zu Gast in einem Landhaus bei Uckfield

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das gut 200 Jahre alte, ehema­lige Kutscher­haus liegt ruhig am Ende einer Sackgasse in Ridge­wood. Heute ist es nach sorg­samer Restau­rie­rung ein char­mantes Landhaus mit einem typisch engli­schen Garten.

Schon der Empfang ist herz­lich: mit Tee und haus­gemachtem Kuchen, die in der Küche, im Wohnzimmer oder unter der Pergola serviert werden. Zwei Gäste­zimmer werden ange­boten, die in frischen Farben im Landhaus­stil einge­richtet sind. Das Früh­stück ist so englisch wie das ganze Haus: Tomaten, Pilze und verschiedene Sorten Tee, sowie selbst geba­ckener Kuchen werden bei gutem Wetter auf der Terrasse serviert. Ein Tor führt vom Garten direkt in die Park­landschaft, in der man wunderbar spazieren gehen kann.

Kent

Krei­defelsen mit Blick nach Frank­reich
Die Graf­schaft im Südosten Englands grenzt an East Sussex, Surrey und London. Über den Euro­tunnel ist sie mit Frank­reich verbunden. Wegen ihrer Lage zwischen London und dem Konti­nent war es oft von mili­täri­schen Konflikten betroffen, etwa im Zweiten Welt­krieg. Die Ostküste Kents wur­de damals auch „Hell Fire Corner“ genannt. Dort türmen sich auch die Krei­defelsen von Dover auf, von denen man an klaren Tagen bis nach Frank­reich schauen kann.

Bluebell Railway

Mit histo­ri­scher Dampflok durch Glockenblu­menfelder
Die Muse­ums­bahn in der engli­schen Graf­schaft West Sussex wur­de 1960 als erste dampf­be­triebene Muse­ums­bahn Englands in Normal­spur eröffnet. Heute verfügt sie über die zweitgrößte Fahrzeug­samm­lung Großbri­tan­niens. Sie fährt von East Grinstead nach Süden über Kingscote und Horsted Keynes bis Sheffield Park. Der Name stammt von den blauen Glockenblumen, die entlang der Strecke blühen.

Glynde­bourne Festival Opera

Private Opernbühne auf einem Land­sitz in Sussex
Als Liebhaber von Mozart-Opern und Ehemann einer Sängerin litt der wohlha­bende Land­be­sitzer John Christie darunter, dass die Oper in England seiner Meinung nach „nicht exis­tent“ war. Inspi­riert von den Salzburger und Bayreuther Fest­spielen grün­dete er 1933 mit dem deut­schen Dirigenten Fritz Busch und dem deut­schen Schau­spieler und Regis­seur Carl Ebert die Glynde­bourne Festival Opera, die sich binnen kurzer Zeit zu einer der bedeu­ten­dsten kleinen Opernbühnen der Welt entwi­ckelte. Nach einer Umge­stal­tung 1990 fasst das Opern­haus 1.200 Plätze. Ein Besuch muss online gebucht werden. Eine Besonder­heit ist die Pause: Sie dauert mindes­tens 90 Minuten, sodass Zeit für ein Pick­nick im idylli­schen Park bleibt.

Von Uckfield nach Hause

Fähre

Von Uckfield nach Dover

128 km | 2:30 h

Sissin­ghurst Castle

Meister­werk engli­scher Garten­ar­chitektur
Der histo­ri­sche Land­sitz in der Graf­schaft Kent ist vor allem wegen seines Gartens berühmt, der ab 1930 von Vita Sackveille-West und ihrem Mann ange­legt wur­de. Sie unter­teilten das rund fünf Hektar große Gelände in zehn abge­schlos­sene Gärten. Als Wände dienten ihnen vor allem Eiben­he­cken. Jeder dieser Gärten im Garten hat ein bestimmtes Thema; so gibt es den Weißen Garten, den Rosen­garten und den Kräu­ter­garten. Die Gestal­tung des Gartens verbindet eine große Schlicht­heit der Gesamt­anlage mit opulenter Bepfl­anzung. Mehr als 200.000 Besu­cher zieht es jähr­lich dort hin. Daher muss man in der Saison auch mal mit Wartezeiten rechnen. 

Enthalten im:
National Trust Touring Pass

Leeds Castle

Wasser­schloss mit tausendjäh­riger Geschichte
Das Wasser­schloss südöst­lich von Maids­tone liegt im Herzen der Graf­schaft Kent. Das Schloss und seine Lände­reien wurden nach dem Nach­bardorf Leeds benannt, nicht zu verwech­seln mit der dreihundert Kilometer nörd­lich gelegenen Groß­stadt Leeds. Erwähnt wurde Leeds Castle bereits im Domesday Book von Wilhelms dem Eroberer. Nach­ein­ander war es norman­ni­sche Festung, Wohn­sitz von sechs mittel­alter­li­chen Königinnen, Palast Heinrichs VIII. und Zufluchtsort für die Reichen und Mäch­tigen. Heute steht es unter der Leitung der Leeds Castle Foun­da­tion und ist jähr­lich das Ziel vieler Tausender Erho­lung suchender Menschen.

Von Dover nach Calais

102 km | 2:30 h
Die Fähr­überfahrt dauert 90 Minuten. Der Check-In schließt 30 Minuten vor Abfahrt.
Gute Fährver­bindungen zum selber buchen finden Sie auf unserer Home­page: www.umfulana.de/faehren oder z.B. auf www.poferries.com

Picardie

Sand­strände, Äcker und grandiose Kathedralen
Der Norden Frank­reichs ähnelt bereits dem belgi­schen Flandern: Die Land­schaft ist flach und fruchtbar; Äcker mit Kohl und Kartoffeln ziehen sich bis zum Horizont, wo ab und an Kirchtürme den Himmel weisen. Die meisten Reisenden, die die Picardie besu­chen, wollen ans Meer. Dort gibt es endlose Sand­strände und jenseits des Ärmel­ka­nals kann man von manchen Stellen bei gutem Wetter engli­sche Klippen blitzen sehen. Im Hinter­land dagegen kommen Ruhe­su­chende auf ihre Kosten. In den alten Fach­werk­städten wird eher Bier als Wein getrunken, und die Kathedralen von Amiens und Laon gehören zu den schönsten Frank­reichs.
12 Tage
ab 929,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Leslie Jalowiecki

Tel.: +49 (0)2268 92298-67

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  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
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