18.05.2006

Südafrikareise von Christine & Kay Liesenfeld

Hallo Herr Garstka, hallo Umfulana-Team,

seit einigen Wochen zurück von unserer zweiten Südafrika-Reise mit Umfulana, möchten wir es nicht verpassen, Ihnen und Ihrem Team ein Feedback zu unserem Trip zu hinterlassen.

Die Reise begann, wie beim letzten Mal, in Kapstadt. Das Jambo war auch diesmal wieder unsere erste Wahl und der Aufenthalt bei Barry & Mina hat dem des letzten Jahres noch übertroffen. Wir hatten viel zu erzählen und da wir diesmal mehr Zeit mitgebracht haben und dadurch unser Programm entspannter war, konnten wir einige Abende in Barrys Bar zusammen mit den anderen Gästen genießen. Ein netter Gruß geht an dieser Stelle an Fritz und Wilma, mit denen wir die Kaphalbinsel unsicher gemacht haben -- so sind zwei neue Südafrika-Fans "geboren" worden!

Das Cathbert Country Inn bei Paarl war sehr stilvoll und bedingt durch seine einzigartige Lage ein echter Traum. Allerdings haben wir von dem "Sonnenuntergang am hauseigenen See" nicht viel mitbekommen: der "See" war ein kleiner Tümpel (ok, mag an der Jahreszeit gelegen haben) und sehen konnte man ihn auch nicht: zwei Chalets nehmen die Sicht auf den "See" und ins Tal. Nichstdestotrotz ist das Cathbert auf jeden Fall einen Besuch wert und überzeugt nicht zuletzt wegen der grandiosen Küche und der hervorragenden Weinkarte.

Eines der beiden wirklichen Highlights war das Fraai Uitzicht. Was wir im Cathbert vermisst haben, nämlich die Aussicht, konnte man hier in vollen Zügen genießen. Die Umgebung, die Zimmer, das Küche, die "Chefs" -- alles wirklich erstklassig. Gerade die Tipps des Inhabers haben den Aufenthalt im Robertson Wine Valley zu einem echten Erlebnis werden lassen. Eine "Gift-Box" mit dem herausragenden Merlot haben wir uns dann auch noch mitgenommen.

Das "Alte Landhaus" in Oudtshoorn kannten wir nun schon vom letzten Jahr und wir waren daher nicht sonderlich überrascht. Jedenfalls nicht, bevor wir unser Zimmer gesehen haben: Wir wohnen nun wirklich nicht in einer kleinen Wohnung, aber diese Suite übertraf unser Zuhause nun doch, auch und vor allem durch den gebotenen Luxus. Auch wenn wir die gebotene Dekadenz genossen haben: zweimal Oudtshoorn in einem Leben reicht vollkommen und die nächste Tour wird definitiv an diesem kleinen Örtchen vorbei geplant. Nichtsdestotrotz: die Cango Caves und den Swartberg-Pass muss man einfach gesehen haben!

In Kynsna hatte uns in der "Badger's Lodge" die Realität nun wieder: ein kleines, aber sehr nettes Zimmer, originell und vor allem mit höchst symphatischen Besitzern versehen. Dank deren Hilfe haben wir viel unternommen in und um Knysna, außerdem wurden wir mit vielen Tipps und Erzählungen rund um (Süd)- Afrika versorgt. Die Badgers's Lodge ist also für uns ein klarer Tipp!

Im Tsitsikamma National Park sind wir dann auf Selbstversorgung umgestiegen, da das örtliche Restaurant nicht wirklich zu empfehlen ist. Seit unserem letzten Kurzbesuch dort wußten wir um die Möglichkeit, vor dem Haus zu grillen, was wir auch ausgiebig ausgekostet haben. Es gibt fast nichts schöneres, als den Sonnenuntergang auf der Terrasse eines Oceanettes mit einem leckeren Steak und kühlem Wein zu genießen... Die drei Tage vor Ort waren wirklich gut angelegt -- man muß allerdings viel Laufen / Klettern können oder wollen, denn es gibt viel zu entdecken. Leider war bei unserem Besuch die Suspension Bridge gesperrt, und so konnten wir den im letzten Jahr begonnenen Spaziergang nicht fortsetzen.

Nach einem Flug von Port Elizabeth nach Johannesburg erwartete uns das Highlight der Reise: die Wild & Free Game Lodge im Naka-Sanga-Game-Reserve. Wie sich herausstellte, waren die kürzlich durch einen Brand notwendig gewordenen Renovierungsarbeiten noch nicht fertig und daher waren wir die einzigen Gäste. Wir wohnten in der Honeymoon-Suite, deren Ambiente einfach unbeschreiblich ist. Das Outdoor-Bett und die Outdoor-Wanne sind nur die augenscheinlichsten Höhepunkte -- aber die Liebe zum Detail, die dort hingebungsvoll praktiziert wird, lässt es einem kalt den Rücken herunter laufen. Wegen der Renovierungsarbeiten sorgte man auch dafür, dass wir von früh morgens bis spät abends unterwegs waren -- eine Prischfahrt folgte auf die nächste; uns wurden Tieraufzuchtstationen gezeigt und ein Ritt durch das Wildreservat durfte auch nicht fehlen. Das abendliche Menü stellte alles bisher dagewesene in den Schatten: ohne Elektrizität, auf dem offenen Feuer, zauberte der Koch Jabu die leckersten Kreationen. Caroline, die gute Seele der Lodge, las uns dazu jeden Wunsch von den Augen ab. Die Lodge ist ein absolutes Must-Have, wenn man in der Gegend ist, und wir können Ihnen nur empfehlen, noch weiteren Kunden dieses Juwel zugänglich zu machen.

Alles in Allem waren wir wieder rundum zufrieden mit unserer Reise: angefangen bei Ihrer perfekten Planung, über die sehr sorgfältige Auswahl der Unterkünfte bis zu Ihrem Ruf vor Ort, der wirklich exzellent zu sein scheint. Herzlichen Dank, liebes Umfulana-Team, für Eure Arbeit -- macht weiter so und bleibt wie Ihr seid!

Herzlichst, Ihre
Christine & Kay Liesenfeld



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