Florida

Miami Beach: Floridas Metropole

Miami Beach: Floridas Metropole

Traumstrände und Nationalwälder im Sunshine State

Nirgendwo in den USA scheint die Sonne länger als in Florida. Nirgendwo sonst gibt es so viele Badestrände und Vergnügungsparks. Doch der Sunshine State bietet mehr als Sun ‚n‘ Fun: unberührte Naturschutzgebiete, Nationalwälder, die nur mit dem Kanu zu erkunden sind, und Kunstmuseen von internationalem Rang. Der Süden ist keine 150 Kilometer von Kuba entfernt und dem lateinamerikanischen Lebensstil in manchem näher als dem US-way of Life.



Sehenswürdigkeiten Florida


Cape Canaveral

Amerikas Sprungbrett ins Weltall

Amerikas Weltraumbahnhof war während des Zweiten Weltkriegs ein Flugplatz der Air Force. In den 1950ger Jahren fanden die ersten Raketenstarts statt. Später wurde auf dem benachbarten Merritt Island das John F. Kennedy Space Center gegründet. Dort starteten die bemannten Raumflüge im Rahmen der Gemini- und Apollo-Programme. Der KSC Visitor Complex vor den Toren des KSC dient als Informationszentrum für Touristen. Die kommerzielle Unterhaltung in Gestalt eines IMAX-3D-Kinos darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Besucherzentrum eine Fülle an interessanten Informationen zur Geschichte der Raumfahrt der USA bereithält. Im sogenannten Rocket Garden sind Raketen aller Generationen, beginnend mit dem Nachfolger der deutschen V2 sowie (im angrenzenden Museum) die benutzte Landekapsel eines Raumschiffs aus den 1960er Jahren, ausgestellt.

Zur Website:
www.kennedyspacecenter.com


Daytona Beach

Cruiser, Biker, Badegäste

Die Stadt mit etwa 60.000 Einwohnern ist bekannt für ihren 37 Kilometer langen Strand, der mit dem Auto und Motorrad im langsamen Tempo befahren werden darf (cruisen). Bei gutem Wetter wird der Strand zum Rummelplatz. Hier findet man dann viele Verkaufsstände, Surfer, Kite-Surfer, Strandsegler und mehr. Die Stadt ist bei Touristen vor allem bekannt für zwei große Veranstaltungen: Spring Break, die ausgelassene Feier der amerikanischen Studenten und die Bike Week, eines der größten Harley-Davidson-Treffen. Daneben gibt es ein zweites großes Treffen der Harley-Fahrer, nämlich das als Pendant zum Münchener Oktoberfest ausgelegte Biketoberfest.


Florida Caverns State Park

Einzige Tropfsteinhöhle in Florida

Der Park bei Marianna wurde eingerichtet, um Floridas einzige Tropfsteinhöhle zu schützen und zugänglich zu machen. So werden Führungen durch die Höhle angeboten. Im benachbarten Chipola River kann man Kanufahren oder angeln. Golfspielen und Wanderungen durch die Wälder der Umgebung sind möglich.


Gulf Islands National Seashore

Weiße Strände und Marschland

Das 600 Quadratkilometer große maritime Naturschutzgebiet ist zu achtzig Prozent unter Wasser, aus dem sieben Inseln herausragen. Mehrere Wanderwege führen durch die maritime Wunderwelt mit weißen Stränden, klarem Wasser, Marschland und dichten Küstenwäldern.


Jacksonville

Industriestadt im Wandel

Die Stadt an der Münung des St. Johns River ist mit 1,3 Millionen Einwohnern im Großraum die bevölkerungsreichste in Florida. Was ihre Ausdehnung angeht, ist sie sogar die größte der USA. Jax, wie die Einwohner ihre Stadt kurz nennen, ist ein wichtiger Industriestandort mit großem Hafen und einer bedeutenden Basis für die US-Marine. Seit der Jahrtausendwende ändert sich das Image der Malocherstadt. Galerien und Museen siedeln sich an. Am Südufer des St. John's River gibt es nun den South Bank River Walk. Wo früher Werften und Fabriken standen, lockt heute eine attraktive Waterfront mit Hotels, Restaurants und Boutiquen viele Besucher an.

Nähere Informationen:
www.visitjacksonville.com


Key West

Karibisches Flair auf Floridas südlichster Insel

Key West gehört zur Inselgruppe der Florida Keys, die sich vom Festland in den Golf von Mexiko erstreckt und war ursprünglich ein Piratennest. Hier endet der Highway 1, der die wichtigste Verkehrsanbindung der Insel ist. Kuba, das nur 90 Meilen entfernt ist, scheint näher als das Festland der USA. Die pastellfarbenen Villen in den subtropischen Gärten ähneln denen auf den Bahamas. Hühner gackern und Hunde dösen in der Sonne. Das karibische Flair hat schon früh Künstler und Schriftsteller angezogen. Ernest Hemingway lebte in den 1930iger Jahren auf Key West. Obwohl die Insel heute ein vielbesuchtes Ferienziel ist, ist der alte Charme noch zu spüren.


Lake Miccosukee

Naherholungsgebiet von Tallahasse

Der flach und teilweise versumpfte See liegt fünf Kilometer westlich von Monticello im Leon County. Der Wasserstand wird von eine Doline bestimmt, einem Trichter, die unterirdisch mit dem St. Marks River verbunden ist. Heute wird der See als Erholungsgebiet genutzt, insbesondere für die Jagd auf Wasservögel. Eine seltene, nur an drei Standorten vorkommende Pflanze, die „Miccosukee Gooseberry“ (Ribes echinellum) kommt an zwei Orten am Lake Miccosukee vor.


Miami

Boom- und Partystadt unter der Sonne

Die Großstadt im sonnenverwöhnten Florida lockt jedes Jahr 11 Millionen Besucher aus aller Welt an. In der Boom-Town zwischen dem Miami River und den Everglades finden Partygänger und Touristen zahlreiche Highlights. Die beliebtesten Miami Sehenswürdigkeiten sind das Miami Seaquarium, Coconut Grove und Little Havana. Aber auch abseits der Touristenziele überzeugt Miami durch eine Altstadt mit einer interessanten Mischung von Wolkenkratzern und Regierungsgebäuden. Downtown Miami ist ein gigantisches Shopping Center. Zahlreiche Einkaufsstraßen führen an Geschäften, Restaurants und Boutiquen vorbei. Die größte Shopping Mall ist der Bayside Marketplace.


Orlando

Baden im Winter im „Venedig Amerikas“

Die Stadt in der Metropolregion von Miami wird auch „Venedig Amerikas“ genannt – wegen der vielen Kanäle, die das ursprünglich sumpfige Gebiet entwässern. Lange Sandstrände und ein mildes Klima machen es ideal für einen Badeurlaub. Die meisten Gäste kommen im Winter. Bereits im Frühjahr kann die Temperatur über 30 Grad ansteigen. Der Fort Lauderdale Swap Shop ist ein riesiger Flohmarkt. Außerdem gibt es das weltgrößte Drive-In-Kino mit 14 Leinwänden. Durch den Taylor Birch State Park am Strand führen hübsche Naturpfade.


Orlando

Welthauptstadt der Unterhaltung

Die fünftgrößte Stadt Floridas hat gut zwei Millionen Einwohner und über 60 Millionen Besucher im Jahr. Damit ist Orlando – obwohl es mitten auf der Halbinsel und nicht am Meer liegt – das meistbesuchte Touristenziel in den USA. Gund für den Touristen-Boom ist die Micky Mouse. Als 1971 das Walt Disney Magic Kingdom eröffnet wurde, war der Ort noch ein verschlafenes Provinzstädtchen. Doch der Themenpark sprengt e alle damals bekannten Dimensionen und kurbelte die Unterhaltungsindustrie an. Hotels und Geschäftshäuser schossen aus dem Boden, weitere Parks gesellten sich hinzu. Heute gibt es mehr als 500 Hotels, die zusammen über 150.000 Betten verfügen.


Osceola National Forest

Alligatoren und Bären in der Swamp Wilderness

Das über 800 Quadratkilometer große Schutzgebiet besteht aus flachwurzelnden Kiedern und Zypressen, die im sumpfigen nordöstlichen Florida wachsen. Kern des Nationalwalds ist die Big Gum Swamp Wilderness, ein 60 Quadratkilometer großes Wildnisgebiet, in dem Schwarzbären und Alligatoren leben. Ein Fernwanderweg, der Florida National Scenic Trail, verläuft durch den Park. Daneben gibt es ein paar kürzere Rundwege und Reitmöglichkeiten.


Palm Beach

Wo die Reichen und Schönen überwintern

Als in den 1890er Jahren der Eisenbahnmagnat Henry Flagler das Gebiet sondierte, erkannte er sofort das Potential der Insel, auf der damals allerdings noch keine Palmen wuchsen. Er sah die Sandstrände und das türkisblaue Meer, das ganzjährig zum Baden geeignet war. So ließ er die Florida East Coast Railroad bis nach Lake Worth verlängern. Quasi an der Endstation erbaute er das Royal Poinciana Hotel. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Neben Rockefeller kamen US-Präsidenten und Zeitungszaren. Luxushotels sprossen wie Pilze aus dem Boden. Wer heute am Palm Beach spazieren geht, versteht schnell, warum hier angeblich die höchste Milliardärsdichte der Welt ist.


Pensacola

Seehafen und Marinestützpunkt

Die 50.000-Einwohner-Stadt im Nordwesten von Florida hat einen eigenen Seehafen und ist ein bekannter Marinestützpunkt. Pensacola wurde bereits 1559 von spanischen Siedlern gegründet und gilt damit als die erste Siedlung von Europäern auf dem Gebiet der heutigen USA. Im Umfeld liegen drei historische Forts. Im Fort Pickens wurde von 1885 bis 1887 der Häuptling der Apachen, Geronimo, gefangen gehalten.


St. Augustine

Strandleben und historisches Flair

Der malerische Ort im Nordosten Floridas ist älteste europäische Stadt Amerikas,die durchgehend bewohnt war. Sie wurde 1565 von einem spanischen Admiral gegründet. Zahlreiche Gebäude aus der spanischen Kolonialzeit sind heute noch in der Stadt zu finden, darunter die zwischen 1672 und 1695 erbaute Festung Castillo de San Marcos. Wegen seiner gut erhaltenen Architektur und seinem entspannten Strandleben wird St. Augustine heute von zahlreichen Touristen besucht. Südlich der Stadt lockt der der Themenpark Marineland zahllose Besucher an. Er gehört zu den größten Freizeitparks der USA. 


St. Marks National Wildlife Resort

Schlangen, Vögel und Schmetterlinge im tropischen Sumpfland

An der Küste liegt das St. Marks National Wildlife Resort. Mehrere Wanderwege führen durch den State Park zu einem Leuchtturm, wo man meistens Aligatoren zu sehen bekommt, aber auch Luchse, Adler, Schlangen und zahllose Wasservögel. Wegen der außergewöhnlichen Vielfalt von Schmetterlingen findet Jahr für Jahr ein „Butterfly Festival“ statt. Informationen gibt es im Visitor Centre am Eingang.


Tallahassee

Beschauliche Hauptstadt Floridas

Die beschauliche Stadt eine halbe Autostunde von der Golfküste entfernt hat sich den Charme des alten Südens erhalten. Bis heute ist Tallahassee die Hauptstadt von Florida. Im Schatten des Old State Capitols stehen Villen aus dem 19. Jahrhundert in gepflegten Parks mit alten Eichen. Auf den großen Plantagen rund um die Stadt lebten 1860 etwa 9.000 Sklaven. Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 wurden viele Plantagen aufgelöst und von wohlhabenden Nordstaatlern als Wintersitz aufgekauft.

Nähere Informationen:
www.visittallahassee.com


Wakulla Springs

Baden und Wandern an „Tarzans Quelle“

Die starken Quellen im Edward Ball Wakulla Springs State Park treten aus einem Höhlensystem aus und führen bis zu 50.000 Litern Wasser pro Sekunde, das sich nach wenigen Kilometern in den Golf von Mexiko ergießt. Ab 1938 wurden die ersten Tarzan-Filme mit Johnny Weissmuller hier gedreht – wegen der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt: Regelmäßig werden Hirsche, Fischotter, Alligatoren und Schildkröten gesehen, daneben zahlreiche Vogelarten – vom Weißkopfseeadler bis zum Truthahngeier. Baden, Reiten und Bootsfahrten werden angeboten. Wege für Wanderer und Mountainbiker führen durch den Park.


Washington Oaks Gardens State Park

Der Park an der Palm Coast ist bekannt für seine schönen Gärten, aber auch für seine ursprünglichen Insellandschaft mit Stränden, Dünenvegetation und Feuchtgebieten. Einst gehörte das Areal zwischen dem Matanzas River und dem Atlantik einem Verwandten des Präsidenten George Washington. Verschiedene kurze Wege führen durch die Küstenlandschaft, in der man Schildkröten, Seekühen oder Opossums begegnen kann. Fahrräder werden am Besucherzentrum ausgeliehen.

Zur Website:
www.floridastateparks.org




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