Côte d'Albâtre

Spektakuläre Steilklippen: Côte d'Albâtre

Spektakuläre Steilklippen: Côte d'Albâtre

Alabasterfarbene Klippen am französischen Ärmelkanal

Die Alabasterküste zieht sich von der Seine-Mündung bei Le Havre 120 Kilometer nach Nordosten bis hinter Le Tréport in der Picardie. Charakteristisch und namensgebend sind die über 100 Meter hohen alabasterfarbenen Steilklippen mit atemberaubender Aussichten auf die Küste und das Meer. Die bekanntesten Urlaubsorte am Meer sind Dieppe, Fécamp und Étretat. Eindrücklich ist besonders  die Küste zwischen Dieppe und Étretat. Sie ist gesäumt von Hafenstädtchen, Fischerdörfern und familiären Seebädern. Meist gibt es direkte Strandzugänge oder steile Treppen zum Strand und Meer. 



Sehenswürdigkeiten Côte d'Albâtre


Falaises d’Aval

Weiße Kreideklippen an der Steilküste von Etretat

An der Steilküste von Etretat sind die Falaises d’Aval besonders beeindruckend: 75 Meter ragen die weißen Kreideklippen aus dem Meer empor. Ein unterirdischer Fluss hat die Felsen unterhöhlt und zusammen mit der Erosion durch das Meer bizarre Formationen geschaffen, darunter einen gewaltigen Bogen, die Porte d'Aval. Bezeichnete Wanderwege führen zu schönen Aussichtspunkten.


Fécamp

Yachthafen, Kräuterlikör und eine normannische Abteikirche

Das Küstenstädtchen zwischen Dieppe und Le Havre hat gleich drei Häfen: einen Handelshafen, einen Fischereihafen und einen Yachthafen.Sehenswert sind die im normannischen Baustil errichtete Abteikirche Sainte-Trinité von 1175 und das Palais Bénédictine. Der monumentale Bau aus dem 19. Jahrhundert ist ein Kunstmuseum, in dem vor allem mittelalterliche sakrale Kunst ausgestellt ist; außerdem ist dort die Brennerei des Kräuterlikörs DOM Bénédictine.


Le Havre

UNESCO-Beispiel für Nachkriegsplanung

Die Stadt liegt an der Mündung der Seine, die dort neun Kilometer breit ist und ideale Bedingungen für einen Hafen bildet. Schon im 16. Jahrhundert ging hier das erste Kriegsschiff an Land. Dennoch findet man keine alten Bauten, denn die Stadt wurde im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört. Danach wurde Le Havre im Bauhausstil wieder aufgebaut. Als ein Beispiel für Nachkriegsarchitektur hat es die UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben. Wen es dennoch in den zweitgrößten Seehafen Frankreichs zieht, sollte das Musée Malraux besuchen – wegen der impressionistischen Bilder von Monet, Braque und Renoir.




Reisebeispiele Côte d'Albâtre

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