Marokkos Königsstädte: Prachtvolle Residenzen und ein Strandresort
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Sultanspalast von Rabat

Marokkos Königsstädte

Prachtvolle Residenzen und ein Strandresort

Unverwechselbar marokkanisch sind die vier Städte Fès, Marrakesch, Meknès und Rabat. Jede von ihnen wurde von den Sultanen prunkvoll ausgebaut. Abgerundet wird das Programm mit einem Strandurlaub in El Jadida.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

A

Casablanca

Von der Residenz des Sultans zur Industriemetropole

Der Name stammt von spani­schen Händ­lern, die sich Mitte des 19. Jahrhunderts rund um die Residenz des Sultans Muhammad bin Abdallah nieder­ließen.

Noch Anfang des 20. Jahrhunderts lebten in Casablanca nur 25.000 Einwohner; heute sind es über vier Millionen. Dazu beige­tragen hat neben dem Handel vor allem die Indu­s­triali­sie­rung. Chemie, Papier, Konserven, Stahl und Zucker: fast alles wird in der Stadt produ­ziert, weshalb sie zum Magneten für arbeits­su­chende Marokkaner aus allen Regionen des Landes geworden ist. An Sehens­wür­digkeiten hat Casablanca nicht viel zu bieten. Bedeu­tend ist die Hassan-II.-Moschee und natür­lich Rick's Café.

Transfer

Flughafen - Hotel
Ein Fahrer vom Hotel erwartet Sie draußen vor Ihrem Ankunfts­terminal.

Zu Gast in einem Apartment-Hotel in Casablanca

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Apart­ment-Hotel liegt im belebten Bezirk Maarif in Casablanca, ca. zwei Kilometer von der Hassan-II.-Moschee und anderen Sehens­wür­digkeiten der Stadt entfernt. In der Nähe gibt es viele kleine Geschäfte und Boutiquen, außerdem viele Cafés und Restau­rants sowie einen Super­markt.

Die Zimmer sind groß und modern gestaltet, haben eine Küchen­zeile und Garten- oder Stadt­blick; einige haben einen Sitzbereich. Ein konti­nen­tales Früh­stück wird auf dem Zimmer serviert.

Ausflug (OPTIONAL)

Moscheebesuch Hassan II (1,5 Stunden)

Ihr persön­li­cher Fahrer holt Sie an Ihrer Unter­kunft in Casablanca ab und fährt mit Ihnen zu einer der größten Moscheen der Welt. Das impo­sante reli­giöse Bauwerk wur­de anläss­lich des 60.Geburts­tags des dama­ligen Königs Hassan II. erbaut und 1993 fertig­ge­stellt.
Die Moschee ist nur im Rahmen einer öffent­li­chen Führung zu besu­chen, die in verschiedenen Spra­chen ange­boten werden (deutsch­spra­chige Führung kann nicht gewährleistet werden; Zutei­lung der Gruppen und Spra­chen erfolgt vor Ort).

Ihr Fahrer ist Ihnen beim Kauf der Tickets behilf­lich, die nicht im Reise­preis inkludiert sind (Kosten ca. 120 Dirham, ca. 11 Euro p.P.).
Nach Been­digung der Führung wird der Fahrer Sie, je nach gebuchter Reise, zur Mietwa­gen­sta­tion oder zurück in Ihr Hotel bringen. 

Bitte achten Sie auf ange­mes­sene Kleidung und halten Sie Knie, Schultern und Dekolleté bedeckt.

Hassan-II.-Moschee

Monu­men­talbau mit tech­ni­schen Finessen

Die Hauptmo­schee von Casablanca ist die fünftgrößte der Welt. Ihr Minarett ist mit 210 Metern Höhe das höchste Minarett welt­weit und damit auch das höchste reli­giöse Bauwerk der Welt. (Zum Vergleich: Der Kölner Dom ist 157 Meter hoch.) Die Hassan-II.-Moschee wur­de zum 60. Geburtstag des dama­ligen marokka­ni­schen Königs Hassan II. erbaut und 1993 fertig­ge­stellt. 2500 Arbeiter und 10.000 Hand­werker arbei­teten sechs Jahre lang an dem Monu­men­talbau. Bis zu 25.000 Personen finden in der Gebetshalle von 20.000 Quad­r­at­me­tern Platz. Es gibt ausgefal­lene tech­ni­sche Besonder­heiten, zum Beispiel ein sich automa­tisch öffnendes Dach, Fußbo­den­heizung in der Gebetshalle und einen grüner Laser­strahl, der nachts Rich­tung Mekka zeigt. Die Moschee darf auch von Nicht-Muslimen im Rahmen einer Führung gegen Eintrittsgeld betreten werden.

Rick's Café

Von der Film­legende zur Wirk­lichkeit

Noch berühmter als die Stadt Casablanca ist der gleich­na­mige Film aus den 1940er Jahren, der Filmge­schichte schrieb. Die verzweifelte Romanze handelt von poli­tisch Verfolgten, die vor den Nazis aus Europa nach Casablanca fliehen und auf ein Ticket in die USA warten. Hinein­ge­woben ist eine todt­rau­rige Drei­ecks-Liebe­sge­schichte zwischen dem Nach­tclub-Besitzer Rick Blaine, der schönen Norwegerin Ilsa und einem tsche­chi­schen Wider­standskämpfer Victor. Für die Hauptdar­steller, Humphrey Bogart und Ingrid Bergman, war es der Beginn ihres Welt­ruhmes. 

Seit 2004 gibt es in Cablanca wieder das Rick's Café – dank einer US-Diplomatin, die hier die Bar möglichst origi­nalge­treu entstehen ließ. Man betritt eine weiße Villa und findet sich im nost­algisch-warmen Ambi­ente der vierziger Jahre wieder. Der Pianist spielt Lieder aus den Vierzigern und Fünfzigern – natür­lich auch: As time goes by...

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Keddy by Europcar
Fahrzeug: Dacia Logan Laureate o.ä. (CDMD)
Station: Casablanca (City Office)

Von Casablanca nach Rabat

96 km | 2:00 h
B

Rabat

Hauptstadt zwischen Mittelalter und internationalem Flair

Die Stadt an der Mündung des Bou Regreg in den Atlantik, ist seit dem Mittel­alter eine der vier Königs­städte, zwischen denen die Sultane Marokkos hin- und herpen­delten.

Wegen ihrer güns­tigen Lage am Atlantik machten die Franzosen die „befes­tige Stadt“ 1912 zum Sitz des Protek­to­rats. Nach der Unabhängigkeit Marokkos 1956 wur­de Rabat die Haupt­stadt des neuen König­rei­ches. Wie auch in den anderen Sult­ans­städten ist die Medina von einer wuch­tigen Stadt­mauer umgeben. Eine der inter­essan­testen Straßen ist die Rue des Consuls, die von den Basaren der Teppich- und Tuchhändler gesäumt wird. Sie endet auf einem großen Platz, wo im 16. und 17.Jahr­hun­dert der Sklaven­markt abge­halten wur­de. Durch ein Stadttor gelangt man in die Neustadt mit Boulevards und Geschäfts­straßen. Der Königs­pa­last bildet ein eigenes Stadt­viertel.

Zu Gast in einem Riad in Rabat

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Riad, wie ein tradi­tionelles marokka­ni­sches Haus mit Innenhof genannt wird, liegt ober­halb der Medina von Rabat.

In dem restau­rierten, im anda­lu­si­schen Stil erbauten Gebäude gibt es elf individu­elle, elegant und in den typi­schen Farben Marokkos einge­rich­tete Zimmer, die sich in den oberen Etagen um den ruhigen und hellen Innenhof verteilen. Nach einem ausgiebigen Streifzug durch die Medina sorgt der Pool auf dem Dach für eine will­kom­mene Abküh­lung. Und auch sonst ist die Dachter­rasse ein perfekter Ort, um den Tag bei einem kühlen Getränk mit Blick auf die Stadt ausklingen zu lassen und den Gesang der Muez­zine zu genießen. Im haus­ei­genen Spa warten ein Hammam und ein Massage­salon auf Gäste, die sich nach landesty­pi­schen Ritualen verwöhnen lassen möchten.

Kasbah des Oudaias

Blauweißes Gassengewirr in der befes­tigten Altstadt

Die Festung von Rabat thront maje­s­tä­tisch auf einer Klippe über der Atlan­tikküste. Vom Oudaia-Felsen aus über­blickt sie die marokka­ni­sche Haupt­stadt seit 1150. Sie zählt mit der gesamten Stadt Rabat zum Welt­kultur­erbe der UNESCO. Von außen wirkt die Kasbah unspekta­kulär. Sobald jedoch die Besu­cher das prachtvolle Tor durch­schreiten, kommen sie aus dem Staunen kaum noch heraus. Hinter dem Eingangstor beginnt ein ebenso verwir­rendes wie roman­ti­sches Gassenlabyrinth. Von der Hauptgasse, der Rue Jamaa, zweigen dutzende winzige Gässchen ab. Die meisten haben keine Namen. Sie werden von weiß und blau getünchten Häusern mit bunten Blumen und kleinen Läden gesäumt.

Nekro­pole Chellah

Spiritueller Ort in der Toten­stadt

Bereits in römi­scher Zeit stand an einer Quelle die Sied­lung Sala, auf die der heutige Name zurückgeht. Ab dem 13. Jahr­hun­dert galt die Quelle als heilig und viele fromme Muslime ließen sich ringsum beer­digen. Es entstand eine Toten­stadt, die hundert Jahre später mit hohen Befes­tigungs­mauern gesi­chert wur­de. Das Friedhofstor ist eines der schönsten Portale in Marokko. Von dort führt ein Weg abseits zur Quelle – ein spiritueller Ort. Auf dem anmu­tigen Minarett der Moschee nistet eine Stor­chen­fa­milie, die sich dort offenbar genauso wohlfühlt wie ihre Verwandten auf Meck­lenburger Kirchtürmen.

Von Rabat nach Fes

207 km | 3:00 h

Meknès

Ursprüng­l­iche Souks in der Königs­stadt

Neben Fès, Marra­kesch und Rabat ist Meknès eine der vier Königs­städte Marokkos. Seine Medina wur­de zum Welterbe der UNESCO erhoben. Dennoch wird die Stadt west­lich von Fès von Touristen viel weniger besucht. Die Basare in den über­dachten Souks an der Place el Hedim sind daher noch ursprüng­l­i­cher als anderswo. Auch die Stadt­tore gehören zu den impo­san­testen Anlagen ihrer Art in Marokko.

C

Fès

Sultansstadt mit uralter Medina

Fès ist nicht nur die älteste und bedeu­ten­dste der vier Sult­ans­städte Marokkos. Sie ist auch das geis­tige Zentrum des Landes und hat mit der El-Kairaouine-Hoch­schule die älteste Univer­sität in der islami­schen Welt.

Zudem gilt die mittel­alter­liche Medina als die größte Nord­afrikas. Nach der Erhe­bung der Altstadt zum Welt­kultur­erbe der UNESCO Anfang der 1980er Jahre begann eine groß ange­legte Sanie­rungs­phase. Kern der Medina ist Fès el Bali, ein Viertel, das aus dem 9. Jahr­hun­dert stammt. Hier sind die Gassen nur so breit, dass ein bela­dener Esel durch­passt. Südwest­lich der Altstadt liegt das mittel­alter­liche Fès el Jdid mit dem Königs­pa­last und dem jüdi­schen Viertel. Die Ville Nouvelle ist das Franzo­sen­viertel aus dem frühen 20. Jahr­hun­dert mit breiten Boulevards und klas­si­schen Villen.

Zu Gast in einem Riad in Fès

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das glei­cher­maßen modern wie folk­lo­ris­tisch gestal­tete Riad liegt am Rande der Medina von Fès, wenige Gehmi­nuten vom Palast Dar Batha entfernt.

Die fünf Zimmer des Boutique-Hotels sind in einem einheit­liche Stil in verschiedenen Farben und mit viel Liebe zum Detail einge­richtet – alle sind mit afri­ka­ni­schen Kunst­werken deko­riert und haben eine Aussicht auf den Innenhof mit Tauch­be­cken. Auf der Terrasse mit Liege­stühlen, in der Lounge oder der Leseecke kann man gut entspannen und die tags­über gewon­nenen Eindrücke verarbeiten. Morgens wird ein konti­nen­tales Früh­stück mit haus­gemachten lokalen Speziali­täten serviert, abends kann man im Spei­se­raum oder auf der Terrasse tradi­tionelle marokka­ni­sche Küche genießen.

Stadtbesichtigung (OPTIONAL)

Fès (ganztägig, deutsch)

Mit einem orts­kun­digen Guide begeben Sie sich auf eine Entde­ckungs­tour durch Fès. In einem facet­ten­rei­chen Labyrinth aus schmalen Gassen geht es vorbei an bunt gefliesten Brunnen, maroden Wohn­häusern und alten Karawanse­reien zu den bedeu­ten­dsten Sehens­wür­digkeiten der Stadt.

Von Orten des alltäg­l­i­chen Lebens, dem Töpferviertel und der jüdi­schen Mellah, führt die Tour auch zu sepul­kralen Stätten, wie etwa dem Grabmal des Stadt­gründers Moulay Idriss II oder den Meriniden­gräber an einem Hang nörd­lich der Medina. Ein besonderer Ort ist auch die Univer­sität al-Qarawīyīn, erbaut in der Mitte des 9. Jahrhunderts und damit die älteste Univer­sität des Landes.

Stadtführung (OPTIONAL)

Verborgene Orte der Medina (4 Stunden, deutsch)

Begleitet von einem orts­kun­digen Guide führt der Ausflug in das arbei­tende Herz der Königs­stadt. Zwischen den alten Mauern der Medina herrscht stets eine rege Betrieb­samkeit: In den Souks reihen sich bunte Markt­stände anein­ander, Karawanen von schwer bela­denen Eseln schieben sich durch die schmalen Gassen und in den Werk­stätten lokaler Künstler lassen sich Produkte des tradi­tionellen Handwerks bestaunen.

Auch ein Besuch im Gerberviertel steht auf dem Plan. Hier zeigt sich noch einmal eine ganz andere Seite der Stadt, die zwar wenig glamourös, jedoch auf ihre Art besonders eindrucksvoll ist.

Stadtbesichtigung (OPTIONAL)

Fès im Sonnenuntergang (2 Stunden, deutsch)

Die Tour startet am späten Nach­mittag. Mit Ihrem Guide erkunden Sie Sehens­wertes inner­halb und außer­halb der Stadt­mauern. 
Besonders der weit­läufige Platz vor dem Dar al-Makhzen bildet dabei einen bemerkens­werten Kontrast zu den beengten Gassen der Altstadt.

Hohe Mauern umgeben den Königs­pa­last, dessen bronzene Tore in farbenpräch­tige Mosaiken einge­fasst und mit floralen Orna­menten verziert sind. Für Touristen bleiben die Palast­tore leider verschlossen; sie bieten allerdings schon von Außen einen impo­santen Anblick.
Unter anderem führt die Tour auch zum Borj Nord, einer Festungs­anlage, die im späten 16. Jahr­hun­dert nach portugie­si­schem Vorbild erbaut wur­de. Von ihren Türmen eröffnet sich ein Pa­no­ra­ma­blick über die Stadt, während die unter­ge­hende Sonne alles in warmen Farben erleuchten lässt.

Von Fes nach Ouzoud

378 km | 7:00 h
D

Ouzoud

Wasserfälle in urwaldartiger Umgebung

Die Wasser­fälle von Ouzoud im Mittleren Atlas stürzen über hundert Meter und drei Stufen in die Tiefe. Bei gutem Wetter zaubert die Sonne aus den Wassertröpfchen einen leuch­tenden Regenbogen zwischen Himmel und Erde.

Die Ufer der Wasser­fälle sind von Feigenbäumen und urwald­ähn­li­chen Lianen bewachsen. Auf einem Fußweg gelangt man zur Oberkante der Wasser­fälle und auf einem steilen Weg auf der rechten Seite wieder nach unten, wo man mit einem Fährboot wieder zum Ausgangs­punkt zurück­kommt. Vor den dreisten Berbe­raffen, die sich unter­halb der Fälle ständig aufhalten, sollte man sich in Acht nehmen. Sie haben jegliche Scheu vor Menschen verloren.

Zu Gast in einer Kasbah in Ouzoud

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Kasbah liegt am Rande von Ouzoud auf einem Plateau und eröffnet einen weiten Blick auf das Tal mit seiner roten Erde und zahlrei­chen Oliven-, Mandel- und Feigenbäumen. Die 13 Zimmer, Suiten und Bungalows sind im Stil der Berber gestaltet und haben einen Sitzbereich mit Garten­blick. Mor­gens kann man in einer der Lounges oder auf der Terrasse ein konti­nen­tales Früh­stück genießen.

Der üppig bepflanzte Garten mit Poolbereich und Sonnenliegen ist gepflegt und bietet einen Blick auf die umliegende Bergwelt – der ideale Ort, um nach einem erleb­nis­rei­chen Tag zu entspannen. Das Restau­rant serviert franzö­si­sche und marokka­ni­sche Küche. Die Ouzoud-Fälle sind wenige Fahrmi­nuten entfernt, man kann aber auch einen Spaziergang dorthin unter­nehmen, für den man pro Strecke ca. 15 Minuten benö­tigt.

Durch den Urwald am Ouzoud

Lianen, Oliven und Berbe­raffen

Die Wasser­fälle von Ouzoud sind zu Recht einer der Hauptan­zie­hungs­punkte in Marokko. Die meisten begnügen sich mit einem kurzen Abstieg zu den Fällen und steigen dann wieder in den Bus. Dabei lohnt es sich, dem Fluss abwärts bis zu seiner Mündung zu folgen. Der Pfad führt durch einen tropi­schen Wald mit Lianen, Oliven, Feigen und neugie­rigen Berbe­raffen. Zum Schluss kann man in dem von Felsen flankierten Becken ein kühles Bad nehmen. (hin und zurück 3:00 Stunden, 5, 8 Kilometer, auf und ab: 200 Meter)

Von Ouzoud nach Marra­kesch

159 km | 3:00 h

Imi-n-Ifri

Natür­liche Brücke in einer Schlucht

Von dem Berber­städt­chen Demnate aus führt eine schmale Straße nach Osten. Nach sechs Kilome­tern kommt man in eine Schlucht, über die sich eine natür­liche Brücke spannt. Der Imi-n-Ifri ist ein gewal­tiger Felsenbogen mit bräun­li­chen Stalak­titen an seiner Unter­seite. Ein glit­schiger Pfad führt einen nach 30 Minuten zu einer Grotte, in der eine Quelle entspringt.

E

Marrakesch

Rote Perle am Fuß des Atlas

Wie eine Fata Morgana erscheint die „rote Perle“ vor der Kulisse des schnee­be­deckten Atlasgebirges: Hinter der mäch­tigen zwölf Kilometer langen Stadt­mauer wogt ein Meer von Palmen. Zwar ist Marra­kesch mit knapp einer Millionen Einwohner nur die drittgrößte Stadt Marokkos, was aber ihre Bedeu­tung für das Land angeht, steht sie unange­fochten an erster Stelle. Ihr Name (Mraksch) bedeutet: Stadt der Städte und hat dem ganzen Land seinen Namen gegeben. 

Schon im 11. Jahr­hun­dert wur­de der Ort zur Haupt­stadt einer Berberdy­nastie und erlebte nach hundert Jahren eine erste Blüte des Geistes. In dieser Zeit entstanden die Stadt­mauer und viele Paläste und Moscheen. Eine zweite Blüte folgte im 16. Jahr­hun­dert. Erst während der franzö­si­schen Kolo­ni­alherr­schaft stagnierte die Entwick­lung im Vergleich zu den Küsten­städten.

Zu Gast in einem Riad in der Altstadt

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Riad nennt man ein tradi­tionelles marokka­ni­sches Stadt­haus, das nach außen oft unscheinbar wirkt, im Innenhof aber orien­tali­sche Schön­heit und Pracht verströmt.

Der Riad liegt in einer kleinen Seiten­straße wenige Minuten zu Fuß von den Souks entfernt und ist doch eine Wohlfühloase, wo nichts vom hekti­schen Treiben rings umher zu spüren ist. Jedes der Zimmer ist in einem authen­ti­schen Stil individuell gestaltet. Im haus­ei­genen Hammam kann man wunderbar entspannen, das Personal ist sehr aufmerksam. Dabei hilft es, dass Gastgeber Said gut Deutsch spricht. Auf der Dachter­rasse kann man die Augen über die Altstadt schweifen lassen und – alles andere als selbst­ver­ständ­lich in Marra­kesch – dabei ein Glas Wein trinken.

Ausflug (OPTIONAL)

Mit Abdo durch Marrakesch (4 Stunden, deutsch), zahlbar vor Ort

Die Führung mit dem deutsch­spra­chigen Stadt­führer Abdo führt zu den Orten, für die Marra­kesch berühmt ist, also etwa durch die Medina, zum Riad Dar Elbacha, zum Gauk­ler­platz oder einem Hammam, wie die tradi­tionellen Dampfbäder genannt werden.

Dennoch begnügt Abdo sich nicht nur mit den Hoch­glanz­seiten seiner Heinmat­stadt, sondern gewährt seinen Gästen auch einen Blick hinter die Kulissen, abseits der Touris­ten­ströme. So erlangen sie Einblicke in das tradi­tionelle Leben der Marokkaner in der Medina, die bei einem Besuch bei Freunden in deren Privat­häusern im Juden­viertel vertieft werden. Außerdem berück­sich­tigt Abdo gerne individu­elle Wünsche; so ist auch eine ganz­tägige Führung buchbar.

Führung (OPTIONAL)

Anima & Safran Garten (ganztägig, englisch)

In der Nähe Ihres Hotels in Marra­kesch wartet ein Fahrer auf Sie, um Sie zum etwa 30 Kilometer entfernten Para­diesgarten von André Heller zu bringen.

Die drei Hektar große, bota­ni­sche Insze­nie­rung des Univer­sal­künst­lers André Heller ist ein magi­scher Ort, der den Besu­cher die Hektik Marra­keschs vergessen lässt. Auf versch­lun­genen Wegen kann man den Garten eigen­ständig erkunden. Der Eintritts­preis von umge­rechnet etwa 11 Euro ist nicht im Ausflug­s­preis inkludiert.

Im Anschluss an die Besich­tigung werden Sie zum nahe gelegenen Paradis du Safran gefahren. Die Schwei­zerin Christine Ferrari hat hier auf einem alten Brach­land ein kleines Garten­pa­ra­dies mit ökologisch ange­bauten Heil­pflanzen, insbe­sondere Safran, geschaffen. Auf Grund der ausgezeichneten Qualität beliefert Frau Ferrari inzwi­schen Hotels und Restau­rants welt­weit mit Ihrem Safran.
Sind genügend Gäste anwe­send, findet um 12:30 Uhr ein etwa 30mi­nü­tiges Safran-Erlebnis-Seminar statt. Andernfalls liegt Informa­ti­ons­ma­te­rial aus, welches detail­liert über Safran informiert. Eigen­ständig kann der wunder­schön ange­legte Garten besich­tigt und ein Barfußweg mit Kräu­terbädern erlebt werden. 

Gegen 13:00 Uhr wird den Gästen ein frisch zuberei­tetes, typisch marokka­ni­sches und mit Safran verfeinertes Menü serviert. 

Gegen 15:00 Uhr erfolgt dann die Rückfahrt nach Marra­kesch zur gebuchten Unter­kunft.
Im Preis enthalten: Fahrer, Eintritt zum Safrangarten und Mittag­essen.

Eintritt & Mittagessen (OPTIONAL)

Safran Garten
Eintritt und Safran Menü sind im Preis inkludiert.

Ourika

Roman­ti­sches Hochtal im Schatten des Atlas-Gebirges

An den Hängen des Toubkal-Massivs entspringt der Ourika-Fluss und fließt dann 30 Kilometer südöst­lich von Marra­kesch durch ein roman­ti­sches Hochtal auf der Nord­seite des Atlasgebirges. Vermut­lich war das Ourika-Tal seit Jahr­tausenden besiedelt, zuerst von Nomaden und später von sesshaften Bauern. Bis in 20. Jahr­hun­dert lebten die Bewohner so gut wie abge­schnitten von der Außenwelt, was sich erst mit dem Straßenbau und dem aufkom­menden Tourismus änderte. Dennoch ist das Tal noch recht ursprüng­lich geblieben und vermit­telt Eindrück vom tradi­tionellen Leben der Berber am Hohen Atlas.

Souks

Erlebnis für alles Sinne

Die Souks von Marra­kesch sind vermut­lich der größte Basar Afrikas. Zwei Haupt­ein­gänge führen in den verwir­renden Irrgarten aus kleinen und kleinsten Gassen, von denen viele als Sackgasse auf einem Hof enden. Die tradi­tionelle Eintei­lung der Gassen in verschiedene Gewerbe­zweige, z.B. Le­der­­waren, Holzschnitze­reien, Messing, Textilien, Wollfärber und viele andere wird durch die zahl­losen Souve­nirläden leider etwas zerstört. Um sich nicht zu verlaufen, kann man der Rue Souk Sema­rine bis zur Gabe­lung in die beiden Gassen Souk Atta­rine und Souk el Kebir folgen. Wenn man von diesen breiten Haupt­wegen jeweils die Seiten­­wege erkundet und wieder zu­rückgeht, ist ein Verirren nicht möglich.

Medina von Marra­kesch

Märchen aus 1001 Nacht

Die Medina ist nach wie vor die größte unter den Altstädten Marokkos. Sie ist voll­ständig von der Stadt­mauer umgeben wirkt wie ein Märchen aus Tausend und Einer Nacht. In dem exoti­schen Labyrinth aus kleinen Gassen kann man sich leicht verirren. Etwas Orien­tie­rung verschaffen die große Hauptgasse, der Gauk­ler­platz und das 77 Meter hohe Minarett der Koutoubia-Moschee aus dem mittleren 12. Jahr­hun­dert, das weit über die Dächer von Marra­kesch aufragt.

Von Marra­kesch nach Cap Beddouza

194 km | 3:30 h

Safi

Hübsche Medina über dem Meer

Die Indu­s­trie- und Hafen­stadt an der mittleren Atlan­tikküste hat heute etwa 500.000 Einwohner. Sie besitzt nur wenige Sehens­wür­digkeiten – abge­sehen von der kleinen Medina im Zentrum am Meer. Vom Sidi Bouthab, dem zinnen­be­wehrten Stadttor, führt die Rue Bir Anza­rane durch die Altstadt, vorbei an kleinen Geschäften, wo man Schmuck, Obst und Gewürze bekommt. Durch einen drei­fa­chen Bogen­gang kommt man zur Grande Mosquée, in deren Schatten eine kleine Kapelle steht. Sie zeugt davon, das die Portugiesen im 16. Jahr­hun­dert einmal die Stadt beherrschten und hier einen Umschlag­platz für Sklaven aus Guinea unter­hielten.

F

Oualidia

Feine Sandstrände, frische Meeresfrüchte

Der Küstenort mit knapp 20.000 Einwoh­nern liegt in der histo­ri­schen Region von Doukkala, 80 Kilometer südwest­lich von El Jadida.

Die Bewohner lebten vom Fischfang und der Austernzucht. Wegen seiner feinen Sand­strände, der Lagune und der halbmondför­migen Bucht wird Oualidia seit der Jahr­tausendwende auch als Badeort immer beliebter. In den Restau­rants kann man man frische Austern, Seeigel und andere Meeresfrüchte verkosten.

Zu Gast in einem Strandcamp bei Oualidia

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Am Fuße der Klippen von Cap Bedouzza liegt das kleine Camp im feinen Sand eines nahezu unbe­rührten Küsten­ab­schnitts.
Die komfor­ta­blen Leinen­zelte, ausge­stattet mit Dielenböden, Polster­betten und eigenem kleinen Bad, öffnen sich zum Meer hin und geben den Blick auf die türkisen Fluten frei. In der idylli­schen Entlegen­heit findet sich der perfekte Ort, um sich von der Hektik des Alltags zu erholen – zum Beispiel bei einem ausge­dehnten Strandspa­ziergang oder einem Pick­nick unter freiem Himmel. Akus­tisch untermalt wird der Tag durch das Rauschen des Ozeans, der sich im steten Wechsel von Ebbe und Flut bewegt.

Das Camp hat vom ersten Juni bis zum ersten September geöffnet.

Von Cap Beddouza nach Casablanca

Mietwagenabgabe

Von Cap Beddouza nach Casablanca

239 km | 3:00 h

Mietwagenabgabe

Station: Casablanca Flughafen (Desk at Airport)

13 Tage
ab 1.299,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: März–Juni, September–November

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Kerstin Pesch

Tel.: +49 (0)2268 92298-77

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  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
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