KwaZulu Natal

Vielfalt zwischen Küste und Hochgebirge: KwaZulu Natal

Vielfalt zwischen Küste und Hochgebirge: KwaZulu Natal

Vielfältige Provinz am Indischen Ozean

Die Provinz am Indischen Ozean gehört kulturell, landschaftlich und ethnisch zu den vielseitigsten Regionen Südafrikas. Bereits der Name deutet darauf hin, dass sie aus dem früheren Homeland der Zulu und den Gebieten der europäischen Siedler hervorgegangen ist. Der Name Natal geht auf Vasco da Gama zurück, der das Land als erster Weißer am Weihnachtstag (dies natalis) 1497 betreten hat. Neben den Zulu, die etwa 85 Prozent der Bevölkerung ausmachen, ist die Bevölkerung vorwiegend englischsprachig. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden Inder als Arbeiter auf den Zuckerrohrplantagen angeworben. Ihre Nachfahren stellen den Großteil der Hindus und Moslems Südafrikas. Durban ist die Stadt mit der größten indischstämmigen Bevölkerung außerhalb Indiens. Daneben ließen sich auch deutsche Einwanderer in der Gegend um Wartburg, Harburg und Hermannsburg nieder.



Sehenswürdigkeiten KwaZulu Natal


Border Cave

Streiflicht in die frühe Menschheit

Der eindrucksvolle Felsüberhang hoch in den Lebombo-Bergen hat seinen Namen nach der nahen Grenze zu Swasiland. Er gilt mittlerweile als einer der wichtigsten archäologischen Fundorte weltweit. Über 69.000 Artefakte belegen, dass die Border Cave seit mindestens 200.000 Jahren von Menschen und seit 110.000 Jahren vom Homo Sapiens bewohnt wurde. Besonders wichtig ist der Lebombo Bone, der mindestens 35.000 Jahre alt ist. Das Wadenbein eines Pavians hat 29 Einkerbungen und ist vermutlich das älteste bekannte Zählinstrument der Menschheit. Ähnliche Knochen wurden vor wenigen Jahren noch von den San in Namibia als Kalender benutzt. 1942 wurde das vollständige Skelett eines Kindes gefunden, dessen rotgefärbte Knochen darauf hindeuten, dass der Leichnam vor der Beerdigung einbalsamiert wurde. 


Dlinza Forest

Große Vielfalt im Küstenregenwald

Vor Mitte des 19. Jahrhunderts war die Küste von KwaZulu Natal über hunderte von Kilometern dicht bewaldet. Zwar war der Küstenregenwald nur wenige Kilometer breit, dafür beheimatete er die größte Artenvielfalt des Subkontinents.  Als die europäischen Siedler kamen, musste der Wald den Zuckerrohrfeldern weichen. Nur wenige Flecken sind unberührt geblieben, darunter der Dlinza Forest bei Eshowe. Vögel und Chamäleons, Schnecken und Schmetterlinge, dazu Frösche, Motten und Käfer bevölkern den Wald bis heute. Ein Bohlenweg führt heute durch den Urwald, zum Teil sogar auf Baumkronenhöhe.

Nähere Informationen:
www.kznwildlife.com


Durban

Mehr als eine Bademetropole

Die Bademetropole Südafrikas genießt ganzjährig warmes Wetter. Aufgrund des Mozambique Stroms, der vom Äquator her an der Ostküste Afrikas nach Süden fließt, ist auch das Meer immer warm. Doch Durban ist mehr als seine Golden Mile am Indischen Ozean. Die drittgrößte Stadt Südafrikas hat den größten Hafen Afrikas und Industrie. Vor allem aber ist sie die indischste unter den Städten Südafrikas. Heute geht von der ursprünglich britischen Siedlung ein kosmopolitischer Reiz aus. Inder, Zulus und Weiße leben dicht gedrängt beieinander und sorgen für ein buntes Völker- und Kulturgemisch.


Hermannsburg

Ein Stück Lüneburger Heide in Südafrika

Mitte des 19. Jahrhunderts landeten zwölf Missionare aus der Lüneburger Heide in Port Natal, dem heutigen Durban. Von einem deutschstämmigen Banker – dem Gründer der heutigen Standard Bank – erwarben sie ein riesiges Stück Land östlich von Greytown, wo sie ein Missionshaus, eine Kirche und eine Schule errichteten, die noch heute bestehen. Die Schule ist jetzt eine deutsche Auslandsschule. Auf ihrem Gelände befindet sich das Missionshaus, in dem ein ansprechendes Heimatmuseum über die ungewöhnliche Geschichte informiert.


Hluhluwe

Kleinstadt zwischen Wildparks und Ananasfeldern

Die Stadt mit knapp 4000 Einwohnern liegt im Herzen des Zululandes zwischen dem Isimangaliso-Wetland-Park und dem Umfulolozi-Hluhluwe-Park. Der Name wird „Chluchluwe“ ausgesprochen, was in der Zulusprache „dornige Schlingpflanzen“ heißt, die in großem Mengen am Hluhluwe-Fluss wuchern. Im Einzugsgebiet der Stadt gibt es viele Wildparks, außerdem Rinderzucht, Nutzholz und Zuckerrohr. Bis zu 95 Prozent der südafrikanischen Ananasproduktion kommen aus der Gegend.


Ithala Game Reserve

Bergsavanne mit reicher Tierwelt

Das 30.000 Hektar große Wildreservat im nördlichen Teil des Zululandes beeindruckt durch seine außergewöhnliche Vielfalt und Schönheit. Von den Höhen der Ngotshe Berge sieht man tausend Meter tiefer eine weite und sanft gewellte Savannen-Landschaft. Hochplateaus werden von tief eingeschnittenen Flusstälern unterbrochen. Elefanten, Breit- und Spitzmaul-Nashörner bevölkern den Park, ebenso Büffel, Zebras, Giraffen und Warzenschweine, dazu große Herden von Antilopen, vor allem Gnus und Kudus, Eland, Impala und die seltenen Tsessebe. Löwen gibt es keine, weshalb Antilopen gejagt und im Veld liegengelassen werden, was wiederum die Population der Aasfresser – vor allem Hyänen, Weißrückengeier, Ohrengeier und Kapgeier – erheblich gesteigert hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass man auf bestimmten Wegen alleine wandern darf.


Kokstad

Land der Griqua

Die Stadt an der Grenze zwischen dem Eastern Cape und Kwazulu Natal heißt nach Adam Kok, einem Anführer der Griqua, wie man die Mischlinge weißer Buren und schwarzer Sklavinnen nannte. Nach Konflikten mit den Weißen im heutigen Free State zog er mit Tausenden von Griqua über die Drakensberge und ließ sich 1861 auf dem damals unbesiedelten Gebiet von Kokstad nieder. Viele verarmten jedoch, verfielen dem Alkohol oder verkauften ihre Farmen an weiße Farmer. Verzweifelt über diese sozialen Missstände, baten die Griqua die Londoner Missionsgesellschaft, eine Missionsstation zu eröffnen. In den Folgejahren stabilisierte sich die Situation um Kokstad. Mit dem Zuzug von wohlhabenderen weißen Siedlern erlebte der Ort einen Aufschwung. 1874 wurden ein Hotel eröffnet und eine Lokalzeitung herausgegeben. Die Geschichte der Stadt ist im East Griqualand Museum dokumentiert.


Kosi Bay Nature Reserve

Tropische Küste mit enormer Artenvielfalt

Die tropische Küste von Kosi Bay wird durch ein 10.000 Hektar großes Naturreservat geschützt. Im Zentrum liegen vier Seen, die über natürliche Kanälen miteinander verbunden sind und einen schmalen Zugang zum Indischen Ozean haben. Bei Flut wird Salzwasser in die Seen gespült, das sich unterschiedlich stark in den Gewässern verteilt. Aufgrund des unterschiedlichen Salzgehalts ist die Vegetation enorm vielfältig. Seltene Raffia-Palmenwälder, und verschiedene Mangroven wachsen dort ebenso wie Papyrus, Farnbäume, Feigen und zahlreiche Orchideen. Nicht minder groß ist der Artenreichtum im Meer, weshalb Kosi Bay ist auch „das Aquarium“ genannt wird. Schnorchler finden ein Paradies vor. Im Mündungsbereich gibt es ein Korallenriff. Allerdings muss man sich dabei vorZambesi-Haien, Flusspferde und Krokodile in Acht nehmen.


Manyoni Private Game Reserve

Privates Reservat in der Bergsavanne

Das private Naturreservat in der reizvollen Bergsavanne rund um den Leopard Mountain wurde 2004 gegründet. 15 Landbesitzer haben ein 25.000 Hektar großes, zusammenhängendes Gebiet geschaffen, in dem Wild und Raubkatzen ungehindert von Zäunen migrieren können. Ein mehrere hundert Meter breiter Korridor zum Hluhluwe Park ist geplant, um vor allem Elefanten das Wandern wieder zu ermöglichen. Im Rahmen eines vom WWF unterstützten Projekts werden bedrohte Tierarten, wie die Säbelantilope, heimisch gemacht. Das Reservat ist nur für Übernachtungsgäste in einer der Lodges geöffnet.

Nähere Informationen:
www.zululandrhinoreserve.co.za


Maputaland

Tropisches Dreiländereck von Südafrika, Mozambique und Swasiland

Das Dreiländereck von Südafrika, Mozambique und Swasiland gehört bereits zur tropischen Zone. Infolge seiner Abgeschiedenheit gehört die etwa 10.000 Quadratkilometer große Region zu den am wenigsten erschlossenen Gebieten. Der Indische Ozean ist nur an wenigen Stellen mit dem Auto zu erreichen. Im Inland gibt es einsame Parks, wie den Tembe Elefphant Park, die noch Geheimtipps sind. In den Küstenwäldern legen Schildkröten ihre Eier ab. Eine erstaunliche Vielfalt von Vögeln lebt am Ufer des Mkuze und des Pongola River, ebenso Flusspferde und Krokodile.


Mkuze Falls Reserve

Big Five in vielseitigem Ökosytem

Das Private Wildreservat am Mkuze River bietet auf kleinem Raum ein erstaunlich vielseitiges Landschaftbild: Auwälder am Fluss und an den Wasserfällen, Sumpfland, Savanne und mit Gras bewachsene Berge tragen zu einem reichen Ökosystem bei. Im Reservat sind die „Big Five“ (Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn) beheimatet, daneben auch Geparden, Flusspferde und Krokodile. Besonders für Vogelkundler ist der Park ein Eldorado: mehr als 400 Arten sind hier beheimatet.

Nähere Informationen:
www.mkuzefalls.com


Nambiti Conservancy

Malariafreies Schutzgebiet großer Wilddichte

Das malariafreie Schutzgebiet im Norden von KwaZulu Natal ist auf dem besten Weg, eines der interessantesten Wildreservate im südlichen Afrika zu werden. Zwar ist das Gebiet „nur“ knapp 10.000 Hektar groß, dafür ist aber die Wilddichte bis zu achtmal höher als beispielsweise in Botswana. Das liegt an der nahrhaften Vegetation und dem ganzjährig fallenden Regen. Auf engstem Raum gibt es unterschiedliche Biosphären – vom hügeligen Grasland bis zur Bergsavanne. Ein Glanzpunkt ist der Sunday's River, ein Wasserfall, der über einen Felsen 40 Meter tief hinabstürzt und unterhalb ein fischreiches Becken bildet. Nambiti ist 2006 aus verschiedenen Rinderfarmen entstanden und beherbergt heute neben den Big Five 28 Säugetier- und etwa 300 (!) Vogelarten.


Ndumu Game Reserve

Wildreservat am Pongola-Fluss

Das Wildreservat liegt im Maputaland zwischen der Grenze von Mozambique, dem Pongola Fluss und Tembe Elephant Park. Nirgendwo in Südafrika gibt es eine größere Vogelvielfalt als in der sumpfigen Landschaft von Ndumu: über 430 verschiedene Arten sind registriert. Neben verschiedenen Antilopenarten gibt es Breit- und Spitzmaulnashörner, Flusspferde und Krokodile. Wegen seiner Vielfalt an Insekten zieht der Park viele Forscher an. Geführte Wanderungen und Pirschfahrten im offenen Jeep werden angeboten.


Phinda Private Game Reserve

Privates Wildreservat mit ökologischer Vielfalt sondergleichen

Phinda – der Name ist ein Zulu-Wort und bedeutet „Rückkehr“ – ist eines der jüngeren privaten Wildreservate im Nordosten der Provinz Kwa Zulu Natal und relativ klein; es hat etwa die Ausdehnung des Stadtstaates Bremen. Das ökologische Zusammenspiel von Wasser, Wind und Bodenbeschaffenheit bietet Lebensraum für eine beispiellose Vielfalt von Wildtieren: Feuchtgebiete, Dünen, Schilfland und Savannen. Neben Großwild (Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffel, Breit- und Spitzmaulnashörner) lassen sich in der Umgebung der Phinda Forest Lodge mit etwas Glück Zwergantilopen, Geparde, seltene Schildkröten und über vierhundert Vogelarten beobachten. Phinda liegt im Zentrum des iSimangaliso-Wetland-Parks, den die UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt hat: iSimangaliso bedeutet „Wunder“, und wer ein Wunder gesehen hat, sagen die Zulus, hat dasselbe gesehen wie Ujeqe in Thonga. Das Reservat können Sie jedoch nur besuchen, wenn Sie in einer der Unterkünfte innerhalb des Parkes übernachten.


Phongola Game Reserve

Tropisches Reservat am Lake Jozini

Das private Wildreservat, das auf Zulu auch uPhongolo heißt, liegt im tropischen Tiefland an der Grenze zu Swasiland. Es wird vom Pongola River durchflossen, der im Osten zum Lake Jozini aufgestaut ist. Seit 1954 wird das ehemalige Farmgebiet rekultiviert und in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Aus dem Krüger Park wurden Elefanten, Hyänen, Nashörner, Büffel, Giraffen und zahlreiche kleinere Tiere eingeführt. Am Lake Jozini haben sich Flusspferde, Krokodile und mehr als 300 verschiedene Arten von Wasservögeln angesiedelt. Das Reservat kann man jedoch nur besuchen, wenn man in einer der Unterkünfte innerhalb des Parks übernachtet.


Pietermaritzburg

Britisch anmutende Hauptstadt von KwaZulu Natal

Die Stadt wurde 1839 von Voortrekkern gegründet und nach Piet Retief und Gerrit Maritz benannt. Kurz danach wurde sie von Briten übernommen, was man an Parks, Gärten einigen gut erhaltenen Kolonialbauten merkt. Auf seiner Fahrt von Durban nach Johannesburg wurde Gandhi 1893 bei Pietermaritzburg aus dem Zug geworfen, weil er als Inder in einem für Weiße bestimmten Abteil Platz genommen hatte. Dieses Ereignis hat ihn entscheidend geprägt. Ihm zu Ehren wurde eine Statue vor dem Colonial Building errichtet, Während des Ersten Weltkriegs befand sich in Pietermaritzburg ein Konzentrationslager für deutsche Gefangene aus Deutsch-Südwest-Afrika.


Spioenkop Nature Reserve

Geschichtsträchtiges Savannenland am Tugela-Fluss

Rund um den Spioenkop Dam liegt ein ebenso schönes wie unbekanntes Naturreservat: Das Spioenkop Nature Reserve umfasst 6.000 Hektar Savannenland in einmaliger Lage am Oberlauf des Tugela Rivers, des mächtigsten Flusses südlich des Zambezi und zu Füßen eines Aussichtsberges, des Spioenkops. Der freistehende Berg war im Burenkrieg wegen seiner strategischen Bedeutung heiß umkämpft. 8.000 Bauern gewannen im Januar 1900 gegen 20.000 britische Soldaten eine Schlacht, an der auch Churchill als Kriegsberichterstatter und Ghandi als Sanitäter teilnahmen. Heute wirkt alles friedlich: Giraffen grasen einträchtig neben Nashörnern und Antilopen. Wer ihnen nahekommen will, kann das Reitangebot nutzen: vor Menschen auf dem Rücken von Pferde verlieren Wildtiere ihre Scheu. In der Ferne leuchten die nördlichen Drakensberge um das gewaltige Amphitheater.


St. Lucia

Badeort am Isimangaliso-Wetland Park

Der kleine Ort liegt an der Mündung der Lake St. Lucia Lagune ist das touristische Zentrum des iSimangaliso Wetland Parks (vormals Greater St. Lucia Wetland Park). Er liegt auf einer schmalen Landzunge, begrenzt durch das Mündungsgebiet des St. Lucia Flusses im Westen und den Indischen Ozean im Osten. Man kann den Ort in einem dreistündigen Spaziergang umrunden und geht die meiste Zeit dabei über Strand und Dünen. Vom Estuary Beach führt auch ein hözender Boardwalk ein Stück an der Lagune vorbei durch die Landschaft zum Campingplatz und zum Ski Boat Club. Hier lassen sich Krokodile und Wasservögel beobachten. Große Hotels gibt es bislang nicht, dafür eine Reiher privater Unterkünfte und ein paar Restaurants, in denen meist Südafrikaner zu Gast sind.


Südküste

Badestrände zwischen Durban und Port Edward

Die Küste zwischen Amanzimtoti und Port Edward besteht aus einer Reihe von Sandstränden, die ideal zum Baden sind. In den 1960iger Jahren wurden dort Badeorte aus dem Boden gestampft, die man besser vermeidet. Zwischendurch gibt es aber immer wieder schöne Stellen, wo man allein am Strand spazieren kann. Gesäumt wird die South Coast von weiten Zuckerrohrfeldern, immergrünen Wäldern, Bananen- Mango- oder Papayapflanzungen. Die wichtigsten Strände sind mit Haifischnetzen versehen und werden von Lebensrettern betreut.


Tembe Elephant Park

Abgelegener Park im Dreiländereck

Der drittgrößte Wildpark von KwaZulu Natal liegt im abgelegenen Maputaland, dem Dreiländereck von Südafrika, Swaziland und Mozambique. Hauptattraktion sind die ungewöhnlich stattlichen Elefanten, die zu einer ursprünglich in Mozambique beheimateten Population gehören. Während des Bürgerkriegs in den 1990iger Jahren wurden die Herden stark dezimiert und sind auf mosambikanischer Seite inzwischen ausgestorben. Nur die wenigen Tiere, die sich damals in den Tembe Park geflüchtet haben, haben überlebt und sich inzwischen auf fast 200 Exemplare vermehrt. In dem 500 km² großen Park leben alle Big Fives, daneben auch Nilpferde, Elandantilopen, Giraffen, Hyänen, Gnus und Krokodile. Ornithologen sind begeistert von der Vielfalt der Vogelwelt. Über 340 Arten sind registriert.


Van Reenen's Pass

Kurvenreiche Straße zwischen Midlands und Hochebene

Der Pass zwischen Harrismith im Hochland des Free States und Ladismith in den Midlands von KwaZulu Natal zeichnet sich durch majestätische Schönheit aus. Er ist weit und breit der einzige Übergang über die Drakensberge. Heute führt die N3 von Durban nach Johannesburg über den Pass. Wegen der vielen Serpentinen und dem relativ dichten Verkehr ist der Van Reenen Pass der unfallträchtigste unter den südafrikanischen Pässen. In Van Reenen, dem Ort am oberen Ende des Passes, steht die kleinste katholische Kirche der Welt. Sie hat nur für acht Personen Platz.


Wartburg

Deutsche Siedlung in KwaZulu Natal

Die kleine Ortschaft 30 Kilometer nordöstlich von Pietermaritzburg liegt idyllisch inmitten großer Zuckerrohrländereien. Sie wurde im 19. Jahrhundert von Auswanderern aus dem Hannoverschen gegründet. Die meisten waren zweite Söhne, die nach niedersächsichem Erbrecht keinen Anspruch auf den elterlichen Hof hatten, und Arbeitslose. In Natal kamen die deutschen Siedler in der Regel schnell zu Land von ungeahnter Größe, so dass die deutsche Gemeinde von Wartburg und Umgebung florierte. Zwei lutherische Kirchen schmücken den Ort, sonntags findet in der Kirchdorf Gemeinde sogar noch ein deutschsprachiger Gottesdienst statt (um 09:00 Uhr). Die heutigen Bewohner sind größtenteils Nachfahren der Siedler in der 7. Generation und sprechen immer noch Deutsch. 




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