Gascogne

Hauptstadt der Gascogne: Auch

Hauptstadt der Gascogne: Auch

Okzitanische Kultur und Armagnac

Die Gascogne ist eine historische Provinz mit einer eigenen Sprache. Das Gaskognische ist eine Unterart des Okzitanischen. Bei der römischen Eroberung Galliens wurde die spätere Gascogne noch als Aquitanien vom übrigen Gallien unterschieden. Heute gehört die Gascogne zur Region Aquitaine. Die Bewohner des Dreiecks zwischen Bordeaux, Biarritz und Toulouse leben vorwiegend vom Fischfang und Weinanbau. Bekannt ist der Armagnac, der nur in der Gascogne hergestellt werden darf. Der Weinbrand gilt als die älteste französische Spirituose. Er ist dem Cognac verwandt, wird aber anders destilliert und muss mindestens 20 Jahre in Eichenholzfässern lagern.



Sehenswürdigkeiten Gascogne


Bazas

Provinzstadt am Jakobsweg

Die verträumte Provinzstadt am Jakobsweg blickt auf eine lange Geschichte zurück. Sie wurde von Richard Löwenherz, Kaiser Karl V. und Ludwig XIV. besucht. Hundert Jahre lang gehörte Bazas zu England und bis ins 18. Jahrhundert war sie Bischofssitz. Von der ehemaligen Bedeutung der Stadt zeugt die gotische Kirche, in deren Schatten man unter Arkaden einen Café au lait trinken kann.


Mimizan

Perle an der Côte d'Argent

Der Ort 100 Kilometer südlich von Bordeaux liegt an der Küste der Biskaya, die wegen ihres besonderen Muschlsands auch Côte d'Argent genannt wird. Vor Mimizan-Plage erstreckt sich ein schöner Badestrand. Der Glockenturm der Kirche Notre-Dame stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist als Teil des französischen Jakobsweges nach Santiago de Compostela Weltkulturerbe der UNESCO. 

Nach Oben