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3 Malariafreie Big Five Wildparks in Südafrika
Die perfekten Ziele für Ihr unvergessliches Safari-Erlebnis

*Südafrika und Safari gehören untrennbar zueinander. Eine Elefantenherde, die nur wenige Meter am Fahrzeug vorbeizieht, das tiefe Brüllen eines Löwen, das durch die abendliche Savanne hallt oder eine Begegnung mit einem Leoparden, der im ersten Morgenlicht durch das hohe Gras schleicht – dies alles sind Momente, die für immer im Gedächtnis bleiben.

Bei der Planung einer perfekten Safari-Reise rückt neben der Vorfreude jedoch früher oder später auch eine ganz praktische Überlegung in den Mittelpunkt: die Frage nach der gesundheitlichen Vorsorge und dem Malariarisiko vor Ort. Muss für die Sicherheit auf das echte „Big Five“-Erlebnis verzichtet werden?

Die Antwort lautet: Keineswegs! Abseits des bekannten Krüger-Nationalparks haben sich erstklassige Reservate etabliert, die nicht nur malariafrei sind, sondern in Sachen Exklusivität und Naturschutz oft sogar noch eine Schippe drauflegen. Im Folgenden möchten wir Ihnen drei außergewöhnliche Wildparks vorstellen, die Ihr Safari-Herz garantiert höherschlagen lassen.*

Schutzgebiet für die Big 7: Addo Elephant National Park
Schutzgebiet für die Big 7: Addo Elephant National Park

Addo Elephant National Park

Eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes im Eastern Cape

Ein besonderes Juwel für Safaris im malariafreien Ostkap ist der Addo Elephant National Park, bei dem es sich heute eines der größten Schutzgebiete Südafrikas handelt.

Ursprünglich lebten hier große Herden von Elefanten, die wegen des Nahrungsüberflusses besonders kräftig wurden. Als im letzten Jahrhundert Farmen angelegt wurden, kam es zu Konflikten zwischen Mensch und Tier und die Elefanten wurden gnadenlos bejagt, bis der Bestand im Jahr 1931 auf nur noch elf Elefanten in der gesamten Region geschrumpft war.

Um die verbliebenen Tiere zu schützen, wurde der Nationalpark eingerichtet, in dem ihre Zahl heute glücklicherweise wieder auf über 600 Exemplare gewachsen ist. Neben Elefanten sind aber auch viele andere Tiere hier beheimatet. So ist der Addo Elephant National Park eines der wenigen Reservate, das die sogenannten „Big Seven“ schützt – denn da das Areal bis an die Küste reicht, gehören neben Löwen, Büffeln, Leoparden und Nashörnern auch Wale und Weiße Haie zum geschützten Ökosystem.

Für Individualreisende ist der Addo Park ein ideales Ziel am Ende einer Reise entlang der Garden Route. Das Besondere: Man kann den Park ganz flexibel mit dem eigenen Wagen** erkunden oder sich einer der professionell geführten Touren anschließen.

Beste Reisezeit: September bis April

Ideal für: Selbstfahrer als krönender Abschluss einer Reise entlang der Garden Route.

Lassen Sie sich von unserem Reisevorschlag für Kapstadt und die Garden Route inspirieren und kombinieren Sie die Highlights der Küste mit einem Besuch bei den grauen Riesen des Ostkaps.

Lebensraum des Afrikanischen Wildhunds: Madikwe Game Reserve
Lebensraum des Afrikanischen Wildhunds: Madikwe Game Reserve

Madikwe Game Reserve

Exklusive Safari-Erlebnisse an der Grenze zur Kalahari

Direkt an der Grenze zu Botswana, etwa vier Fahrstunden nordwestlich von Johannesburg, liegt das Madikwe Game Reserve. Auf einer Fläche von 78.000 Hektar trifft klassisches Buschland auf die charakteristische Vegetation der Kalahari. Diese besondere ökologische Übergangszone sorgt für eine außergewöhnliche Artenvielfalt: Neben den legendären Big Five und über 350 Vogelarten beherbergt das Reservat auch den gefährdeten und äußerst seltenen Afrikanischen Wildhund.

Was Madikwe außerdem sehr attraktiv macht, ist seine konsequente Exklusivität. Da das Reservat für Tagesbesucher gesperrt ist, bleibt das Erlebnis den Gästen der Lodges vorbehalten. Das bedeutet für Sie: intensive Tierbeobachtungen in völliger Ruhe, ohne den Andrang großer Fahrzeugkolonnen. Die Landschaft aus leuchtend roter Erde, weiten Savannen und markanten Inselbergen bietet eine wunderbare Kulisse, die besonders Fotografen begeistern dürfte.

Wer Wert auf Privatsphäre, exzellent ausgebildete Ranger und erstklassigen Service legt, findet hier – völlig frei von Malaria – ein Safari-Erlebnis der Extraklasse.

Beste Reisezeit: März bis Dezember

Ideal für: Fotografen und Reisende, die Wert auf erstklassige Lodges und hochqualifizierte Ranger legen.

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Am Ufer des White Umfolozi: Babanango Game Reserve
Am Ufer des White Umfolozi: Babanango Game Reserve

Babanango Game Reserve

Ein Geheimtipp in KwaZulu-Natal

In der geschichtsträchtigen Hügellandschaft von KwaZulu-Natal gelegen, ist das rund 20.000 Hektar große Babanango Game Reserve eines der ehrgeizigsten „Rewilding“-Projekte des Landes. Es entstand durch die Zusammenlegung eines kleineren Reservats mit einer ehemaligen Jagdfarm und befindet sich noch in der Entwicklung und Renaturierung.

Der White Umfolozi River schlängelt sich durch das Gebiet und garantiert eine ganzjährige Wasserversorgung für die Tierwelt. Die Landschaft ist geprägt von malerischen Hochebenen, tiefen Flusstälern und dem markanten Madwaleni Hill.

Da der Park nicht für Selbstfahrer zugänglich ist, genießen Gäste der exklusiven Lodges die Natur fast für sich allein. Es ist der ideale Ort für alle, die keinen Wert auf „große Namen“ legen, sondern eine ehrliche und nachhaltige und luxuriöse BusDas Beste daran: Trotz seiner Lage in KwaZulu-Natal ist das Reservat komplett malariafrei.

Beste Reisezeit: April bis Dezember

Ideal für: Entdecker, die abseits der bekannten Pfade wandeln möchten.

Bereit für ein Abenteuer? Kombinieren Sie Babanango mit den Drakensbergen oder der Küste bei einer Rundreise im Suzuki Jimny. Der kompakte Offroader bringt Sie sicher über Schotterpisten und durch entlegene Landschaften.

Veröffentlicht am Montag, 19. Januar 2026