Wales mit dem eigenen Auto: Dw yn dysgu cymraeg? - Großbritannien
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Llanrwst, Snowdonia

Wales mit dem eigenen Auto

Dw yn dysgu cymraeg?

Die Reise beginnt mit der Fährüberfahrt nach Hull. Von dort geht es nach Wales, das von Nord nach Süd durchfahren wird. Die Heimreise führt über das idyllische Bath zur Fähre nach Dover.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Hull

Fähre

Von Rotterdam nach Hull

(inkl. Fähr­überfahrt) Dauer: 11:00 h
Fährti­ckets können Sie direkt auf der Seite der Fährge­sellschaft buchen: http://www.poferries.com/de/rotterdam-hull

Von Hull nach Chester

Von Hull nach Chester

221 km | 3:00 h
Auf dem Weg nach Wales streift man das klas­si­sche Indu­s­triegebiet zwischen Manchester und Liver­pool.

Midlands

Vom Black Country zur Metro­politan Area
Die Midlands im zentralen Teil Englands entspre­chen etwa dem mittel­eng­li­schen Tief­land. Sie werden auch Black Country genannt, weil sie das Zentrum der Kohleförde­rung waren. Ihr urbanes Zentrum ist die Agglome­ra­tion von Birmingham, Wolver­hampton und Coventry mit mehreren Millionen Einwoh­nern. Mit der Fertig­stel­lung des Oxford Kanals 1790 begann der Aufstieg der Midlands, als auf dem Wasserweg Waren bis nach London transpor­tiert werden konnten.

Nord­en­g­land

Englands Hinterhof
Nort­hern England umfasst die engli­schen Verwal­tungs­regionen North West England, York­shire and the Humber und North East England. Der Bereich ist im Süden in etwa durch den Fluss Trent begrenzt, nach Norden hin durch die Grenze zu Schott­land. Hier leben etwa 14,5 Millionen Menschen auf 37.331 km² Fläche. Die Region enthält manche Groß­städte (u.a. Leeds, Liver­pool, Manchester, Newcastle-upon-Tyne und Sheffield), aber auch fünf Natio­nalparks (Lake District, North York Moors, Northumber­land, Peak District und York­shire Dales). In Nord­en­g­land begann die indu­s­tri­elle Revo­lu­tion und bis Mitte des 20. Jahrhunderts war die Region das indu­s­tri­elle Herz Großbri­tan­niens. Seit der Deindu­s­triali­sie­rung wur­de Nord­en­g­land im Vergleich zu Süden­g­land wirt­schaft­lich benach­tei­ligt. Auch kulturell hat Nord­en­g­land eine gewisse Eigen­stän­digkeit bewahrt, z. B. in der Musik, der regio­nalen Küche oder nord­eng­li­schen  Dialekt.

Selby Abbey

Spiritueller Ort am River Ouse
Die Legende sagt, dass ein Mönch namens Benedikt von Auxerre von einem Schwan die Stelle gezeigt bekam, an der er eine Abtei bauen sollte. Obwohl  sie keine Kathedrale ist, gehört die Kirche am River Ouse zu den größten und beein­dru­ckendsten Sakral­bauten Englands. Zugleich ist sie eine der ganz wenigen mittel­alter­li­chen Abteien, die noch bestehen. Ein beach­tens­wertes Detail der Abtei ist das aus dem 14. Jahr­hun­dert stam­mende Washington-Fenster, in dem das Wappen der Vorfahren von George Washington darge­stellt ist. Die Darstel­lung der drei roten Sterne über zwei roten Bändern auf einem weißen Schild sollen als Modell für die US-Flagge gedient haben.
A

Chester

Entzückende Altstadt in Nordwales

Die Stadt im nordwali­si­schen Flach­land besitzt eine entzü­ckende Altstadt aus dem 14. Jahr­hun­dert, die noch von den histo­ri­schen Rinngmauern umgeben ist.

Viele gut erhal­tene Fach­werkhäuser und vor allem die Rows, zwei­stö­ckige Ladenpas­sagen aus der Blütezeit der Stadt, machen sie bis heute zu einer der sehens­wer­testen unter den Städten Englands. Englands frühe Geschichte von der Römerzeit über die Wikinger, Skoten und Angel­sachsen ist hier besonders lebendig. Daneben ist Chester auch für den gleich­na­migen Käse bekannt, der im Umland produ­ziert wird.

Zu Gast in einem B&B in Guilden Sutton

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt in Guilden Sutton, einem ruhigen kleinen Ort am Rande von Chester. Zwei Doppelzimmer und eine Famili­en­suite stehen zur Verfügung, die modern und geschmackvoll einge­richtet sind.

Im großen Garten hinter dem Haus, im gemüt­li­chen Winter­garten und auf der über­dachten Terrasse findet jeder seinen Platz zum Entspannen und Genießen. Das Früh­stück, das eine reichhal­tige Auswahl an frisch zuberei­teten kalten und warmen Speisen aus regio­nalen Produkten beinhaltet, wird zu einer frei gewählten Zeit im Esszimmer oder auf der Terrasse serviert. In die Innen­stadt von Chester fährt man wenige Minuten mit dem Auto oder Bus.

Liver­pool

Fußball, Beatles und ein histo­ri­scher Hafen
Die Hafen- und Indu­s­trie­stadt im Nordwesten von England hat knapp 500.000 Einwohner. Der histo­ri­sche Teil der Hafen­stadt wur­de 2004 zum Welt­kultur­erbe erklärt. Besonders populär sind der Albert Dock und der Pier Head. Bekannt ist die Stadt durch seine Fußballver­eine FC Everton und FC Liver­pool sowie durch ihre pulsierende Musik­szene, aus der in den 1960er Jahren die Beatles hervor­gingen. 2008 war Liver­pool  Euro­päi­sche Kultur­haupt­stadt.

Beeston Castle

Mäch­tige Ruine im Wood­land Park
Es war Ranulf de Blondeville, 4. Earl of Chester (1172–1232) der die Burg erbaute. Doch seine Freude an dem mäch­tigen Bau währte nur kurz, denn 1237 wur­de er von König Heinrich III. beschlag­nahmt. Ab dem Jahr 1643 diente Beeston Castle der New Model Army im Engli­schen Bürger­krieg und wur­de 1646 von Soldaten der könig­li­chen Armee zerstört. Einer der beiden Burgbrunnen ist mit 113 Metern der tiefste seiner Art in England. Die Burg­ruine ist seit 1967 ein Grade I listed building. Das Museum im Anbau doku­men­tiert die Funde rund um die Burg, die bis in die Jung­stein­zeit zurück­rei­chen. Rings umher ersteckt sich der Wood­land Park, durch den schöne Spazier­wege führen.

Enthalten im:
English Heri­tage Over­seas Visitor Pass

Denbig­shire

„Area of Outstanding Natural Beauty“
Der Verwal­tungs­bezirk Denbig­shire geht auf einer der dreizehn tradi­tionellen Graf­schaften von Wales zurück, auch wenn die Grenze heute nicht mehr deckungs­gleich verläuft. Für Aufsehen sorgte die Region als man bei Grabungen der Univer­sity of Wales, die ab 1978 durch­ge­führt wurden, in der Pont­newydd-Höhle sowie dem umliegenden Areal auf Über­reste von Neander­talern stieß, die auf ein Alter von etwa 225.000 Jahren datiert werden konnten. Es handelt sich somit um die früh­esten Besied­lungs­spuren, die bisher im Land nach­ge­wiesen wurden.
Auch landschaft­lich weiß die Region durchaus zu beein­dru­cken. Die Hügel der Clwydian Range verlaufen von der Küste nach Süden und wurden gemeinsam mit dem Tal des River Dee als eine „Area of Outstanding Natural Beauty“ ausgewiesen. Höchster Berg ist der Moel Famau, mit einer Höhe von 555 Metern, an der Grenze zwischen Denbig­shire und Flint­shire.

Von Chester nach Betws-y-Coed

102 km | 1:30 h
Über das nordwali­si­sche Hoch­land fährt man nach Südwesten. Ruthin, ein Dorf im Tal des Clwyd-River lohnt einen Zwischen­stopp.

Ruthin

Präch­tige Fach­werkhäuser im Schatten der Burg
Die Ortschaft im Süden des Clwyd-Tals besteht aus präch­tigen Fach­werkhäusern aus dem 14. bis 17. Jahr­hun­dert. Die Häuser grup­pieren sich um einen Hügel, auf dem eine mäch­tige Burg thront. Sie wur­de im 13. Jahr­hun­dert aus dem Buntsand­stein der Umge­bung gebaut. Das Bauwerk blieb bis ins 17. Jahr­hun­dert erhalten. Es wur­de in neuerer Zeit teilweise restau­riert und ist heute eines der luxu­riösesten Hotels in Wales, bekannt für mittel­alter­liche Bankette mit Harfenmusik.
B

Snowdonia

Alpine Bergwelt am Meeresrand

Landschaft­li­cher Höhe­punkt von Wales ist der Snowdonia-Natio­nal­park im Nordwesten. Mehrere Berge ragen vom Meer­es­spiegel bis über 900 Meter auf; dazwi­schen liegen male­ri­sche Seen.

Auf den höchsten Gipfel, den Snowdon führen mehrere Wander­wege, die die Schön­heit des Parks erschließen. Wem das zu anstren­gend ist, kann die Bergei­sen­bahn benutzen, die mit etwa 8 km/h von Llanberis bergauf dampft. Auf dem Gipfel wird man mit einem drama­ti­schen Rund­um­blick belohnt, der seines­glei­chen in England sucht.

Zu Gast in einem B&B in Betws-y-Coed

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-B&B liegt am Rande des Ortes Betws-y-Coed im über 2.000 Quad­ratki­lometer großen Snowdonia National Park im Norden von Wales mit Bergen, Tälern, Wäldern und Flüssen. Im Jahr 2006 renoviert, bietet es Gästen den dezenten Luxus und Komfort, der einen Aufent­halt ange­nehm macht und im Gedächtnis bleiben lässt. Drei geräu­mige Zimmer und zwei Suiten sind  individuell in hellen Farben und einem eleganten, unauf­dring­li­chen Stil einge­richtet. Morgens wird im hellen Winter­garten ein abwechs­lungs­rei­ches Früh­stück aus lokalen Produkten serviert, das kaum einen Wunsch offen lässt und für den Tag stärkt. Die Umge­bung lädt zu zahlrei­chen Aktivi­täten wie Klettern, Angeln oder Golf spielen ein und zur Erkundung histo­ri­scher Stätten.



Gwynedd

Reste kelti­scher Kultur im ehema­ligen Bergkö­n­ig­reich
Von der frühen Besied­lung der Region im Nordwesten von Wales zeugen präh­is­to­ri­sche Stein­kreise, wie zum Beispiel auf dem Moel Ty-uchaf, und Hügelgräber. Die Römer eroberten Gwynedd im 2. Jahr­hun­dert und errich­teten bei Caerhun und Caer­narfon Befes­tigungen. Als sie im 5. Jahr­hun­dert nach Christus Britan­nien verließen, wur­de Wales in vier König­reiche aufge­teilt. Eines davon war Gwynedd. Während der norman­ni­schen Erobe­rung ab 1066 konnten die schwer zugäng­li­chen Bergkö­n­ig­reiche ihre Unabhängigkeit bewahren. Bis heute halten sich uralte kelti­sche Tradi­tionen, die vor 2000 Jahren in ganz Mittel- und West­eu­ropa verbreitet waren.

Bodnant Welsh Food Centre

Ein Muss für Gourmets
Das für 6,5 Mio. GBP geschaffene Food Centre auf einem histo­ri­schen Gut stellt die besten Lebens­mittel, die Wales zu bieten hat, aus. Es gibt einen Bauern­laden, eine Teestube, ein Restau­rant, eine Bäckerei und eine Koch­schule, in denen einheimi­sche Produkte vom Anwesen selber oder von den lokalen Bauernhöfen und von anderen Regionen in Wales ange­boten werden. Ein Muss für Gourmets.

Aber Falls

Spuren aus der Bronzezeit am Wasserfall
Die Aber Falls werden vom Afon gebildet, der wenige Kilometer vor seiner Mündung ins Meer über eine Abbruchkante knapp 40 Meter in die Tiefe stürzt. An den Wasser­fällen führt ein Fußweg entlang, an dem man verschiedene Sied­lungs­spuren aus der Bronzezeit entde­cken kann, etwa eine Rundhütte und eine Schmiede, die mit Hinkel­steinen eingegrenzt ist. Besu­cher parken am besten in Bont Newydd und gehen zu Fuß zu den Fällen. Wer ein wenig mehr wandern möchte, kann ein Stück auf dem North Wales Path laufen, der über die Brücke führt.

Auf den Snowdon

Besteigung des höchsten Gipfels von Wales
Mit 1.085 Metern ist der „Schnee-Berg“ die höchste Erhe­bung von Wales. Der Weg führt vom Llanberis-Pass zwischen zwei Seen auf einem alten Minenpfad entlang und dann im Zickzack auf den Berg. Wer nicht wandern möchte, kann die Snowdon Moun­tain Railway benutzen. Die Zahnrad­bahn führt von Llanberis bis unter den Gipfel. In der Berg­sta­tion gibt es ein Restau­rant und ein Souve­nir­laden. (hin und zurück: 5 Stunden, 12,2 Kilometer, auf und ab: 690 Meter)

Beddgelert

Wali­si­sches Bilder­buchdorf und ein Aussichtsgipfel
Das 500-Seelen-Dorf am Zusam­menfluss von Colwan und Glaslyn gehört zu den schönsten im Snowdonia Park. Außerdem ist es Ausgangs­punkt für Touren und Wande­rungen in die Umge­bung. Eine besonders beliebte Wande­rung führt auf den Moel Hebog, von dem aus man eine Rund­um­sicht bis zur Cardigan Bay hat. (hin und zurück: 4 Stunden, 10,4 Kilometer, auf und ab: 710 Meter)

Enthalten im:
National Trust Touring Pass
C

Von Betws-y-Coed nach Bath

326 km | 4:30 h

Cots­wolds

Schafweiden und idylli­sche Städt­chen im Herzen Englands
Buchenwälder über­ziehen sanfte Hügel, ungezählte Schafe weiden auf saftigen Wiesen, dazwi­schen liegen male­ri­sche Dörfer und geschicht­s­träch­tige Klein­städte: Zu Recht werden die Cots­wolds als Area of Outstanding Natural Beauty bezeichnet. Im Norden begrenzt der River Avon die Cots­wold Hills, im Osten reichen sie bis Oxford. Schafe haben die Gegend reich gemacht. So nennt man die Kirchen der Region auch Wool Churches, weil sie mit dem Geld gebaut wurden, das im Wollhandel verdient wur­de. Die Gegend ist wohlha­bend geblieben, da viele vermögende Londoner hier einen zweiten Wohn­sitz haben oder sich zur Ruhe setzen. Sehens­werte Orte sind Broadway, Burford, Chedworth, Chipping Norton, Moreton-in-Marsh, Pains­wick und Stow-on-the-Wold.

Wessex

Histo­ri­sches König­reich in Süden­g­land
Im Gegen­satz zu Sussex exis­tiert Wessex (von: West-Sachsen) heute nicht mehr als Graf­schaft. Dafür war es vom 6. bis zum 10. Jahr­hun­dert eines der sechs König­reiche, aus denen England hervor­gegangen ist. Es umfasste den Süden und Südwesten von Devon bis Cornwall. Eine wich­tige Sied­lung war Winchester, das unter Alfred dem Großen 871 zur Haupt­stadt wur­de. Seit über 900 Jahren gibt es keinen Earl of Wessex mehr. Dennoch gibt es im südlich-zentralen England Bestre­bungen, eine regio­nale, kulturelle und poli­ti­sche Iden­tität in Wessex zu formen.

Somerset

Apfelwein, Natio­nalparks und eine lange Küste
Die Graf­schaft im Südwesten von England wird im Norden vom Bristol Channel begrenzt. Abge­sehen von der herausra­genden Stadt Bath wirkt die Gegend länd­lich und idyllisch. Somerset ist wie die Normandie in Frank­reich vor allem für seine Apfel-Plan­tagen und den Cider bekannt. Zu den At­trak­tionen gehören die Küsten­orte und der Exmoor-Natio­nal­park. Die Gärten und Parks der Region sind in das Euro­pean Garden Heri­tage Network einge­bunden. Viele histo­ri­sche Gebäude sind mit dem charak­te­ris­ti­schen honig­gelben Bath Stone gebaut oder verkleidet.

Zu Gast in einem Hotel in Pembrokeshire

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Als die heutigen Besitzer, die mehrere Jahre in London gelebt haben, das denkmalge­schützte Gebäude im Jahr 2003 entdeckten, waren sie sofort von dessen Charme gefangen und beschlossen, ihre Zelte in der Metro­pole abzubre­chen und in ihre Heimat zurückzu­kehren. Nach einer Reihe von Umbauten und Renovie­rungen, bei denen darauf geachtet wur­de, die beste­hende Architektur und den Charme des Hauses zu bewahren, gibt es nun acht individu­elle Zimmer, die modern und wohn­lich einge­richtet sind, ein Restau­rant und eine Kellerbar, in der neben Wein natür­lich auch Ale ausge­schenkt wird. Das Restau­rant serviert tradi­tionelle Speziali­täten, die aus Zutaten aus der Region zubereitet werden. Das herzhafte Früh­stück sorgt für einen guten Start in den Tag, den man sicher­lich dazu nutzt, die außergewöhn­liche Schön­heit der Küste und der Berge in der Umge­bung zu erkunden.

Nördlich vom Bristol Channel fährt man nach Osten. Bei Swansea lohnt sich ein Abste­cher zur Gower Halb­insel, einem beein­dru­ckenden Krei­de­massiv, das als „area of outstanding natural beauty“ nur Fußgängern zugänglich ist.
D

Bath

Mondänes Bad mit heißen Quellen

Das einzige Mine­r­albad mit heißen Quellen in England ist zugleich eine der schönsten Städte des Landes. Bereits die Römer nutzten die Quellen als Bade­zen­trum, wovon einige Tempel­ruinen zeugen.

Erst im 18. Jahr­hun­dert kam der Ort zu neuer Blüte. Seit 1738 wurden elegante Häuser gebaut, von denen heute über 500 unter Denkmal­schutz stehen. 1998 hat die UNESCO die ganze Stadt in die Liste des Welt­kultur­erbe aufge­nommen.

Zu Gast in einer georgianischen Residenz in Bath

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Handbe­druckte Tapeten und antike Möbel sind ein paar der Merkmale, die die glanzvolle Residenz aus der Zeit von King George auszeichnet.

Auf einem großen Hügel gelegen, blickt sie über den Sydney Park. Das Inte­rieur spiegelt die Epoche des frühen 19. Jahrhunderts so gut wider, dass die BBC in den Räumen die Verfil­mung eines Romans der engli­schen Schrift­stel­lerin Jane Austen gedreht hat. Neben den stil­voll und individuell einge­rich­teten Zimmern steht den Gästen ein Salon im ersten Stock mit Aussicht auf den Park zur Verfügung. Das reichhal­tige Früh­stück – Full English oder Conti­nental – wird im Winter­garten, in der gemüt­li­chen Küche oder bei schönem Wetter auch im Garten serviert. In die Innen­stadt mit Cafés, Restau­rants und Geschäften sowie zahlrei­chen Sehens­wür­digkeiten läuft man ca. zehn Minuten.

Bristol

Pest und Sklavenhandel in bedeu­tender Hafen­stadt
Die mit 450.000 Einwoh­nern sechstgrößte Stadt Englands liegt an der Mündung des River Avon in den Bristol Channel. Im Mittel­alter war sie nach York und London die drittgrößte Stadt des Landes, versank dann aber wegen einer langen Pestepidemie in Agonie. Die Wende brachten die engli­schen Kolo­nien in Amerika und der Sklavenhandel. Man schätzt, dass über eine Million Sklaven über Bristol nach Amerika verschleppt wurden. Ab 1760 geriet die Hafen­stadt ins Hinter­treffen gegenüber Liver­pool. Im Zweiten Welt­krieg wur­de die histo­ri­sche Altstadt von deut­schen Bombern voll­ständig zerstört. Auf den Trümmern wur­de ein Park ange­legt, in dem bis heute zwei ausgebombte Kirchen als Mahnmal stehen.

Römi­sche Bäder von Bath

Archäo­logi­scher Schatz von euro­päi­scher Bedeu­tung
Als Naturphänomen einzig­artig in England, wurden die heißen Quellen bereits von den Kelten verehrt. Als die Römer 43 nach Christus die briti­sche Insel eroberten, bauten sie die Quelle zu einer komplexen Anlage mit Fußbo­den­heizung und Wasser­lei­tungen aus. Als die Römer die Insel verließen, versank die impo­sante Bade­anlage im Schlamm. Erst im 19. Jahr­hun­dert wur­de die Anlage wieder­ent­deckt und teilweise restau­riert. Heute zählt sie zu den wertvollsten archäo­logi­schen Schätzen in Europa. In der Ausstel­lung können Modell­bauten sowie Alltagsge­gen­stände der Römer und Kelten betrachtet werden, die dort bei Ausgra­bungen gefunden wurden. Kostümierte Schau­spieler beantworten Besu­cherfragen. Im eleganten Pump Room Restau­rant kann man das Heil­wasser der Quelle aus einem Wasser­speier kosten. Zum Baden geht man in das benach­barte, hoch­moderne Thermae Bath Spa, das 2005 als neue Attrak­tion eröffnet wur­de und neben Thermalbädern auch Well­ness- und Beautybereiche anbietet.

Corsham Court

Vikto­ria­ni­sches Landhaus in engli­schem Landschafts­park
In Corsham steht eines der schönsten engli­schen Landhäuser in einem Landschafts­park. Corsham Court war schon könig­li­cher Besitz zur Zeit der Sach­senkö­nige und steht auf den Grundmauern eines Elisa­bet­ha­ni­schen Schlosses aus dem 16. Jahr­hun­dert. Sein heutiges Aussehen erhielt das Anwesen im 18. und 19. Jahr­hun­dert. In den präch­tigen Räumen sind Kunst­schätze, Statuen, Bilder von Rubens und van Dyck sowie Chippen­dale Möbel ausge­stellt.

Von Bath nach Uckfield

243 km | 3:30 h

Wessex (von: „West­sachsen“) gilt als die Wiege des heutigen Englands. So liegen auf der kurzen Strecke viele bedeu­tende Kultur­denkmäler: Winchester Castle, die alte Haupt­stadt mit Königsburg, Salisbury mit seiner einzig­ar­tigen frühgo­ti­schen Kathedrale.

Wer will, kann auch einen Abste­cher nach Ston­henge machen.

London

Multikulturelle Metro­pole
Die Haupt­stadt Großbri­tan­niens und des Commonwealth gehört zu den leben­digsten und aufregendsten Metro­polen der Erde. Seit ihrer Gründung durch die Römer ist die Stadt an den Ufern der Themse dank der zahl­losen Einwanderer aus aller Herren Ländern multikulturell. Über 100 Theater, ungezählte Restau­rants, in denen die Küche der gesamten Welt repräsen­tiert wird, eine nicht mehr zu über­se­hende Musik­szene von der Royal Albert Hall bis zur schrillen Musikkn­eipe in Soho machen die Stadt zu einem Mekka für Musik­liebhaber. Alljähr­li­cher Höhe­punkt sind die Proms, die Prome­naden­konzerte zwischen Juli und September. Zahlreiche Museen und Gale­rien vom British Museum bis Madame Tussaud's Wachsfigurenkabinett machen die Stadt zur neben New York wich­tigsten Kunst­me­tro­pole. Einen brauchbaren Leitfaden durch das Dickicht der Kulturver­an­stal­tungen bieten die Zeitschriften „City Limits“ und „Time Out“.

Malmesbury

Alter­tüm­liche Stadt am Fluss Avon
Malmesbury ist eine alter­tüm­liche Stadt am Fluss Avon mit schönen Giebelhäusern und zugleich das älteste Borough Englands und für seine aus dem 12. Jh. stam­mende Abtei Malmesbury Abbey bekannt. Das Kloster selbst ist aber älter, denn König Æthelstan gilt als ihr Patron. Ein großer Teil der Abtei ist noch erhalten, obwohl Feuer und Heinrich VIII. einige Teile zerstört haben.

Avebury

Präh­is­to­ri­scher Stein­kreis und spirituelles Zentrum
Den besten Eindruck von der gewal­tigen Anlage bekommt man natür­lich aus der Luft. Erst dann wird sichtbar, wie der kleine Ort Avebury von einem Stein­kreis, der über 400 Meter im Durch­messer misst, umschlossen wird. Aus der Luft erkennt man auch die beiden von stehenden Steinen gesäumten Alleen, die zum Stein­kreis hinführen. Doch auch wer mit dem Auto von der A4 kommend über die A4.361 durch Avebury hindurch fährt, kann die riesigen Steine, die zu beiden Seiten der Straße empor ragen, nicht über­sehen. Avebury ist der größte Stein­kreis der Welt und eines der spirituellen Zentren des mysti­schen Englands.
E

Sussex

Seebäder und urige Wälder

Der Name der ehema­ligen Graf­schaft bedeutet „Südsachsen“ und weist darauf hin, dass Sussex ab dem 5. Jahr­hun­dert ein angel­säch­si­sches Klein­kö­n­ig­reich war.

Im Osten grenzt es an Kent, im Norden an Surrey und im Westen an Wessex. Die Land­schaft ist größ­ten­teils flach, mit den Hügel­ketten der South Downs und des Weald als höchste Erhe­bungen. Die Flüsse sind kurz und wenig bedeu­tend. Die Küste ist der bedeu­tende Wirt­schafts­faktor. Neben Brighton sind noch Bognor Regis und Eastbourne bedeu­tende Seebäder. Im Landes­in­neren herr­schen vor allem Obstbau und Rinderzucht vor. Der South Downs Footpath erschließt einige besonders schöne Winkel.

Zu Gast in einem Landhaus bei Uckfield

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das gut 200 Jahre alte, ehema­lige Kutscher­haus liegt ruhig am Ende einer Sackgasse in Ridge­wood. Heute ist es nach sorg­samer Restau­rie­rung ein char­mantes Landhaus mit einem typisch engli­schen Garten.

Schon der Empfang ist herz­lich: mit Tee und haus­gemachtem Kuchen, die in der Küche, im Wohnzimmer oder unter der Pergola serviert werden. Zwei Gäste­zimmer werden ange­boten, die in frischen Farben im Landhaus­stil einge­richtet sind. Das Früh­stück ist so englisch wie das ganze Haus: Tomaten, Pilze und verschiedene Sorten Tee, sowie selbst geba­ckener Kuchen werden bei gutem Wetter auf der Terrasse serviert. Ein Tor führt vom Garten direkt in die Park­landschaft, in der man wunderbar spazieren gehen kann.

Kent

Krei­defelsen mit Blick nach Frank­reich
Die Graf­schaft im Südosten Englands grenzt an East Sussex, Surrey und London. Über den Euro­tunnel ist sie mit Frank­reich verbunden. Wegen ihrer Lage zwischen London und dem Konti­nent war es oft von mili­täri­schen Konflikten betroffen, etwa im Zweiten Welt­krieg. Die Ostküste Kents wur­de damals auch „Hell Fire Corner“ genannt. Dort türmen sich auch die Krei­defelsen von Dover auf, von denen man an klaren Tagen bis nach Frank­reich schauen kann.

Bluebell Railway

Mit histo­ri­scher Dampflok durch Glockenblu­menfelder
Die Muse­ums­bahn in der engli­schen Graf­schaft West Sussex wur­de 1960 als erste dampf­be­triebene Muse­ums­bahn Englands in Normal­spur eröffnet. Heute verfügt sie über die zweitgrößte Fahrzeug­samm­lung Großbri­tan­niens. Sie fährt von East Grinstead nach Süden über Kingscote und Horsted Keynes bis Sheffield Park. Der Name stammt von den blauen Glockenblumen, die entlang der Strecke blühen.

Glynde­bourne Festival Opera

Private Opernbühne auf einem Land­sitz in Sussex
Als Liebhaber von Mozart-Opern und Ehemann einer Sängerin litt der wohlha­bende Land­be­sitzer John Christie darunter, dass die Oper in England seiner Meinung nach „nicht exis­tent“ war. Inspi­riert von den Salzburger und Bayreuther Fest­spielen grün­dete er 1933 mit dem deut­schen Dirigenten Fritz Busch und dem deut­schen Schau­spieler und Regis­seur Carl Ebert die Glynde­bourne Festival Opera, die sich binnen kurzer Zeit zu einer der bedeu­ten­dsten kleinen Opernbühnen der Welt entwi­ckelte. Nach einer Umge­stal­tung 1990 fasst das Opern­haus 1.200 Plätze. Ein Besuch muss online gebucht werden. Eine Besonder­heit ist die Pause: Sie dauert mindes­tens 90 Minuten, sodass Zeit für ein Pick­nick im idylli­schen Park bleibt.

Von Uckfield nach Hause

Fähre

Von Uckfield nach Dover

114 km | 2:30 h

Bedge­bury National Pinetum and Forest

Spazier­wege zwischen Nadelbäumen aus aller Welt
1925 wurden auf einem 10 Hektar großen Areal bei Bedge­bury Koniferen aus aller Welt ange­pflanzt. Die Pflanzung wur­de ständig vergrößert, Heute ist es die größte Samm­lung verschiedener Nadelbäume auf der ganzen Welt. Über 10.000 Bäume wachsen in den Himmel, die ältesten habe sich zu Baumriesen ausge­wachsen. Mehre Spazier- und Radwege sind ange­legt. Vom Café aus hat man einen wunderbaren Blick über das Gelände

Dorf­kirche von Tudeley

Bunte Fenster mit tragi­scher Geschichte
Die kleine Dorf­kirche in der Graf­schaft Kent ist über die Landesgrenzen hinaus zu Berühmt­heit gelangt. Grund dafür sind ihre zwölf Glasfenster, die alle­samt von Marc Chagall gestaltet wurden. 
Eines der bunten Fenster erzählt eine tragi­sche Geschichte. Es erin­nert an Sarah d'Avigdor-Goldsmid, die in der Nähe lebte und 1963 mit 21 Jahren bei einem Sege­l­un­glück vor der Küste von Rye ums Leben kam. Sarah inter­es­sierte sich schon früh für zeitge­nös­si­sche Kunst und hatte zwei Jahre zuvor bei einer Ausstel­lung im Louvre die Entwürfe Chagalls für die Fenster des Hadassah Medical Centre in Jeru­salem bewundert. So hegten ihre Eltern den Wunsch, das Ostfenster in Gedenken an ihre Tochter von Chagall entwerfen zu lassen. Die Darstel­lung auf dem Fenster wird von tiefen Blau­tönen bestimmt, die an wirbelnde Luft und tosende Wellen denken lassen. Unter der Darstel­lung des gekreuzigten Christus, ist eine Mutter mit zwei Kindern zu sehen sowie eine junge Frau, die im Blau versinkt und von einer weiteren Figur betrauert wird.

Zum Einbau des Fens­ters im Jahr 1967 war Chagall persön­lich zugegen. Als er das Fenster an seinem neuen Platz sah, sagte er ‚It‘s magni­fi­cent. I will do them all." Und im Laufe der nächsten 15 Jahre gestal­tete er auch die übrigen Fenster.

Great Dixter

Herren­haus mit Arts-and-Crafts-Garten
Das denkmalge­schützte Herren­haus in Northiam lohnt einen Besuch vor allem wegen seines Gartens im Arts-and-Crafts-Stil. Ein Obstgarten und eine wilde Blumenwiese sind Teil der Anlage. Garten­ar­chitekten haben hier viele mutige Versuche von Form, Farbe und Kombi­na­tion vorge­stellt.

Von Dover nach Calais

8 km | 3:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Die Fähr­überfahrt dauert 90 Minuten. Der Check-In schließt 30 Minuten vor Abfahrt.
Gute Fährver­bindungen zum selber buchen finden Sie auf unserer Home­page: www.umfulana.de/faehren oder z.B. auf www.poferries.com
12 Tage
ab 969,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Fähre (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Jacqueline Schütz

Tel.: +49 (0)2268 92298-66

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  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
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  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
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