Appalachen

Wanderparadies Appalachen

Wanderparadies Appalachen

Bewaldetes Mittelgebirge im Osten der USA

Das bewaldete Mittelgebirge zieht sich im Osten der USA von Alabama im Süden Richtung Nordosten bis Kanada. Die höchsten Berge sind knapp über 2.000 Meter. Für die ersten Einwanderer und später auch den Eisenbahnbau war das Kettengebirge das erste große Hindernis auf dem Weg nach Westen. Für Wanderer ist die weite und einsame Landschaft ein Paradies: am bekanntesten ist der Appalachian Trail, der mit 3.440 Kilometern der längste Wanderweg der Welt ist.



Sehenswürdigkeiten Appalachen


Shenandoah National Park

Bergwald in den südlichen Appalachen

Der Nationalpark in den südlichen Appalachen umfasst etwa 800 Quadratkilometer. Er schützt die dicht bewaldeten Blue Ridge Mountains, eine schmale Bergkette, von der zu beiden Seiten Wasserfälle hinabstürzen. Der Skyline Drive führt 170 km entlang des Höhenzuges durch den gesamten Park, ebenso der Appalachian Trail, ein Fernwanderweg. Insgesamt gibt es rund 800 Kilometer an Wanderwegen im Park. Weißwedelhirsch und Amerikanischer Schwarzbär sind heimisch, ebenso Luchs und Waschbär,  Rot- und Graufuchs. Über 200 Arten von Vögeln leben im Park, davon überwintern rund 30 Arten hier. 


Blue Ridge Mountains

Am Fuß der Blauen Berge

Der Gebirgszug im Osten der USA ist Teil der Appalachen. Der Mount Mitchell ist mit einer Höhe von 2037 Metern (6684 Fuß) die höchste Erhebung und zugleich der höchste Berg Nordamerikas östlich des Mississippi. Auf den Blue Ridge Mountains verläuft der Blue Ridge Parkway, der während der Great Depression ab 1935 im Rahmen des New Deals erbaut wurde. In John Denvers Lied Take Me Home, Country Roads (1971) werden die Blue Ridge Mountains erwähnt. Zudem spielt in dieser Gegend die Fernsehserie Die Waltons.

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