Florida

Miami Beach: Floridas Metropole

Miami Beach: Floridas Metropole

Traumstrände und Nationalwälder im Sunshine State

Nirgendwo in den USA scheint die Sonne länger als in Florida. Nirgendwo sonst gibt es so viele Badestrände und Vergnügungsparks. Doch der Sunshine State bietet mehr als Sun ‚n‘ Fun: unberührte Naturschutzgebiete, Nationalwälder, die nur mit dem Kanu zu erkunden sind, und Kunstmuseen von internationalem Rang. Der Süden ist keine 150 Kilometer von Kuba entfernt und dem lateinamerikanischen Lebensstil in manchem näher als dem US-way of Life.



Sehenswürdigkeiten Florida


Orlando

Welthauptstadt der Unterhaltung

Die fünftgrößte Stadt Floridas hat gut zwei Millionen Einwohner und über 60 Millionen Besucher im Jahr. Damit ist Orlando – obwohl es mitten auf der Halbinsel und nicht am Meer liegt – das meistbesuchte Touristenziel in den USA. Gund für den Touristen-Boom ist die Micky Mouse. Als 1971 das Walt Disney Magic Kingdom eröffnet wurde, war der Ort noch ein verschlafenes Provinzstädtchen. Doch der Themenpark sprengt e alle damals bekannten Dimensionen und kurbelte die Unterhaltungsindustrie an. Hotels und Geschäftshäuser schossen aus dem Boden, weitere Parks gesellten sich hinzu. Heute gibt es mehr als 500 Hotels, die zusammen über 150.000 Betten verfügen.


Cape Canaveral

Amerikas Sprungbrett ins Weltall

Amerikas Weltraumbahnhof war während des Zweiten Weltkriegs ein Flugplatz der Air Force. In den 1950ger Jahren fanden die ersten Raketenstarts statt. Später wurde auf dem benachbarten Merritt Island das John F. Kennedy Space Center gegründet. Dort starteten die bemannten Raumflüge im Rahmen der Gemini- und Apollo-Programme. Der KSC Visitor Complex vor den Toren des KSC dient als Informationszentrum für Touristen. Die kommerzielle Unterhaltung in Gestalt eines IMAX-3D-Kinos darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Besucherzentrum eine Fülle an interessanten Informationen zur Geschichte der Raumfahrt der USA bereithält. Im sogenannten Rocket Garden sind Raketen aller Generationen, beginnend mit dem Nachfolger der deutschen V2 sowie (im angrenzenden Museum) die benutzte Landekapsel eines Raumschiffs aus den 1960er Jahren, ausgestellt.

zur Website:
www.kennedyspacecenter.com/


Daytona Beach

Cruiser, Biker, Badegäste

Die Stadt mit etwa 60.000 Einwohnern ist bekannt für ihren 37 Kilometer langen Strand, der mit dem Auto und Motorrad im langsamen Tempo befahren werden darf (cruisen). Bei gutem Wetter wird der Strand zum Rummelplatz. Hier findet man dann viele Verkaufsstände, Surfer, Kite-Surfer, Strandsegler und mehr. Die Stadt ist bei Touristen vor allem bekannt für zwei große Veranstaltungen: Spring Break, die ausgelassene Feier der amerikanischen Studenten und die Bike Week, eines der größten Harley-Davidson-Treffen. Daneben gibt es ein zweites großes Treffen der Harley-Fahrer, nämlich das als Pendant zum Münchener Oktoberfest ausgelegte Biketoberfest.


Washington Oaks Gardens State Park

Der Park an der Palm Coast ist bekannt für seine schönen Gärten, aber auch für seine ursprünglichen Insellandschaft mit Stränden, Dünenvegetation und Feuchtgebieten. Einst gehörte das Areal zwischen dem Matanzas River und dem Atlantik einem Verwandten des Präsidenten George Washington. Verschiedene kurze Wege führen durch die Küstenlandschaft, in der man Schildkröten, Seekühen oder Opossums begegnen kann. Fahrräder werden am Besucherzentrum ausgeliehen.

zur Website:
www.floridastateparks.org/park/Washington-Oaks


Miami

Boom- und Partystadt unter der Sonne

Die Großstadt im sonnenverwöhnten Florida lockt jedes Jahr 11 Millionen Besucher aus aller Welt an. In der Boom-Town zwischen dem Miami River und den Everglades finden Partygänger und Touristen zahlreiche Highlights. Die beliebtesten Miami Sehenswürdigkeiten sind das Miami Seaquarium, Coconut Grove und Little Havana. Aber auch abseits der Touristenziele überzeugt Miami durch eine Altstadt mit einer interessanten Mischung von Wolkenkratzern und Regierungsgebäuden. Downtown Miami ist ein gigantisches Shopping Center. Zahlreiche Einkaufsstraßen führen an Geschäften, Restaurants und Boutiquen vorbei. Die größte Shopping Mall ist der Bayside Marketplace.


Jacksonville

Industriestadt im Wandel

Die Stadt an der Münung des St. Johns River ist mit 1,3 Millionen Einwohnern im Großraum die bevölkerungsreichste in Florida. Was ihre Ausdehnung angeht, ist sie sogar die größte der USA. Jax, wie die Einwohner ihre Stadt kurz nennen, ist ein wichtiger Industriestandort mit großem Hafen und einer bedeutenden Basis für die US-Marine. Seit der Jahrtausendwende ändert sich das Image der Malocherstadt. Galerien und Museen siedeln sich an. Am Südufer des St. John's River gibt es nun den South Bank River Walk. Wo früher Werften und Fabriken standen, lockt heute eine attraktive Waterfront mit Hotels, Restaurants und Boutiquen viele Besucher an.

Nähere Informationen:
www.visitjacksonville.com


Osceola National Forest

Alligatoren und Bären in der Swamp Wilderness

Das über 800 Quadratkilometer große Schutzgebiet besteht aus flachwurzelnden Kiedern und Zypressen, die im sumpfigen nordöstlichen Florida wachsen. Kern des Nationalwalds ist die Big Gum Swamp Wilderness, ein 60 Quadratkilometer großes Wildnisgebiet, in dem Schwarzbären und Alligatoren leben. Ein Fernwanderweg, der Florida National Scenic Trail, verläuft durch den Park. Daneben gibt es ein paar kürzere Rundwege und Reitmöglichkeiten.


Key West

Karibisches Flair auf Floridas südlichster Insel

Key West gehört zur Inselgruppe der Florida Keys, die sich vom Festlang in den Golf von Mexiko erstreckt und war ursprünglich ein Piratennest. Hier endet der Highway 1, der die wichtigste Verkehrsanbindung der Insel ist. Kuba, das nur 90 Meilen entfernt ist, scheint näher als das Festland der USA. Die pastellfarbenen Villen in den subtropischen Gärten ähneln denen auf den Bahamas. Hühner gackern und Hunde dösen in der Sonne. Das karibische Flair hat schon früh Künstler und Schriftsteller angezogen. Ernest Hemmingway lebte in den 1930iger Jahren auf Key West. Obwohl die Insel heute ein vielbesuchtes Ferienziel ist, ist der alte Charme noch zu spüren.


Okefenokee Swamp

Bären, Alligatoren, Wildkatzen und Wasservögel

Das über 2.000 Quadratkilometer große Feuchtgebiet ist ein Gewirr von Seen und Wasserläufen, von Sümpfen und schwimmenden Inseln, die beim Betreten schwanken. Das hat dem Gebiet seinen Namen eingetragen: Okefenokee heißt „Land der schwankenden Erde“. Zum Schutz des Ökotops, in dem Bären, Alligatoren, Wildkatzen und zahllose Wasservögel zu Hause sind,  ist ein Wildlife Refuge eingerichtet. Bootstouren durch das Reservat werden am Visitor Centre angeboten. Ein Spaziergang über den Boardwalk führt zu einem Aussichtsturm, der einen guten Überblick über die Landschaft bietet.




Reisebeispiele Florida

Nach Oben