Namibia

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Was man vorher bedenken sollte
Stille, Raum und Weite sind die wahren Luxusgüter im 21. Jahrhundert. Namibia, das auch der Diamant Afrikas genannt wird, hat von allem im Überfluss. Dazu kommen die himmelhohen Dünen, ein uferloses Meer aus Sand und besonders in der Dämmerung Farbspiele von überirdischer Schönheit. 
Das Land im Südwesten Afrikas ist etwa zweieinhalb mal so groß wie Deutschland, hat aber nur so viel Einwohner wie München. Die meisten Einwohner leben in Windhoek, zwischen Grootfontein und Tsumeb oder im Ovamboland ganz im Norden. Weite Teile des Landes sind unbevölkert. Dort sind nur wenige Straßen geteert, so dass man immer mit Staubpisten und Bodenwellen rechnen muss. Die Herausforderung einer Rundreise besteht darin, die Strecken zwischen den Stationen nicht zu weit zu planen.

Die Namib

Die Wüste Namib erstreckt sich ganz im Westen  entlang der Atlantikküste. Die Nord-Süd-Ausdehnung ist etwa 2000 Kilometer, die West-Ost-Ausdehnung beträgt nur 150 Kilometer. Den acht Kilometer breiten Küstenstreifen nennt man Skelettküste wegen der vielen gekenterten Schiffe, deren Wracks allmählich im Sand versinken. Die bedeutendste Stadt an der Skelettküste ist Swakopmund. Mit seinen spitzgiebligen Jugendstilbauten weckt es Erinnerungen an deutsche Kleinstädte. Von dort kann man in einem Tagesausflug Cape Cross besuchen. Nahe dem Diaz-Kreuz, das portugiesische Seefahrer 1486 dort aufgestellt haben, befindet sich eine der größten Seerobbenkolonien der Erde. Am Ostrand der Namib erheben sich die spektakulären Dünen von Sossusvlei. Wer auf seiner Rundreise in den Süden kommt, sollte auf keinen Fall dort vorbeifahren.

Die große Randstufe

Im Westen wird die Namib von einer Bergkette begrenzt, dem Great Escarpement in Nord-Süd-Ausrichtung. Das Khomas-Hochland ist Teil der Randstufe, die den letzten Regen abfängt, der fast immer vom Indischen Ozean im Osten kommt. Windhoek, wo fast alle Nambia Reisen beginnen, liegt dort und hat auf 1800 Metern Höhe ein angenehmes Klima. In Norden – nördlich von Omaruru –  reicht die Randstufe näher an den Atlantik heran.

Die Kalahari

Östlich der Randstufe liegt die Kalahari. Das flache Hochplateau bedeckt gleich mehrere Länder und misst fast 2000 Kilometer im Durchmesser. Botswana liegt fast ganz in der Kalahari, aber auch Zambia, Angola, Zimbabwe und Südafrika haben Anteil an der riesenhaften Halbwüste. Die Kalahari sollte auf keiner Rundreise fehlen. Charakteristisch sind die roten Dünen und die weißen Salzpfannen, von denen die bekannteste die Etosha ist. Sie bildet des Zentrum des berühmtesten aller Nationalparks von Namibia. Fast alle Namibia Reisen machen am Etosha Nationalpark Station. An den Wasserlöchern des Parks kann man Tiere aus nächster Nähe beobachten, besonders im trockenen Winter. 1500 Elefanten leben hier, 300 Löwen, das bedrohte Spitzmaulnashorn, Leoparden und die verschiedensten Antilopen.

Wann ist die beste Reisezeit?

Das Klima im ganzen ist arid. Die Verdunstungsmenge ist also bei weitem höher als der Regenfall, der spärlich und unzuverlässig kommt. Gleichzeitig ist das Klima kontinental. Die Temperaturunterschiede an einem Tag sind aufgrund der enormen Sonneneinstrahlung größer als die Temperaturunterschiede zwischen Winter und Sommer. Rundreisen sind also ganzjährig möglich. Allerdings sind die Monate Januar und Februar besonders in der Namib recht heiß. Abends wird es auch dort meist wieder kühl, so dass man ohne Klimaanlage schlafen kann. Wer Tiere sehen oder wandern möchte, sollte seine Rundreise in den Monaten von Juni bis Oktober planen.

Wieviel Zeit benötigt man für eine Rundreise?

Fast alle Touren sind als Rundreisen angelegt, da Windhoek der einzige internationale Flughafen von Nambia ist.

Wer drei Wochen Zeit hat, kann bequem das ganze Land erkunden. Südlichster Punkt ist dann meist der Fish River Canyon. Im Norden geht es bis zur Etosha Pfanne. Dazwischen kann man fast alle wichtigen Sehenswürdigkeiten des Landes besuchen. Wer Namibia bereits gut kennt und von der Standard-Rundreise abweichen möchte, kann eine dreiwöchige Reise von Kapstadt nach Windhoek machen.

Rundreisen von weniger als zwei Wochen sollten sich auf eine Region beschränken. Man muss sich dann entweder für den Süden oder für den Norden entscheiden. Die größte Attraktion im Süden sind die Dünen von Sossusvlei. Im Norden lockt der Etosha Nationalpark alle, die auf Foto-Safari gehen wollen. Generell kann man sagen, dass die landschaftlichen Höhepunkte im trockenen Süden liegen, während man im vegetationsreicherem Norden eher mehr Tiere sehen wird.

Wer keine Rundreise machen möchte, kann Namibia mit seinen Nachbarländern verbinden: Zum Beispiel mit Südafrika. Wer von Kapstadt nach Windhoek fährt, durchquert die einsamsten Landschaften der Erde. Ein Höhepunkt ist das Richtersveld im äußersten Norden Südafrikas, das heute zusammen mit dem Fish River Canyon zusammen zum übernationalen Transfrontier Park erklärt wurde. Ein Angebot dieser Art findet sich auf unserer Seite.

Man kann die Rundreisen auch mit Botswana kombinieren. Nach einer Landung in Windhoek würde man dann nach Osten fahren und bei Buitepos die Grenze nach Botswana überqueren. Dort wartet eines der letzten Paradiese Afrikas, das Okavango-Delta. Von dort geht es nach Norden zum Caprivi-Streifen, wo man Botswana wieder verlässt. Angebote dieser Art finden sich auch auf unserer Botswana-Seite.
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