06.02.2011

Südafrikareise von Dr. Bernd Gottselig / Dr. Dagmar Mertens-Gottselig

3 Wochen Südafrika lagen vor uns – alles langfristig geplant und die Vorfreude war riesengroß. Wir sind von Frankfurt nach Jo'burg geflogen und haben dort einen Mietwagen übernommen. Erstes Ziel: Richtung Krüger NP mit Zwischestopp Kiepersol bei Hazyview. Leider hatte der Regen, der Anfang Januar gefallen war (und immer noch fiel) den Dirt Roads ziemlich zugesetzt. Die Anfahrt zur Chestnut Country Lodge ging nur noch "von oben", da der untere Strassenteill teilweise im Matsch versank oder überschwemmt war. Angekommen wurden wir von Christine und Memory begrüßt und fühlten uns direkt wohl und gut aufgehoben. Nach der "Eingewöhnung" in Kiepersol ging es dann in das Nkorho Bush Camp. Eine einzigartige Erfahrung! Tolles kleines Camp, ohne Zaun, also im direkten Kontakt zur Natur. Die Unterbringung, die Lage und die netten Leute vor Ort waren unvergleichlich und die Game Drives sagenhaft. Nicht nur, dass wir alle der Big 5 gesehen haben, wir haben auch viel über die Natur, viele andere Tiere und das Leben im Land erfahren. Leider ging diese Zeit viel zu schnell vorbei und wir fuhren nach 2 Nächten weiter in die Nähe von Malelane zur Buhala Game Lodge. Auch hier trafen wir wieder auf super nette Gastgeber, deren Lodge mit viel Liebe eingerichtet war und einen traumhaften Ausblick über den Crocodile River hat. Morgens und abends konnte man das Essem auf der Terasse geniessen und dabei Nashörner, Elefanten und Krokodile beobachten.

Von hier aus ging es nach Kapstadt und über das Wineland auf die Garden Route mit einer Schleife durch die kleine Karoo zurück nach Kapstadt. Die Eindrücke waren auch hier so vielseitig und eindringlich wie zuvor im Umfeld des Krüger Parks. Ob Stellenbosch mit seinen Weingütern und seinen Studenten, Schaffarm – so tolle Gastgeber wie Thys und O'nel Roux auf der Schaffarm sind schwer zu finden, Hermanus mit seiner atemberaubenden Stränden oder der Möglichkeit bei der Shark Conservancy (http://www.sharkconservancy.org/) viel über Haie – und nicht nur den weissen Hai, sondern den vielen bedrohten Haiarten zu lernen und diese Tiere auch berühren zu können – zu besuchen, bei der Hog Hollow Country Lodge Nähe Plettenberg mitten im Wald auf der Terasse über einer Schlucht den Sonnenuntergang zu geniessen umgeben von netten Leuten und einem vielfältigen Vogelgezwitscher, Erdmännchen in der Morgendämmerung beim Verlassen ihrer Bauten und dem ersten Sonnenbad des Tages in der Nähe von Oudthoorn zu beobachten (www.meerkatadventures.co.za), Weine besonderer Qualität auf der Terasse von Karl und Sandra in Fraai Uitzicht zu geniessen, unbefestigte Bergpässe zu fahren und so weiter. Man weiss gar nicht wo man aufhören soll.

Zurück in Kapstadt – Kontrapunkt der Reise (da Stadt) und wieder eine neue Seite von Südafrika. Jambo Guest House erschien zunächst wie ein Museum, aber Dank Barry und Mina ist es eine Unterkunft, die ganz das Gegenteil eines verstaubten Museums ist und noch dazu in einer toller Lage. V&A Waterfront, Tafelberg (mit und ohne Devi`ls Tablecloth) oder das sturmumtobte Kap der Guten Hoffnung haben den Abschied noch schwerer gemacht, als es sonst schon gewesen wäre.

Resumee: überall fanden wir super nette Gastgeber vor, von denen man sich nur schwer verabschieden wollte – besonders von Thys und O'nel. Landschaft und Tierwelt sind überwältigend. Überall in Südafrika war das Essen exzellent! Insgesammt also eine überaus positive Erfahren, die Dank der Organisation von Umfulana absolut reibungslos abgelaufen ist. Vielen Dank dafür!



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