Costa Verde

Grüne Küste, weiße Strände: Costa Verde

Grüne Küste, weiße Strände: Costa Verde

Grüne, ursprüngliche Küste Nordspaniens

„Grüne Küste“ nennt man den Küstenabschnitt Nordspaniens zwischen Galicien und Kantabrien entlang des Golfs von Biskaya. Bedingt durch den Regenreichtum reicht grüne, üppige Vegetation oft bis ans Meer heran. Obwohl die Costa Verde zu den schönsten Küsten Spaniens gezählt wird, gibt es keinen Massentourismus wie am Mittelmeer. Meist kommen die Urlauber aus dem eigenen Land, sodass in der Region noch kulturelle Überlieferungen der ursprünglichen keltischen Bevölkerung lebendig sind. Das gilt vor allem für die Volksmusik, die an bretonische, ja sogar irische Folklore erinnert. Zu den wichtigsten kulinarischen Spezialitäten zählen die Fabada, ein Bohneneintopf und der Apfelwein Sidra.



Sehenswürdigkeiten Costa Verde


Cabo Vidio

Leuchtturm mit toller Aussicht

Das Kap zwischen Luarca und Cudillero eröffnet einen sensationellen Weitblick: Im Osten sieht man bis zum 20 Kilometer entfernten Cabo de Peñas, im Westen bis zum  Kap Estaca de Bares, das 60 Kilometer entfernt ist und schon in Galicien liegt. Dazwischen ziehen Riffe und gezackte Steilküsten weit in Meer hinaus. Am Rande des Hochplateaus steht ein Leuchtturm, dessen Leuchtfeuer eine Reichweite von 35 Seemeilen hat. Ein Kilometer südlich vom Turm führt ein Fußpfad von der Straße hinab zum Badestrand Playa Peña Doria.


Cudillero

Fischerdorf an der Costa Verde mit Wikingertradition

Der stimmungsvolle Fischerort liegt in einem schluchtartigen Taleinschnitt hinter der Costa Verde. Die Häuser mit bunten Traufen und Fenstern klammern sich an den Hang. In Cudillero ist noch ein eigenständiger Dialekt lebendig, das Pixueto. Einer örtlichen Legende zufolge wurde die Stadt von den Wikingern gegründet. Tatsächlich hat man Reste von keltischen Wallburgen gefunden. Eine Panoramaroute verbindet verschiedene Aussichtspunkte, unter anderem die Leuchttürme, La Garita, La Atalaya oder El Pico. Die beiden wichtigsten Bauten sind die gotische Pfarrkirche aus dem 16. Jahrhundert, in der man barocke Schnitzwerke bewundern kann und die Humilladero-Kapelle, das älteste Gebäude im Ort. In den Fischertavernen an einem gepflasterten Platz am Meer gibt es frisches Sea Food.
 


Hotzenwald

Vom Armenhaus zum Wanderparadies

Nachdem die Hochrheinbahn Mitte des 19. Jahrhunderts in Betrieb ging, rückte die Region zwischen St. Blasien und der Alb ins Abseits. Bergbaubetriebe und Eisenhütten wurden unrentabel. Zurück blieben die Bauern, Köhler und Holzfäller. In dieser Zeit kam der Name „Hotzenwald“ auf. Er bezieht sich auf die einfache Tracht der armen Waldleute. „Hotzen“ war der Name für die dreiviertlangen Pluderhosen der Männer. Heute ist der Wald im äußersten Südosten des Schwarzwaldes ein bevorzugtes Urlaubsgebit. Die wildromantischen Schluchten der Wehra, Murg und Alb ist ein Wanderparadies. Die nach Süden geneigten Hochflächen gewähren vor allem bei Fönlagen grandiose Fernsichten über den Hochrhein, den Schweizer Jura bis zu den höchsten Alpengipfeln. 


Luarca

Weiße Häuser, bunter Hafen

Das ehemalige Fischerdorf liegt eingezwängt zwischen Steilklippen an einer S-förmischen Bucht an der asturischen Küste. Mit seinen fröhlichen weißen Häusern, lebhaften Gassen und Fußgängerbrücken über einen Bach hat es seinen alten Charme erhalten können. Strandpromenade und Hafen lohnen einen Besuch. Die charakteristischsten Bauten sind der Leuchtturm, die Kapelle La Atalaya und der Friedhof, der oberhalb einer Steilküste liegt. Eine Besonderheit sind die Chigres , wie man die Tavernen von Luarca nennt. Sie schenken vor allem Apfelwein (Sidra) aus. 




Reisebeispiele Costa Verde

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