Krüger Nationalpark, Südafrika
Safari-Erlebnis: Als Selbstfahrer die Big Five entdecken
Der Krüger Nationalpark in Südafrika ist nicht nur einer der bekanntesten Wildtierparks der Welt, sondern auch ein Ort, der uns persönlich sehr am Herzen liegt. Seit unserer Gründung 1998 in Südafrika haben wir hier unzählige unvergessliche Momente erlebt. Der Zauber des Parks, die Möglichkeit, die Big Five als Selbstfahrer zu entdecken, fasziniert uns bis heute ungebrochen. Lassen Sie sich von dieser Faszination anstecken!
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Safari im Krüger
Was man wissen sollte
Die Trockenzeit von Mai bis September bietet die besten Bedingungen für Wildtierbeobachtungen. Da die Vegetation spärlicher ist und die Tiere gezwungen sind, Wasserstellen aufzusuchen, sind sie leichter zu finden. In der Regenzeit ist der Park üppig grün, was die Sichtungen anspruchsvoller, aber nicht unmöglich macht.
Da die Tiere tagsüber träge sind, sollte man früh aufstehen und zum Abend unterwegs sein. Da die Tore zum Park aber zum Sonnenaufgang öffnen und zum Sonnenuntergang schließen, ist man mit dem eigenen Fahrzeug hauptsächlich tagsüber unterwegs.
Geführte Safaris sind in verschiedenen Formen möglich. So werden morgens kurze Buschwanderungen und Safaris, sog. Game Drives angeboten. Auch nachmittags und abends kann man geführte Touren per Fahrzeug oder zu Fuß buchen. Die offenen Safari-Fahrzeug erhöhen Ihre Chancen, Tiere zu sehen, erheblich. Erfahrene Ranger kennen die besten Plätze und teilen ihr Wissen über die Flora und Fauna.
Um den Tieren ganz nah zu sein, bieten sich Buschwanderungen an. In kleinen Gruppen und begleitet von bewaffneten Rangern tauchen Sie tief in die Natur ein und erleben die Wildnis mit allen Sinnen. Dies ist eine einzigartige Möglichkeit, die kleinen Wunder des Parks zu entdecken. Je nach Gebiet begegnet man Nashörnern, Büffeln, Giraffen, Zebras und Elefanten.
Vergleich zwischen staatlichen Camps und privaten Lodges
Das Beste von Beidem in und um den Park
Camps im Krüger Park: Unabhängig als Selbstfahrer
Private Lodges: Intensivere Erlebnisse
Besondere Erinnerungen: Sleep-Out unter dem Sternenhimmel
Rhino Plains Camp: Buschwanderungen und Tierbeobachtung
Private Reservate am Krüger: Sabi Sand, Timbavati, Klaserie
Unser Tipp: Kombination aus Lodge und staatlichem Camp
Lage, Größe und Hintergrundinformation zum Krügerpark
Der Krüger Nationalpark liegt im Nordosten Südafrikas und grenzt im Osten an Mozambique und im Norden an Zimbabwe. Teile des Parks sind länderübergreifend, wobei man als Reisender nur den südafrikanischen Teil besuchen kann.
Mit einer beeindruckenden Größe von fast 20.000 km² ist der Krüger Park ungefähr so groß wie ganz Israel! Der Park erstreckt sich von Norden nach Süden über fast 350km! Wer den Krüger Park im Rahmen einer Südafrikareise besucht, kann deshalb immer nur einen kleinen Teil erkunden. Um den Park in Ruhe von Nord nach Süd oder umgekehrt zu durchfahren und viel zu sehen, sollten Sie sich möglichst 2 Wochen Zeit nehmen. Um „nur“ die Big Five zu sehen, reichen in den privaten Lodges im Südwesten des Parks meisten 2–3 Nächte aus.
Der Park wurde bereits im Jahr 1898 als Sabi Game Reserve gegründet, und ist damit nicht nur einer der größten, sondern auch einer der ältesten Parks in ganz Afrika. Aufgrund seiner gewachsenen Struktur und seiner Größe leben die Tiere hier in ihrem natürlichen Umfeld und haben viel Platz, sich zu bewegen und zu vermehren. Die meisten Tiere im Krüger Park leben im Süden. Hier herrschen weite Landschaften und Grasland vor. Deshalb kommt es auch in diesem Bereich zur größten Herdenbildung. Es gibt einige Flussläufe und Wasserlöcher, die ganzjährig Wasser führen. Landschaftlich spannender ist der Norden mit seinen Felsen, Bergen und Affenbrotbäumen.
Private Wildreservate
Direkt westlich an den Krüger Nationalpark schließen sich private Wildreservate an, darunter bekannte Namen wie Timbavati und Sabi Sand. Hier übernachtet man in hochwertigen Lodges, und die Pirschfahrten werden von bestens ausgebildeten Rangern geleitet. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, Tiere zu sichten, erheblich.
Generell ist eine Kombination aus einem Aufenthalt in einem privaten Wildreservat und der Selbstfahrer-Erfahrung im Krüger Nationalpark sehr empfehlenswert. Die passende Wahl hängt jedoch stark von Ihren persönlichen Vorlieben ab.
Unsere Reiseprofis beraten Sie im Rahmen Ihrer Reiseplanung für eine Selbstfahrer-Reise gerne ausführlich zu den verschiedenen Optionen und teilen dabei ihre umfangreichen Reiseerfahrungen im Krügerpark.
5 Dinge, die Sie im Krüger Nationalpark suchen und finden können:
Der Krüger Nationalpark bietet weit mehr als nur die Big Five. Tauchen Sie ein in die Vielfalt der Natur – von winzigen Kreaturen bis hin zu majestätischen Bäumen.
1. Die Big Five
Elefant: Weit verbreitet im ganzen Park; sehr große Herden im Norden (z.B. entlang des Olifants River) und im Süden.
Leopard: Selten und scheu. Gute Chancen entlang dichter Flussläufe (Sabie, Sand River) im Süden – am besten bei geführten Game Drives.
Löwe: Im gesamten Park, bevorzugt offene Graslandschaften. Besonders gute Sichtungschancen um Skukuza, Satara und Lower Sabie (Süden).
Nashorn: Spitz- und Breitmaulnashörner vornehmlich im Süden und Zentrum. Exakte Standorte werden aus Schutzgründen nicht veröffentlicht.
2. Die Little Five
Elefantenspitzmaus: Winzig und flink, überall im Park, aber schwer zu entdecken – besonders im dichten Unterholz oder zwischen Felsen.
Leopardenschildkröte: In Grasländern und Savannen verbreitet; oft auf Straßenrändern zu sehen, besonders nach Regen.
Ameisenlöwe: Larven graben trichterförmige Fallen in sandigen Böden – häufig an geschützten, trockenen Stellen unter Felsen oder Bäumen.
Nashornkäfer: Große Käfer mit hornähnlichen Auswüchsen; vor allem in Wäldern oder baumnahen Bereichen aktiv, besonders während der Regenzeit.
3. Die Birding Big Six
Riesentrappe: Der größte flugfähige Vogel Afrikas; offene Grasländer und Savannen (vor allem Süden/Zentrum).
Ohrengeier: Im gesamten Park zu sehen, kreisend am Himmel oder an Kadavern in offenen Savannen.
Kampfadler: Jagt parkweit; bevorzugt offene Wälder und Savannen, oft auf hohen Bäumen oder Masten.
Pelz-Fischeule: Seltene, nachtaktive Eule an großen Flüssen/Seen mit alten Bäumen (z.B. Olifants, Letaba) – Sichtungen sind rar und begehrt.
Sattelstorch: An permanenten Wasserstellen und Flüssen im ganzen Park, besonders am Sabie, Olifants und Letaba.
4. Besondere Bäume
Fieberbaum: Mit gelbgrüner Rinde – bevorzugt feuchtere Gebiete und Flussläufe, v.a. im Süden (z.B. Sabie River).
Knobbelakazie: Weit verbreitet in den offeneren Savannen des Parks.
Marulabaum: Sehr häufig; wichtige Früchte für viele Tiere – besonders in den Savannen des Südens und Zentrums.
Mopane: Prägt große Teile des zentralen und nördlichen Parks mit dichten Mopane-Wäldern.
Länder- und Reiseinformationen
Die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst.
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