Sahara: Größte Trockenwüste der Welt

Sahara

Größte Trockenwüste der Welt: Sahara

Größte Trockenwüste der Welt: Sahara

Größte Trockenwüste der Welt

Die Sahara ist die größte Trockenwüste der Welt. Mit über neun Millionen Quadratkilometern ist sie 26 mal so groß wie Deutschland. Ein Dutzend Staaten im Norden Afrikas haben Anteil an ihr, darunter auch Marokko. Sie besteht größtenteils aus Stein und Fels (Hammada), daneben gibt es Geröllwüsten (Serir). Am bekanntesten sind die Sandwüsten (Erg), die etwa 20 Prozent der Fläche ausmachen. Große Teile der Sahara sind menschenleer, in Marokko bevölkern hauptsächlich Berber und Mauren die Wüste; knapp die Hälfte von ihnen lebt noch nomadisch.



Marokko Rundreisen Sahara

Noch nicht das Passende gefunden?
Individuelles Angebot anfordern


Sehenswürdigkeiten Sahara

Antiatlas

Thymiansteppen und atemberaubende Landschaften

Südlich des Hohen Atlas liegt ein weiteres Gebirge, weniger hoch und viel trockener. Der Antiatlas erstreckt sich vom Atlantik im Südwesten bis auf die Höhe von Ouarzazate und wird nur durch das Dadès-Tal von ihm getrennt. Geologisch gesehen beginnt die Afrikanische Platte erst hier. Klimatisch gesehen gehört der Ostteil des Gebirges schon zur Steinwüste der Vorsahara. Während im Westen und Norden noch Thymian und Rosmarin Strauchsteppen bilden und einzelne Bäume wachsen, die gegen Dürre und UV-Strahlen gefeit sind, sind im Osten nur noch Dornbüsche anzutreffen. Der Antiatlas ist das Siedlungsgebiet der Schlöh-Berber, die ihr Zentrum in der Stadt Tafraoute haben. Wer von dort auf der neuen Straße nach Tata weiterfährt, taucht in eine menschenleere und atemberaubende Landschaft ein.

Erg Chegaga

Sanft schwingende Dünen in einsamer Wüstenwelt

Die Kilometer lange Dünenkette an der Grenze zu Algerien war bis 1990 militärisches Sperrgebiet. Aus diesem Grund ist sie touristisch weniger erschlossen als die Erg Chebbi bei Merzouga. Die Einsamkeit der Wüste ist hier noch erlebbar. Hinzu kommt die Schönheit der anmutig geschwungenen Dünen, deren Sand bei einem bestimmten Licht orangefarben wirkt. In der Nähe der Dünenkette liegt die Source Sacré. Die „heilige Quelle“ bildet ein gurgelndes Bächlein, das von sattgrünen Palmen und Akazien umgeben wird.

Mhamid

Tor zu den Dünen der Sahara

M’hamid El Ghizlane – die „Ebene der Gazellen“ – ist der allerletzte Außenposten Marokkos vor der algerischen Grenze. Sie liegt im oberen Draa-Tal, aber der Fluss führt hier nur noch äußerst selten Wasser. Stattdessen sind die Dünen der Sahara in unmittelbarer Nähe. Wüstenwinde tragen Jahr für Jahr Unmengen an Sand in die Stadt. Früher lebten die Einwohner von der Oasenwirtschaft, die jedoch aufgrund reduzierter oder sogar ganz ausbleibender Winterregenfälle seit den 1970er Jahren immer weniger Erträge hervorbrachte. Daneben war M’hamid ein Zentrum für Nomaden und durchreisende Karawanen. Heute ist die Kleinstadt Ausgangspunkt für touristische Kamel- oder Jeepsafaris in die Sahara.

Tafraoute

Marktflecken auf surrealer Hochebene

Die auf 1000 Höhenmetern gelegene Kleinstadt im Südwesten des Antiatlas gilt als traditionelles Zentrum der Cleuch-Berber. Der Sprache des gastfreundlichen Stammes sagt man phonetische Ähnlichkeiten mit dem Deutschen nach. Bereits die Anfahrt beeindruckt mit zahllosen Serpentinen und atemberaubenden Panoramen. Auf der surrealen Granit-Hochebene schließlich liegt, malerisch von Palmen umsäumt, Tafraoute mit seinen eigenartigen Häusergruppen. Am Ufer des Oued, direkt hinter der Brücke, finden mittwochs die Souks statt.



Weitere Sehenswürdigkeiten Sahara

Draa-Tal

Palmenhaine, Berbersiedlungen zwischen Atlas und Sahara

Im Südosten von Ouarzazate öffnet sich ein idyllisches Tal mit Palmenhainen, Berbersiedlungen und alten Kasbahs. Lebensader ist der Draa-Fluss, der am Stausee El Mansour bei (...)

Neugierig auf unsere Rundreisen geworden?

Alle Marokko Rundreisen anzeigen
Nach Oben