Sizilien

Verfall und ewige Schönheit: Sizilien

Verfall und ewige Schönheit: Sizilien

Verfall und ewige Schönheit

Der Fußball vor der Stiefelspitze war ursprüngliche eine Landverbindung zwischen Europa und Afrika. Geblieben ist eine dreieckige Insel, die mit 25.000 Quadratkilometern etwa so groß ist wie Belgien. Wegen seiner zentralen Lage im Mittelmeer war Sizilien über Jahrtausende eine multikulturelle Insel. Phönizier, Karthager, Griechen, Römer, Byzantiner, Normannen, Staufer und Spanier haben die Insel geprägt und Spuren hinterlassen. Trotz schonungsloser Rodungen ist Sizilien mit 3.000 Pflanzenarten die vegetationsreichste Insel im Mittelmeer. Neben mediterranen Wildpflanzen, von denen viele nur auf Sizilien gedeihen, gibt es in einigen Regionen subtropische und tropische Pflanzen wie Bougainvillea, Gummibäume, Bananen- oder Papyruspflanzen. Am besten kommt man auf Sizilien mit dem Auto vorwärts, ein Navigationsgerät ist wegen chaotischer Beschiderungen unbedingt zu empfehlen.



Sehenswürdigkeiten Sizilien


Caltabelotta

Mittelalterlicher Dorfkern mit hebräischen und maurischen Quartieren

Auf den Mauern des antiken Triokala aufgebaut ca. 15 km vom Meer auf 870 m Höhe liegt Caltabellotta wie eingebettet in eine natürliche Muschel in den Bergen, deren Erscheinungsbild in manchen Gebieten an die Dolomiten erinnert. Der atemberaubende Blick vom Dorf aus auf die darunter liegenden Oliven- und Orangenhaine und schließlich das Meer beeindrucken jeden Gast.
Zurückgehend auf die Prähistorie finden sich Zeitzeugen aus allen Epochen. Der mittelalterliche Dorfkern mit verwinkelten Gassen und Höfen und seinen hebräischen und maurischen Quartieren ist dabei von besonderem Reiz. Gerade im Sommer zeichnet sich das wie eine raue Schönheit anmutende Dorf durch sein angenehm kühles und trockenes Klima aus, dagegen lockt der Frühling mit der unglaublichen Überfülle seiner Gebirgsflora zu ausgedehnten Wanderungen.
Durch die besondere Lage über Jahrhunderte hinweg von den Zeitzeichen abgeschnitten, hat sich Caltabellotta bis heute seinen ursprünglichen Charakter eines sizilianisches Gebirgsdorfes beibehalten. Die beinahe unberührte Natur um das Dorf herum muss wohl auch den Regisseur Michael Cimino derart für seinen Film „Der Sizilianer“ (mit Christopher Lambert in der Hauptrolle) fasziniert haben, dass er nahezu die gesamten Außenaufnahmen des Films in und um Caltabellotta drehte.


Capo Bianco

Leuchtend weißer Sand am Fuß des Kreidefelsens

Unterhalb der Ausgrabungsstätte von Eraclea Minoa, einer Tochterstadt von Selinunt, liegt der Capo Bianco zu Füßen eines Kreidefelsens. Der Strand mit leuchtend weißem Sand diente antiken Seefahrern als Orientierungspunkt und ist bis heute unverbaut. Ein schöner Weg führt an der Küste von Eraclea aus nach Südosten bis Torre Salsa. Zurück kann man oberhalb der Klippen gehen.


Cave di Cusa

Vor 2400 Jahren verlassene Baustelle

Ganz in der Nähe der griechischen Tempel von Selinunte liegt der Steinbruch, wo das Baumaterial für die antike Stadt gewonnen wurde. Als 409 v. Chr. die Karthager sich mit Kriegsschiffen der Stadt näherten, ließen die Sklaven alles fallen und flohen halsüberkopf. Heute, nach 2.400 Jahren, liegt alles noch genauso da: die Blöcke, von denen einige noch unbearbeitet sind, andere schon für den Abtransport fertig waren. Auch wenn damals ein Massaker drohte – heute ist der Tatort von Frieden und Schönheit umhüllt.


Corleone

Ursprung der Mafia

Camporeale liegt im fruchtbaren Hinterland von Palermo, wo einst riesige Latifundien existierten, die im 16. Jahrhundert vom spanischen König an Adlige vergeben wurden. Die Städte dieser Region stammen meist aus dieser Zeit und waren zweckmäßige Siedlungen für die Landarbeiter. Nicht zufällig ist eine von ihnen, Corleone, zur Hauptstadt der Mafia geworden. Die Organisation, die Verbrechen planmäßig zur Durchsetzung ihrer Interessen nutzt, entstand, als der Feudalismus Anfang des 19. Jahrhunderts auf Sizilien zu Ende ging. Damals bedienten sich die Landbesitzer skrupelloser Banden, um ihre Privilegien gegen staatliches Recht und die Landbevölkerung durchzusetzen. Sehr bald verselbständigte sich die Organisation und besetzte die Position der ursprünglichen Auftraggeber. Obwohl die Mafia heute international agiert und ihr Hauptbetätigungsfeld längst nicht mehr die Landwirtschaft ist, gilt das Hinterland von Palermo bis heute als ihr wichtigstes Steuerungszentrum.


Enna

„Balkon Siziliens“

Die 28.000-Einwohner-Stadt liegt in der geografischen Mitte von Sizilien auf einer Höhe von fast tausend Metern. Wegen der phantastischen Aussicht bis zum Meer und zum Ätna wird es auch der Balkon Siziliens genannt. Das Castello di Lombardia, das neben dem Dom zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der antiken Stadt gehört, zeugt von der großen Bedeutung, die die Stadt wegen ihrer zentralen Lage von der prähistorischen Zeit bis zu den Staufern hatte. Mit ihm ist der achteckige Wohnturm des deutschen Kaisers Friedrich II durch einen unterirdischen Gang verbunden.


Erice

Mittelalterliches Bergstädtchen mit Aussicht aufs Meer

Das uralte, von Phöniziern gegründete Bergstädtchen thront 750 Meter hoch über dem Meer. Seine Lage und das mittelalterliche Stadtbild machen es zu einem der schönsten Orte Siziliens. In der Antike befand sich hier ein Heiligtum, das nacheinander der phönizischen Göttin Eryx, der Astarte der Karthager, der griechischen Aphrodite und schließlich der römischen Venus geweiht war. Aus den Überresten des Tempels wurde im 14. Jahrhundert die Chiesa Matrice gebaut. Vom Platz des Aphroditentempel, wo heute das Venusschloss steht, hat man einen gewaltigen Ausblick über Trapani und die anderen westlich vorgelagerten Inseln.


Giardino della Kolymbetra

Verwunschener Garten am Dioskurentempel

Am Dioskurentempel im Valle di Templi liegt der verwunschene Garten in einem fruchtbaren und wasserreichen Tal. Wo bereits vor 2000 Jahren Bewässerung durch Kanäle stattfand, wachsen heute Zitronen- und Orangenhaine. Dazwischen laden schattige Plätze zu einem Picknick ein.


Grabhöhlen von Pantalica

5000 Gräber, über 3000 Jahre alt

Wo der Fiume Anapo eine tiefe Schlucht in die Monte Ibli gegraben hat, liegt Pantalica, eine der großen Nekropolen Siziliens. Mehr als 5.000 Gräber wurden vor über 3.000 Jahren in den weichen Fels gehauen. Ihre Erbauer waren die Sikaner, die um jene Zeit von Siedlern vom Festland zurückgedrängt wurden. In frühchristlicher Zeit müssen die Höhlengräber bewohnt gewesen sein. Unterhalb der Felsen führt ein Wanderweg durch die immergrüne Natur. Er führt zu einer byzantinischen Felskirche und dem Anaktoron. Allerdings braucht man gute Schuhe, Proviant und Wasser. (hin und zurück: 3 Stunden, 8,8 Kilometer, auf und ab: 270 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Isola Bella

Exotische Pflanzen und Eidechsen im Ionischen Meer

Die kleine Insel im Ionischen Meer vor Taormina  kam um 1900 in den Besitz von Florence Trevelyan, die dort exotische Pflanzen züchtete. Heute ist die Insel ein Paradies für Vögel, Eidechsen und Künstler mit mediterranen und tropischen Pflanzen. Derzeit werden täglich vier kostenlose Führungen auf der Insel angeboten, die ansonsten für die Öffentlichkeit gesperrt ist. Die Teilnehmerzahl ist dabei auf 15 Personen begrenzt.


Kreuzfahrt zu den Äolischen Inseln

Tagesausflug per Boot

Die Inseln, die nach dem griechischen Gott des Windes benannt sind, sind vulkanischen Ursprungs. Eine von ihnen, Stromboli, hat noch einen aktiven Vulkan. Von der Fährgesellschaft TAR-NAV (Taranto Navigazione) werden Tagesausflüge zu den dem Archipel im Nordosten Siziliens angeboten. Sie beginnen im Hafen von Milazzo. Während der Stops auf den Inseln kann man wandern oder etwas essen. Die Touren sollten vor Ort gebucht werden, da sie wetterabhängig sind. 


Marsala

Dessertwein nach alten Methoden

Die alte Stadt Marsala ist bekannt für ihren Dessert-Wein, der bis zu 20% Alkohol enthält. Ein Marsala Fine muss mindestens ein Jahr in Holzfässern reifen. Ein Geheimtipp unter den Marsala-Gütern ist die Azienda di Marsala von Marco De Bartoli, wo noch nach alten Methoden gekeltert wird. Besichtigung nach Voranmeldung. Tel: 09 23 96 20 93.

Nähere Informationen:
www.marcodebartoli.com


Milazzo

Tor zu den Äolischen Inseln

Die Stadt an der flachen Nordostküste liegt auf einer schmalen, weit ins Tyrhennische Meer hineinragenden Halbinsel. Bereits 700 vor Christus haben griechische Seefahrer dort gesiedelt. Bis heute lebt die 22.000 Einwohner zählende Stadt von ihrem Hafen, der das Tor zu den Äolischen Inseln ist. Sehenswert sind das normannische Schloss sowie der Dom aus dem 17. Jahrhundert.


Morgantina

Antike Stadt zwischen Wein und Oliven

Zwischen Weinbergen und Olivenhainen liegt die antike Stadt, deren Überreste viel weniger besucht werden als die benachbarte Villa Casale. Zwar sind nur noch die Fundamente der vorchristlichen Stadt zu sehen, aber man kann sich mit etwas Phantasie das Leben auf der Agora, dem Marktplatz, im Gymnasium oder in den Bädern vorstellen. Bedeutendster Fund ist die Statue der Aphrodite, die im Regionalmuseum vor Ort ausgestellt ist.


Nebrodi-Berge

Artenreiche Eichenwälder, immergrüne Macchia

Die Nebrodi-Berge bilden mit der Madonie im Westen die Fortsetzung des Apennin auf Sizilien. Im Norden fallen die Berge zum Tyrrhenischen Meer ab, im Süden werden sie durch das Ätna-Massiv begrenzt. Charakteristisch sind die besonders üppige Vegetation und die Feuchtgebiete, weshalb die Araber die Gegend „Nebrodi“ (Insel auf der Insel) nannten. Artenreiche Eichenwälder, immergrüne Macchia und saftige Bergwiesen wechseln einander ab und werden von Schildkröten, Wildkatzen und Stachelschweinen bewohnt.


Poggioreale

Geisterdorf in den Gibelliner Bergen

Das alte Dorf in den Gibelliner Bergen existierte von 1642 bis 1968. Dann wurde es über Nacht durch ein Erdbeben zerstört und seither vollständig verlassen. Damit wird Poggioreale zu den Paesi fantasma, den Geisterstädten, gerechnet von denen es über 1500 in Italien gibt. Aus der Ferne sieht das Dorf intakt aus. Wer sich aber in die menschenleeren Gassen wagt, ist fasziniert von einer Natur, die sich alles zurückholt.


Randazzo

Historische Kleinstadt am Ätna

Die Kleinstadt im Nordwesten des Ätna hat vier noch erhaltene Stadttore und mehrere Kirchen aus dem 12. und 13. Jahrhundert. In manchen Gassen der Innenstadt wie etwa der Via degli Archi stammt der Straßenbelag noch aus der Antike, als man mit Lavagestein vom Ätna baute. Sehenswert ist auch das Museum mit den Pupi Siciliani. Die Charaktere der handgefertigten Marionetten haben sich im Mittelalter entwickelt, so zum Beispiel der gute fränkische Ritter Paladin. Besonders schön ist die Zufahrt nach Randazzo von Tortorici aus.


Salzgärten von Trapani

Essen wie die Salzarbeiter im Museumsrestaurant

Jahrhundertelang wurde bei Trapani Salz aus dem Meer gewonnen. Heute ist in einer alten Mühle ein Museum eingerichtet, das von der alten Tradition der Salzgewinnung erzählt. Mittags kann man in einer Lagerhalle aus dem 17. Jahrhundert das „Mittagessen eines Salzarbeiter“ probieren, bestehend aus Bruschetta, Sardinen, Käse und Wein, und dabei über die Salinen bis zu den Egadischen Inseln schauen.


Savoca

Malerisches Felsennest im Schatten einer Normannenburg

Das malerische Felsennest duckt sich im Schatten einer Normannenburg. Berühmt wurde der Ort hoch über dem Tyrrhenischen Meer als Drehort im legendären Film „Der Pate“ von Francis Ford Coppola mit Marlon Brando. Damals war er gespenstisch und verlassen, heute ist Savoca schön restauriert – vor allem rund um die Kirche. 


Segesta

Das Ideal des griechischen Tempels

Der Tempel gehört zu den besterhaltenen antiken Kultstätten der Welt. Obwohl er das Ideal des griechischen Tempels verkörpert, wurde nicht von den Griechen, sondern von den Elymern gebaut – einem Mischvolk aus Ureinwohnern und Trojanern. Heute liegt der 61 Meter lange und 26 Meter breite Bau ganz allein in den sanften Hügeln Westsiziliens. Als er gebaut wurde, war er das Zentrum von Segesta, einer blühenden Stadt, die allerdings von den Vandalen dem Erdboden gleich gemacht wurde.


Selinunte

Megapole der Antike

Olivenhaine, blaues Meer, Weinberge und eine der glanzvollsten Tempelgruppen im mediterranen Raum: Das Ausgrabungsfeld von Selinunt gehört zu den faszinierendsten archäologischen Stätten Siziliens. In den vergangenen Jahrzehnten wurden große Teile der Stadt freigelegt. Die Akropolis mit vier Tempeln, Terrassen und Befestigungen zeugt davon, dass Sizilien in vorchristlicher Zeit eine von Griechen besiedelte Insel war. Archäologen schätzen, dass Selinunt während der Blütezeit im 5. und 6. Jahrhundert vor Christus über 100.000 Einwohner hatte, also eine Megapole für antike Verhältnisse war. Der Niedergang begann, als die Stadt zwischen die Fronten von Rom und Karthago geriet. 409 v. Chr. wurde die Stadt nach einem blutigen Krieg mit 16.000 Toten zum ersten Mal zerstört. Nach der zweiten Zerstörung 250 v. Chr. durch die Römer wurde die Stadt, die gerade ein Alter von 400 Jahren erreicht hatte, endgültig geräumt.


Sentiero Girasi

Naturlehrpfad mit toller Aussicht

Der Naturlehrpfad hoch über der Straße von Messina ist etwas besonderes – nicht nur wegen der vielseitigen Pflanzenwelt, die auf Tafeln liebevoll erklärt wird. Durch wild zerklüftete Schluchten geht es zu den gewaltigen Bergketten der Monti Peloritani und Aussichtspunkten, die zu den schönsten auf Sizilien gehören.  (hin und zurück: 5 Stunden, 15,8 Kilometer, auf und ab: 520 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Sughereta di Niscemi

Größter Korkeichenwald im Zentrum Siziliens

Die Sughereta von Niscemi ist der letzte große Korkeichenwald in im Inneren Siziliens. Die Rodung des Gebiets von Niscemi begann Anfang des 17. Jahrhunderts unter dem neuen Lehnsherr Branciforti. Doch nach über 100 Jahren konnte die sinnlose Resourcenverschwendung gestoppt werden – durch Gesetze zur nachhaltigen Nutzung des Holzes. Sie wurden 1718 erlassen und haben dafür gesorgt, dass bis heute 3.000 Hektar Korkeichenwald stehengeblieben sind. Zwischen den Korkeichen wächst Ilex und immergrüne Macchia. Botaniker wird interessieren, dass kürzlich das Helianthemum sanguineum entdeckt wurde, eine Verwandte des Sonnenröschens, die sonst nur in Marokko und Portugal vorkommt und in Italien seit Jahrhunderten als ausgestorben gilt. Durch das Reservat führt ein Blindenpfad mit verschiedenen Tafeln an einem Handlaufseil entlang.


Tindari

Ruinenfeld über der Straße von Messina

Tyndaris wurde im Jahre 396 v. Chr. von griechischen Seefahrern aus Syrakus gegründet. Ein Teil der Stadt stürzte bei einem Erdbeben im 1. Jahrhundert nach Christus ins Meer. 836 wurde sie nochmals zerstört, diesmal von arabischen Piraten. Dennoch ist erstaunlich viel erhalten geblieben, wie die Ausgrabungen zeigen: ein griechisches Theater und Reste der Stadtmauer. In den 1950iger Jahren wurde neben der antiken Stadt eine Wallfahrtskirche gebaut, in der die Schwarze Madonna angebetet wird. Der Legende nach wurde das Bildnis in einer Kiste angeschwemmt. Es trägt die Inschrift: NIGRA SUM SED FORMOSA (deutsch: „Ich bin schwarz, aber schön“). Von der Kirche aus eröffnet sich ein phänomenaler Blick über die Straße von Messina.


Valle dei Templi

Antike Tempelstadt

Das sogenannte Tal der Tempel liegt eigentlich auf einer Anhöhe. Es besteht aus einer einzigartigen Ansammlung antiker Tempel, die in zwei Gruppen zusammengefasst sind: Zur östlichen gehören der Tempel des Herkules (500 v. Chr.), die antiken und frühchristlichen Totenstädte um die Villa Aurea und der Concordiatempel, der deshalb gut erhalten ist, weil er über ein Jahrtausend als Kirche diente. Die zweite Tempelgruppe liegt weiter westlich. Dort beeindruckt der Tempel des Zeus – auch nach seiner Zerstörung durch ein Erdbeben: kolossale Trümmermassen aus Säulen und Steinblöcken zeugen von der kultischen und politischen Bedeutung dieses Heiligtums. Ursprünglich als römisches Siegesmonument gedacht, musste es natürlich größer als der konkurrierende Tempel von Selinunt sein. Die faszinierende Tempelstadt, in der die Mythen der Antike noch leben, ist im benachbarten Museo Archeologico Regionale hervorragend beschrieben und ausgestellt.

Nähere Informationen:
www.valleyofthetemples.com


Villa Romana del Casale

Spätrömische Kunst- und Luxusvilla

Die 3.500 Quadratmeter große spätrömische Luxusvilla liegt in einem wasserreichen Tal bei Piazza Armerina. Dass sie heute noch so gut erhalten ist, verdankt sie einem Erdrutsch im 12. Jahrhundert. Erst in den 1950iger Jahren begann die Ausgrabung. Heute ist der Prachtbau eine der wichtigsten archäologischen Ausgrabungsstätten Siziliens und Welterbe der UNESCO. Besonders die Mosaiken sind außergewöhnlich in ihrer künstlerischen Qualität.




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