Burgundische Pforte

Zwischen Rhein und Rhône: Burgundische Pforte

Zwischen Rhein und Rhône: Burgundische Pforte

Die „Trouée de Belfort“ ist der rund 30 Kilometer lange, flache Sattel auf rund 400 Meter Höhe zwischen Vogesen und Jura. Er ist zugleich die Wasserscheide zwischen Nordsee und Mittelmeer. Pforte ist auch insofern ein treffender Ausdruck, da hier die allemannisch-deutsche Kultur allmählich in die burgundisch-französische übergeht. Da die Vogesen im Norden und das Jura im Süden nur schwer zu durchqueren waren, verlaufen hier seit der Antike wichtige Verkehrswege. Heute gibt es neben der Autobahn und Route nationale 83 noch die Eisenbahntrasse Rhin-Rhone für Hochgeschwindigkeitszüge sowie den Rhein-Rhone-Kanal, der bereits Ende des 18. Jahrhunderts erbaut wurde.



Sehenswürdigkeiten Burgundische Pforte


Festung Belfort

Imposante Anlage mit Fernsicht

Weithin sichtbar ist die gewaltige Festung von Belfort, die von 1687 von dem Baumeister Vauban unter Ludwig XIV. zur Sicherung der Burgundischen Pforte gebaut wurde. Sie liegt strategisch günstig: der Blick von oben reicht an guten Tagen von der Schweiz bis in die Vogesen. In der ehemaligen Kaserne befindet sich heute ein historisches Museum.


Notre Dame du Haut

Glanzlicht der sakralen Gegenwartsarchitektur

Von 1953 bis 1955 erbaute der französische Stararchitekt Le Corbusier die Kapelle Notre Dame du Haut, die als Ikone in die Architekturgeschichte eingegangen ist. Das liegt zum einen am kraftvollen Äußeren und am mystischen Licht im Inneren und zum anderem an ihrem Standort. Bereits in römischer Zeit war hier ein Oppidum, später entstand eine der ältesten Wallfahrtsstätten des Marienkultes. Der Blick von der Kapelle reicht weit in die Umgebung.

Nähere Informationen:
www.collinenotredameduhaut.com

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