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Malin Harbecke, Maire Herzhoff und Carolin Alberti unterwegs in Südafrika
Entdeckungsreise durch KwaZulu-Natal

Im Juli 2025 ging es für uns Auszubildende, Maire Herzhoff und Malin Harbecke, und unsere Werkstudentin Carolin Alberti nach Südafrika. Motiv der Reise war, das Büro und unsere Kolleginnen in Salt Rock besser kennenzulernen und eine Art Praktikum dort zu machen, um uns auch mit diesem Teil der Arbeit bei Umfulana vertraut zu machen. Um den Lernaspekt noch zu erweitern, durften wir zusätzlich noch eine Dienstreise in Form einer Umfulana-typischen Rundreise durch KwaZulu-Natal unternehmen.

Morgendliche Besucher: Äffchen auf der Terrasse
Morgendliche Besucher: Äffchen auf der Terrasse

Gestartet ist unsere Reise mit unserem Flug über Dubai nach Durban. Dort angekommen, wurden wir herzlich von einer Kollegin und einem Kollegen aus dem südafrikanischen Umfulana-Büro begrüßt, die uns dann zu unserer Mietwagenannahme und auf dem Weg zu unserer Unterkunft begleiteten. Untergebracht waren wir in einem kleinen Apartment, nur wenige Gehminuten von unserem Büro in Salt Rock entfernt. Dort gab es für uns gleich am nächsten Morgen das erste unverhoffte Highlight: eine Horde Affen tollten fröhlich auf unserem Balkon herum. Es war spaßig den putzigen Tierchen zuzuschauen, die uns auch in den nächsten Tagen jeden Morgen besuchen kamen.
Insgesamt blieben wir zwei Wochen in Salt Rock, wo uns im Buchungsbüro die diversen Aufgaben des Teams vor Ort nähergebracht wurden. Nach einer kurzen Einarbeitung durften wir bereits eingegangene Buchungen bearbeiten und Preise unserer Unterkünfte in das System einpflegen. Da wir alle drei üblicherweise in der Reiseberatung tätig sind, konnten wir so einen tollen Einblick erhalten, wie unsere Kolleginnen und Kollegen weiterarbeiten, nachdem wir die Buchungen abgeschickt haben.

Erste Safari: Ausflug in den Hluhluwe-iMfolozi-Nationalpark
Erste Safari: Ausflug in den Hluhluwe-iMfolozi-Nationalpark

Selbstverständlich wollten wir auch die Zeit nutzen, um die Gegend zu erkunden. So haben wir am Wochenende unter anderem einen Ausflug ins nahegelegene Ballito unternommen. Außerdem begleitete uns unser Kollege Merwin auf einen Ausflug in den Hluhluwe-iMfolozi-Nationalpark. Mit Elefanten, Nashörnern und Büffeln konnten wir dort tatsächlich drei der Big Five auf unserer Bucket List abhaken. Aber auch viele Zebras und unterschiedliche Antilopen-Arten haben sich sehen lassen, zu jeder Tierart konnte Merwin uns einige Fun-Facts geben.

Imposanter Vertreter der Big Five: Büffel
Imposanter Vertreter der Big Five: Büffel

Nach der zweiten Woche Praktikum im Buchungsbüro hieß es erst einmal Abschied nehmen. Mit Antritt unserer Selbstfahrer Tour ging es für uns zunächst nach St. Lucia. Unsere Unterkunft dort war ein strohgedecktes Gästehaus, welches sehr herzlich von den Gastgebern geführt wird. Diese halfen uns auch gleich dabei, für unseren zweiten Tag vor Ort eine Hippo-Croc-Tour und einen Sunset Drive im nahegelegenen iSimangaliso Wetland Park zu buchen. St. Lucia ist tatsächlich bekannt für seine Hippo-Population, abends und nachts kann man die Tiere sogar auf den Straßen antreffen, weshalb im Ort einige Warnschilder aufgestellt sind. Am Abend fand dann noch der Sunset Drive statt, auf dem unser Guide mit uns abseits der öffentlich zugänglichen Routen durch den iSimangaliso gefahren ist. Diesmal hatten wir besonders viel Glück mit den Tiersichtungen und konnten unter anderem ein Rudel Hyänen, eine kleine Wildkatze und ein selten erspähbares Bush Baby sehen.

Begegnung mit den Hippos: iSimangaliso Wetland Park
Begegnung mit den Hippos: iSimangaliso Wetland Park

Anschließend ging es für uns weiter die Küste hoch in die Sodwana Bay. Hier war das Highlight eine Whale Watching Tour, auf der einige Buckelwale oft aus dem Wasser gesprungen sind und dem Boot zugewinkt haben. Die Region ist vor allem für den Sodwana Bay Nationalpark bekannt, der vor allem bewaldete Sanddünen umfasst und trotz seiner Beliebtheit noch sehr ursprünglich ist.

Wale vor der Küste: Sodwana Bay
Wale vor der Küste: Sodwana Bay

Unsere nächste Station war ein privates Wildreservat in den Bergen über dem Fluss Pongola im Norden von KwaZulu-Natal. Von unserem Häuschen aus hatten wir einen atemberaubenden Ausblick auf das Tal und das Reservat, mit etwas Glück konnten wir sogar hin und wieder Giraffenhälse zwischen den Bäumen erkennen. Die Unterkunft bot aber nicht nur tolle Ausblicke, sondern auch ausgezeichnetes Essen und einige Aktivitäten. Während unseres Aufenthalts konnten wir so einen Sunset Drive mit Picknick unternehmen, uns im Bogenschießen versuchen und an einer Reitsafari teilnehmen. Auf den Safaris konnten wir wieder viele Tiere sehen, darunter einige Giraffen, verschiedene Antilopen, Warzenschweine, Zebras und Gnus. Die Betreuung durch die Gastgeberin ist uns besonders im Gedächtnis geblieben, sowie die Gespräche zum Abendessen mit den anderen Gästen.

Perspektivwechsel: Safari auf dem Rücken der Pferde
Perspektivwechsel: Safari auf dem Rücken der Pferde

Anschließend führte unsere Route uns weiter in die Drakensberge. Schon auf der Strecke zu unserer Unterkunft in der Nähe des Royal Natal Nationalparks konnten wir fantastische Panoramen mit weiten Steppen und den Drakensbergen in der Ferne genießen. Genauso beeindruckend war dann auch der Ausblick, der uns von unserer kleinen Terrasse geboten wurde, besonders zum Sonnenauf- und untergang. Da die sich ideal für verschiedene Wanderungen eignet, haben auch wir die Wanderschuhe geschnürt und sind zur Bush Man’s Cave gewandert, wo man prähistorische Höhlenmalereien finden kann. Aber auch ein Abstecher in den Royal Natal Nationalpark mit kleiner Wanderung hat sich gelohnt, dort haben wir an einem kleinen Wasserfall die atemberaubende Kulisse genießen können. Außerdem unternahmen wir hier in den Drakensbergen noch eine zweite Reitsafari – weil uns die erste so gut gefallen hatte.

Wanderparadies: zu Fuß unterwegs in den Drakensbergen
Wanderparadies: zu Fuß unterwegs in den Drakensbergen

Mit Wartburg erreichten wir schließlich die letzte Station unserer Rundreise, wo wir nicht in einer Unterkunft, sondern bei einer Kollegin und ihrer Familie untergekommen sind. So konnten wir zum Schluss noch etwas über das Leben dort erfahren und ein typisch südafrikanisches Barbecue genießen, bevor es am nächsten Tag bereits zurück nach Durban ging, um unseren Rückflug anzutreten. Auf dem Weg zum Flughafen haben wir noch einen Zwischenstopp in Salt Rock eingelegt, uns noch einmal von unseren Kolleg*innen verabschiedet und zum letzten Mal einen Kaffee am Strand genossen.

Am Ende war es sehr schwer, Abschied von diesem schönen Land zu nehmen. Wir sind allerdings sehr dankbar, dass Umfulana uns diese Reise ermöglicht hat und wir so viel lernen und erleben durften.

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Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Januar 2026