Kimberley

Stadt der Diamanten: Kimberley

Stadt der Diamanten: Kimberley

Stadt der Diamanten und der Gier

1866 wurden Diamanten nahe am Oranje-Fluss. Daraufhin setzte ein Diamantenrausch ein. In wenigen Monaten wuchs die Siedlung auf über 30.000 Einwohner. Als der Diamantenhandel 1873 in eine Krise kam, weil der Abbau zunehmend schwierig wurde und die Preise verfielen, kaufte Cecil Rhodes die Mine, die ihn zum reichsten Mann der Welt machte.  Er und sein Gegenspieler Barnato prägten nicht nur die Geschichte der Stadt sondern des ganzen südlichen Afrikas. In Kimberley wurde der Grundstein zum Reichtum Südafrikas gelegt. 

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Sehenswürdigkeiten Kimberley


Big Hole

Größtes menschengemachtes Loch der Welt

Das „große Loch“ ist das Tagebaurestloch der ehemaligen Kimberley Mine. Aus dem Big Hole wurden insgesamt 2.722 Kilogramm Diamanten gefördert. Der Tagebau wird oft als das größte, je von Menschenhand gegrabene Loch bezeichnet. Es legt Zeugnis vom Leiden der schwarzen Zwangsarbeiter und der Gier der Glücksritter ab. Das Loch ist etwa 800 Meter tief. Das bedeutet, dass man den Kölner Dom in diesem Loch bequem fünfmal übereinander stapeln könnte. In unmittelbarer Nähe des Big Hole befindet sich das Kimberley Mine Museum. Von einer Aussichtsplattform kann man einen Blick in das riesige Loch werfen. Im Museum befindet sich außerdem die De Beers Hall, in welcher eine Sammlung von ungeschliffenen Rohdiamanten und einigen Replikaten von Diamanten zur Schau steht.


Museen in Kimberley

Stadtgeschichte und historische Fotos

Das McGregor Museum dokumentiert die Geschichte und Ökologie der Provinz Northern Cape. Auch zur Stadtgeschichte Kimberleys gibt es dort Ausstellungen. Cecil Rhodes hatte das Haus 1897 als Hotel und Sanatorium erbauen lassen und hat während der Belagerung durch die Buren um die Jahrhundertwende selbst dort gewohnt. In der Duggan-Cronin Gallery sind über 8000 Fotografien ausgestellt, die Alfred Duggan-Cronin zwischen 1919 und 1939 von den ursprünglichen Bewohnern der Region und ihren Traditionen gemacht hat. Daneben werden dort unter anderem originale Felszeichnungen der San gezeigt.




Reisebeispiele Kimberley

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