Danziger Bucht

Vogelparadies Danziger Bucht

Vogelparadies Danziger Bucht

Vogelparadies und geschichtsträchtige Städte

Die halbkreisförmige Bucht ist ein optimaler Naturhafen. Sie öffnet sich nach Norden hin zu Ostsee. Im Südwesten liegt die Hanse- und Hafenstadt Danzig an der Mündung der Weichsel. Wegen der vielen verschiedenen Biotope ist sie eine wichtige Station für Zugvögel. Im Herbwste und im Frühling findet man an zahllosen Sanddünen und Tümpeln, auf Salzdünen und Mooren Steinschmätzer, Braunkehlchen, Trauerschnäpper und viele seltene Vögel. Besonders um die Spitze der Halbinsel Hel, liegen zahlreiche Wracks auf Grund, alle in Wassertiefen zwischen fünf und siebzig Metern. Viele stammen aus den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs und ziehen viele Wracktaucher an.



Sehenswürdigkeiten Danziger Bucht


Gdansk

Stolze Hansestadt an der Weichsel-Mündung

Die Stadt an der Mündung der Toten Weichsel liegt an der Danziger Bucht und ist der bedeutendste Ostseehafen Polens. In der Innenstadt, deren zahlreiche Baudenkmäler sorgfältig restauriert wurden, spiegelt sich die ebenso wechselvolle wie glänzende Geschichte der Stadt. Im 12. Jahrhundert gründeten deutsche Kaufleute neben dem viel älteren slawischen Fischerdorf eine Niederlassung zum Handel mit Bernstein. Im 15. Jahrhundert, damals schon eine blühende Handelsstadt, suchte die Bürgerschaft Schutz vor marodierenden Kreuzrittern beim polnischen König. Später kam sie zu Preußen und wurde mehrmals freie Reichsstadt. Am Ende des Krieges war die Stadt fast vollständig zerstört und wurde in den zwei Jahrzehnten danach historisch wieder aufgebaut – damals eine Pioniertat der Denkmalpflege. Heute scheint die Stadt von etwas zu profitieren, was Jahrhunderte lang Anlass zu Konflikten war: ihrer Verwurzelung in der polnischen und der deutschen Kultur: der Philosoph Schopenhauer wurde hier geboren, die Romane von Günther Grass spielen in Kaschuben, der Umgebung von Danzig. Aber auch polnische Weltgeschichte wurde hier geschrieben: In den 1980iger Jahren begann auf der Werft von Gdansk die Solidarnosz-Bewegung, die schließlich das Ende des Sowjetimperiums einläutete.


Kanał Elbląski

Königlich preußische Schiffseilbahn

Der Oberländische Kanal genannt wurde von 1844 bis 1860 vom königlich preußischen Bauamt in Königsberg erbaut. Der 130 Kilometer lange verbindet mehrere Seen wie den Geserichsee und Städte in Ostpreußen von Iława (deutsch: Deutsch Eylau) über Ostróda (Osterode) bis Elbląg (Elbing) zum Frischen Haff. Eine Besonderheit sind die fünf Rollberge, auf denen die Schiffe den Höhenunterschied von 99 Metern überwinden. Sie werden dazu auf Schienenwagen über Land transportiert, die als Standseilbahnen ausgelegt und von Wasserrädern angetrieben werden. Das Kanalsystem steht unter Denkmalschutz.


Marienburg

Sitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens

Die Ordensburg war von 1309 bis 1454 Sitz der Hochmeister des Deutschen Ordens im Deutschordensstaat. Sie diente der Unterwerfung und Christianisierung der Pruzzen. Die weiträumige Burganlage ist der größte Backsteinbau Europas. Die Marienburg ist heute einer der wichtigsten Anziehungspunkte für Touristen in Polen; sie wird überwiegend als Museum genutzt. Seit 1997 zählt die Marienburg zum Weltkulturerbe der UNESCO.




Weitere Sehenswürdigkeiten Danziger Bucht




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