Danziger Bucht

Vogelparadies Danziger Bucht

Vogelparadies Danziger Bucht

Vogelparadies und geschichtsträchtige Städte

Die halbkreisförmige Bucht ist ein optimaler Naturhafen. Sie öffnet sich nach Norden hin zur Ostsee. Im Südwesten liegt die Hanse- und Hafenstadt Danzig an der Mündung der Weichsel. Wegen der vielen verschiedenen Biotope ist sie eine wichtige Station für Zugvögel. Im Herbst und Frühling findet man an zahllosen Sanddünen und Tümpeln, auf Salzdünen und in den Mooren Steinschmätzer, Braunkehlchen, Trauerschnäpper und viele seltene Vögel. Besonders um die Spitze der Halbinsel Hel liegen zahlreiche Wracks auf Grund, alle in Wassertiefen zwischen fünf und siebzig Metern. Viele stammen aus den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs und ziehen zahlreiche Wracktaucher an.



Sehenswürdigkeiten Danziger Bucht


Elbląg

Hansekaufleute und Ordensritter

1237 errichtete der Deutsche Orden an einer strategisch günstigen Stelle eine Burg. Die Ansiedlung unterhalb wurde wenig später die Hansestadt Elbing. Sie profitierte vom Fluss, der den Draunsee mit dem Frischen Haff verbindet. Als jedoch die Weichselmündung im 17. Jahrhundert verschlammte, verlor der Handelsplatz seine Bedeutung. Einen Aufschwung gab es erst wieder im 19. Jahrhundert, als der Oberländische Kanal gebaut wurde. Leider wurde die Altstadt im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört – von ihrer Bedeutung im Mittelalter zeugt nur noch die mächtige Nicolaikirche. Die gotische Hallenkirche war eine der größten im Bereich des Deutschen Ordens. Nett ist eine Bootsfahrt auf dem Oberländer Kanal.


Kanał Elbląski

Königlich preußische Schiffseilbahn

Der Oberländische Kanal genannt wurde von 1844 bis 1860 vom königlich preußischen Bauamt in Königsberg erbaut. Der 130 Kilometer lange Kanal verbindet mehrere Seen wie den Geserichsee und Städte in Ostpreußen von Iława (deutsch: Deutsch Eylau) über Ostróda (Osterode) bis Elbląg (Elbing) zum Frischen Haff. Eine Besonderheit sind die fünf Rollberge, auf denen die Schiffe den Höhenunterschied von 99 Metern überwinden. Sie werden dazu auf Schienenwagen über Land transportiert, die als Standseilbahnen ausgelegt und von Wasserrädern angetrieben werden. Das Kanalsystem steht unter Denkmalschutz.


Marienburg

Sitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens

Die Ordensburg war von 1309 bis 1454 Sitz der Hochmeister des Deutschen Ordens im Deutschordensstaat. Sie diente der Unterwerfung und Christianisierung der Pruzzen. Die weiträumige Burganlage ist der größte Backsteinbau Europas. Die Marienburg ist heute einer der wichtigsten Anziehungspunkte für Touristen in Polen; sie wird überwiegend als Museum genutzt. Seit 1997 zählt die Marienburg zum Weltkulturerbe der UNESCO.


Mierzeja Helska

Halbinsel mit schönen Badestränden

20 Kilometer nördlich von Danzig ragt eine fast 35 Kilometer lange, schmale Halbinsel ins Meer. Sie hat sich in vielen Hundert Jahren aus mehreren Inseln gebildet, die versandet sind. Zwischen den dichten Kiefernwäldern finden sich verträumte Fischerdörfer, in denen vereinzelt noch Kaschubisch gesprochen wird, und viele versteckte Badestrände. Größter Ort ist Hela mit 500 Einwohnern und einem Fischerhafen. 




Weitere Sehenswürdigkeiten Danziger Bucht




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